DiveBase U-96

Tauchen rund um den Attersee … und einiges mehr

Schlagwort-Archiv: Volker

4 Tage mit Stefan, Fabian und Volker am Attersee

AussichtAm Mittwoch Vormittag trifft Volker am See ein. Wir optimieren beide noch etwas an unseren Geräten und Stages bis schließlich am Nachmittag auch Stefan und Fabian eintreffen. Nach einer Begrüßungsrunde entschließen wir uns noch für einen Tauchgang bei den Hinkelsteinen.
 

11.04.2012 17:06 Uhr  – Attersee: Hinkelsteine
Wir treffen kurz vor 17:00 Uhr am Tauchplatz ein. Dort werden wir von starkem Wind und deutlichem Wellengang begrüßt. Die Stage legen wir nicht ins Wasser, da wir diese im aufgewühlten Uferwasser nicht wiedergefunden hätten.

Ich nehme 2 Stages mit, da ich zwei neu revisionierte Automaten auf deren Funtionstüchtigkeit prüfen möchte.

Tauchprofil 497Der Tauchgang verläuft bis auf den Ein- und Ausstieg – der etwas unruhig ist durch den Wellengang – sehr entspannt. Volker führt die Gruppe zum 2. Hinkelstein, taucht dann ab zum dritten, um beim Auftauchen am oberen Hinkelstein zu landen. Da uns noch Zeit bleibt, umrunden wir diesen noch einmal. Beim WC setze ich den Deckel wieder in Position, der öfters mal herunter fällt.

Bei 21m wechsle ich für etwa 5 Minuten auf meine erste Stage um die Gängigkeit meiner DST+ATX50 zu überprüfen. Dabei drücke ich des öfteren die Luftdusche und Apeks XTX50provoziere einen Vereiser – alles bestens, die Stufe tut was sie soll – Gas geben auf Bedarf ohne Abzublasen. Das gleiche führe ich auch auf 6m mit meiner 2. Stage und dem DST+XTX20 durch. Der ist eigentlich schon ein XTX50, da ich bei der Revision den Wärmetauscher und die Einstellschraube nachgerüstet habe.

Am Abend machen wir es uns in der DiveBase U-96 gemütlich und schlagen unsere Bäuche mit einer deftigen Jause und Bier voll!

***UPDATE am 24.04.2012***
Stefan hat in seinem
Blog mittlerweile auch darüber Berichtet.
 

12.04.2012 11:54 Uhr – Attersee: Kohlbauernaufsatz
Michael und Volker beim AusrüstungscheckDer nächste Tag zeigt ein wesentlich freundlicheres Gesicht. Es ist trocken, die Sonne scheint und auch der Wind hat deutlich nachgelassen. Nach dem Frühstück beginnen wir sofort mit unserer Tauchgangsvorbereitung. Gegen 09:30 Uhr treffen Stefan und Fabian ein.
 

Einstieg KohlbauernaufsatzAm Vormittag ist ein Tauchgang beim Kohlbauern-aufsatz geplant.  Dort angekommen bereiten wir alle unsere Ausrüstung vor. Dabei stelle ich fest, dass mir eine Kleinigkeit fehlt für den Tauchgang, und ich noch Suche den Fehler!einmal kurz zur Basis fahren muss. Noch nicht einmal in der Basis angekommen, bekomme ich einen Anruf von Stefan, der mir mitteilt, dass auch Volker eine größere Kleinigkeit in der Basis vergessen hat! Dabei hat er sich schon gewundert, warum er heute so fit ist und sein Gerät mit Leichtigkeit trägt! Seht am Foto selbst, was Volker vergessen hat! Smiley
 

Tauchprofil 498Nachdem ich unsere fehlenden Teile besorgt habe, steht dem Tauchvergnügen nichts mehr im Weg. Die Sicht ist mittelmäßig – nicht gut, aber auch nicht schlecht.
 

Volker Michael Stefan

Nach dem Tauchgang machen wir uns auf den Weg in die Tauchbasis und essen zu Mittag die restliche Jause vom Vortag auf. Danach geht es zum nächsten Tauchgang.

12.04.2012 16:07 Uhr – Attersee: Unterwasserwald
Einstieg UnterwasserwaldAm Nachmittag betauchen wir den Unterwasserwald. Wir tauchen ab auf etwa 30m und besichtigen den unteren Unterwasserwald. Nach etwa 25 Minuten kehren wTauchprofil 499ir um und steigen langsam auf, um auf dem Rückweg noch am oberen Unterwasserwald vorbei zu tauchen. Zum Ende des Tauchgangs zeige ich der Gruppe noch die Bierplattform in 10m Tiefe, bevor wir wieder zum Ausstieg zurück tauchen.

Volker und Michael Unterwassercache Fabian

Am Abend fahren wir gemeinsam zur Pizzeria in Unterach, wo ich mir meine Lieblingspizza (Napoli mit extra Salami) mit Käserand bestelle.

***UPDATE am 24.04.2012***
Stefan hat in seinem Blog
mittlerweile auch darüber Berichtet.
 

13.04.2012 12:11 Uhr – Attersee: Schwarze Brücke
Heute planen wir zwei getrennte Tauchgänge am gleichen Tauchplatz "Schwarze Brücke". Stefan und Fabian planen eine Tiefe von 30m, Tauchgangsvorbereitungwährend Volker und ich eine Tiefe von 85m planen. Dadurch ergibt sich für uns eine wesentlich längere Tauchzeit als für Fabian und Stefan. Um ihnen die Wartezeit etwas kürzer zu gestalten, halten wir unsere Grundzeit in Grenzen.

TauchgangsvorbereitungWir bereiten gemeinsam unsere Tauchgänge vor. Volker und ich nehmen je 3 Stages mit, während Stefan und Fabian sich mit jeweils einer begnügen.
 

Tauchprofil 500Volker und ich tauchen direkt ab auf ca. 85m ohne zum Kamin zu tauchen. Es werden entspannte 110 Minuten Tauchzeit, die ich voll genieße. Mittlerweile fühle ich mich in der neuen Konfiguration sehr wohl.

Michaels Dekoboje Michael beim AuftauchenMichael und Volker nach dem Tauchgang

Am Abend zieht es uns wieder in die Pizzeria in Unterach, da es gestern jedem von uns so gut geschmeckt hat.

bei der abendlichen DiskussionsrundeDanach geht es wieder zurück in unsere Basis, wo wir uns einen gemütlichen Abend machen. Wir diskutieren unter anderem über die P-Valves und deren Einsatzarten. Genaueres wird euch Stefan in seinem Blog erklären – wobei ich etwas Zensur in seinen Artikeln befürchte! Zwinkerndes Smiley

***UPDATE am 29.04.2012***
Stefan hat in seinem Blog
mittlerweile auch darüber Berichtet.
 

 

14.04.2012 10:58 Uhr – Attersee: Steinschlag-Tafel
Michael beim positionieren seiner StageAm letzten Tauchtag besuchen wir noch einmal die "Schwarze Brücke": diesmal wieder gemeinsam, aber von der anderen Seite aus – vom Tauchplatz "Steinschlag-Tafel".

Tauchprofil 501

Es wird ein ca. 65 minütiger Tauchgang mit etwa 15 Minuten Deko, eine der schönsten Steilwände am Attersee.

 
 

Michael und Volker beim abtauchenStefan Stefan fragt Volker nach seinen Dekokuppen - dieser ist aber etwas ratlos ...

 
14.04.2012 15:09 Uhr – Attersee: Schlierwand
SchlierwandBeim zweiten Tauchgang des Tages geht es zur Schlierwand – eine etwas andere Wand, die aus Schlamm und nicht aus Stein besteht.
 

Wir gehen über die zweite Stahltreppe ins Wasser, da die erste Treppe mit dem Steg Privatgrund ist. Die Besitzerin lässt auch nicht lange auf sich warten und kommt – rein zufällig – an den See.

Tauchprofil 502Nach dem Abtauchen dauert es ungefähr 10 Minuten, bis wir an der Wand angekommen sind. Dort finden wir auch deren übliche Bewohner.
 

Fabian und Stefan Aalrute Michael
Stefan, Volker und MichaelDie 50 Minuten Tauchzeit vergehen wie im Flug – schon wird es wieder Zeit zum Auftauchen.
Am Abend geht es zum Ende des Urlaubs nach Weyregg ins K&K zum Essen. Ein passender Abschluss zu dieser Tauchwoche.


Ich hoffe, Stefan und Fabian haben diese Tage am See gefallen und wir sehen sie demnächst wieder.

Grüsse von Volker   Grüsse von Michael

                                               bis bald
                                                          Volker & Michael

Entspannung beim Unterwasserwald

Gestern hat Volker den Anzug von Christian auf Vordermann gebracht. Er hat neue Hals- und Armmanschetten eingeklebt. Ich war überrascht, wie schnell und einfach das Volker zustande brachte.

Tauchprofil 491

Heute entschließen wir uns für einen entspannten, lautlosen Tauchgang beim Unterwasserwald. Wir genießen die Ruhe eine gute Stunde lang, bevor wir wieder aus dem 3° warmen Wasser steigen.

Ein Check-Dive mit Christian

Heute besucht uns Christian Achenbach um mit Volker und mir einen gemeinsamen Tauchgang am Ofen durchzuführen. Da Volker und ich mit Christian noch nicht gemeinsam im Wasser waren beschließen wir einen maximalen Umgebungsdruck von 10 Bar – auch wenn Christian etwas von 11 Bar auf seinem T-Shirt stehen hat. 😉

Tauchprofil 487

Der Tauchgang selbst läuft sehr entspannt ab. Volker und Christian meinen zwar nachher ich sei etwas flott geflosselt, aber das lag wohl daran, dass ich den Scooter vermisste.

Während dem auftauchen bemerke ich beim aktivieren meiner Santi-Heizweste, dass diese im vorderen Bereich rechts unten – beim Kabelanschluss – einen Hotspot erzeugt. Leider so stark, dass ich die Heizung nach einigen Sekunden wieder abschalten muss. Wenn das so bleibt, dann werde ich sie einschicken müssen.

Christian du bist jederzeit wieder herzlich Willkommen mit uns einen Tauchgang zu machen. Smiley

Einmal etwas tiefer beim Ofen

Heute haben Volker und ich seit längerem wieder einen etwas tieferen Tauchgang ohne Scooter geplant. Der letzte ist doch schon über einen Monat her (Haven).

Tauchprofil 481

Wir tauchen kurz nach 11:00 Uhr beim Tauchplatz Ofen ab. Zu diesem Zeitpunkt sind wir alleine am Einstieg. Wir erfreuen uns an der Ruhe unserer Kreislaufgeräte und genießen den Tauchgang. Bei 21m setzte ich meine Boje und nach ca. 60 Minuten kehren wir um. Bevor wir den Einstieg erreichen macht sich ein immer lauter werdendes Blubbern bemerkbar. Kurz darauf entdecken wir den Grund: 4 OC-Taucher mit D12 sind mittlerweile auch am Ofen unterwegs und wollen zum Ausstieg.

2011: „Amoco Milford HAVEN“

DER VORABEND

Volker, Christoph und ich treffen uns am Donnerstag Abend in unserer Basis am Attersee. Volker füllt noch seine Stages, anschließend verbringen wir einen gemütlichen Abend bei ein paar Gläschen Rotwein. Als sich Christoph und Volker am späten Abend dann auf das Thema Server, Cluster & Co. einschießen, kann ich der Unterhaltung nur mehr eingeschränkt folgen! 😉


DIE ANREISE

OLYMPUS DIGITAL CAMERAAm nächsten Tag heißt es früh aufstehen. Um 7:00 Uhr läutet mein Wecker. Ein schneller Kaffee, dann beladen wir die Fahrzeuge. Dies dauert dann doch eine knappe Stunde, und so kommen wir erst gegen 8:30 Uhr vom See weg.

BrennerDie Anreise verläuft ohne größere Zwischenfälle. Bei “Salzburg Nord” wird ein über 4-8 km langer Stau gemeldet – glücklicherweise in die andere Richtung. Am Brenner findet sich auch der erste Schnee ein, wir sind immerhin in über 1.200 m Höhe.

Weissenbach am Attersee - Arenzano

Haven Diving CenterNach 8 Stunden Autofahrt treffen wir um 16:30 Uhr in Arenzano ein und fahren direkt zur Tauchbasis Haven Diving Center im Hafen von Arenzano. Pippo und seine Frau erwarten uns schon. Nach einer herzlichen Begrüßung entladen und verstauen wir unsere Ausrüstung. Die Parkzone am Hafen ist für 30 Minuten kostenfrei, danach sind Gebühren fällig – wir schaffen es in 32 Minuten unsere Ausrüstung zu entladen und bezahlen brav 0,50 € am Automaten.

Hotel RivieraAnschließend fahren wir in das Hotel Riviera, eine nahegelegene Unterkunft mit Parkplatz, in Fußreichweite zum Hafen und Internet – wobei letzteres etwas mangelhaft war. Die Qualität und der Preis der Zimmer sind in Ordnung und auch das Frühstück ist für italienische Verhältnisse ok – aber nicht mit Frühstück in Österreich vergleichbar.

Danach folgt eine kurze Besichtigung des Stadtkerns. Auf Grund der noch frühen Uhrzeit – es ist gerade 18:00 Uhr – sind die Lokale noch nicht geöffnet. Diese sperren meist erst gegen 19:00 Uhr auf.
Enzo's CafeAlso landen wir in Enzo’s Cafe – einer Cocktailbar und bestellen Rotwein und Bier. Dazu wird uns so viel zum Knabbern aufgetischt (Oliven, Schinken-, Salami- und Tomatenbrötchen sowie Popcorn und Chips), dass wir nach ein paar Gläschen keinen Hunger mehr hatten!
Um einiges später gehen wir satt getrunken in unser Hotel und freuen uns schon auf den Tauchgang am nächsten Tag.


DAS WRACK

Superöltanker “Amoco Milford Haven”

Flagge:              Republik ZypernZypern
Schiffstyp:           Superöltanker für Rohöl-Transport
Klasse:                VLCC-Klasse
Baujahr:              1973
Eigner:               Troodos Shipping
Bauwerft:           Astilleros Espanoles S.A. (Cadiz, Spanien)

Schiffsmaße und Besatzung
Länge:               334,02 m (Lüa)
Breite:                51,06 m
Tiefgang:            max. 19,80 m
Besatzung:          36
Geschwindigkeit:  max. 15 kn (28 km/h)
Tragfähigkeit:      233.690 tdw
Fracht:               140.000 Tonnen Öl

Unfall
Verbleib:            nach Explosion am 14. April 1991 um 10:05 Uhr gesunken
Ursache:            Brand an Bord
Todesopfer:       5
Lage:                Arenzano (Genua) Italien, 1,2 Meilen vor der Küste
Tiefe:                33 m – 80 m
Koordinaten:      44° 22’ 48” N, 08° 41’ 00” E

 


TAUCHGANG 1

Unsere heutige Tauchausfahrt ist für 15:00 Uhr angesetzt. Wir sind die dritte Ausfahrt des Tages. Zuvor fährt Pippo mit einer 20-köpfigen Gruppe Franzosen zum Wrack, die unsere Runtime nicht aussitzen wollen.

Tauchprofil 472Einstieg:          23.10.2011   15:58 Uhr
Wassertemp:   20°C – 15°C
Welle:             ca. 50cm
Buddy’s:         Volker, Christoph
verw. Gase:    Tx15/55 (Diluent)
 

Wer mag das wohl seinEtwas verspätet gegen 15:30 Uhr laufen wir aus. Der Wellengang ist mittelmäßig aber deutlich spürbar. Kurz vor 16:00 Uhr tauchen Volker, Christoph und ich ab. Die Sicht ist nicht so gut wie erhofft, Strömung ist keine vorhanden. Wir tauchen das Wrack wie zuvor besprochen von außen ab. Zuerst zum Oberdeck, dann vor zur Abbruchkante am Bug. Dort tauchen wir ca. 3 Schotts weit im mittleren Tank hinein. Wir finden eine ... na Christoph und Michael natürlichLeine, die weiter Richtung Heck führt. Sie ist ziemlich lose und hängt stark durch. Am 3. Schott läuft sie fast senkrecht nach unten. Das Durchtauchen der Tanks ist aber für einen späteren Tauchgang geplant. Wir kehren um und scootern am Oberdeck Richtung Heck.

Christoph im 1. DeckWir besichtigen die Deckaufbauten, machen einen Abstecher zum Kamin und schauen uns im Kapitänsdeck um. Kaum zu glauben, aber schon ist die Grundzeit von 60 Minuten erreicht und wir beginnen mit dem Aufstieg. Dieser dauert mit der Dekompression etwa 100 Minuten.

Michael in der DekoBeim 9m Stopp begegnen uns Taucher von einem anderen Boot die gerade zum Wrack abtauchen … und beim 3m Stop tauchten sie wieder an uns vorbei auf! Tja, wir haben wohl doch eine etwas längere Runtime!
Nach 160 Minuten verlassen wir das Wasser und steigen ins Boot. Mit 3 Stages und Scooter ist das bei Wellengang nicht mehr ganz so einfach wie am See.

Bei der Nachbereitung unserer Ausrüstung in der Basis teilt uns Pippo mit, dass sich die Wetterverhältnisse täglich verschlechtern werden. Laut Wetterbericht soll der Wellengang bis Mittwoch kontinuierlich auf 3m ansteigen.

Restaurant MustafaAm Abend fallen wir ziemlich Hungrig ins nächstbeste Lokal neben unserem Hotel – “Ristorante Pizzeria Mustafa”. Wir bestellen uns Pizzen. Bei der Schlichtheit der Pizzen kommen uns allerdings Zweifel, ob Mustafa ein echter Italiener ist!


TAUCHGANG 2

Wir stehen wie vereinbart um 13:30 bereit zur Abfahrt. Pippo zeigt uns zuvor noch den Wetterbericht, der die Tendenz von gestern leider bestätigt. Wir beschließen eine Runtime von 180 Minuten und packen noch die Schraube in unsere Sightseeingtour. Diese war erst für morgen geplant, aber ob da noch tauchen möglich ist, ist fraglich.

Paolo kommt mit seiner Tochter auch an Board. Sie tauchen OC mit einer kürzeren Runtime und möchten die Sonnenstrahlen genießen während sie auf uns warten.

Tauchprofil 473aEinstieg: 22.10.2011 14:14 Uhr
Wassertemp: 20°C – 14°C
Welle: ca. 70cm
Buddy’s: Volker, Christoph
verw. Gase: Tx15/55 (Diluent)
 

Schiffsschraube der HavenWir tauchen ab, machen auf 34m am Dach einen kurzen Check und dann geht es direkt auf 80m zur Schiffsschraube. Die Sicht ist dort etwas besser als ich erwartet hatte. Ich kannte die Schiffsschraube bisher nur vom Ertasten – heute habe ich sie das erste mal “gesehen”! Dafür gibt es am Grund eine leichte Strömung.

Im Anschluss steigen wir linker Hand etwas auf, um gleich darauf im Explosionsloch zu verschwinden. Wir tauchen im inneren ein wenig umher, bevor wir wieder zurück zum Oberdeck auf ca. 56m kommen.
   zurück zum Oberdeck

Michael am Weg zur Luke des MaschinenraumsDanach tauchen wir noch einmal ab in den Maschinenraum. Auch hier können wir eine senkrechte Leine entdecken, die am Grund auf knapp. 70m waagrecht im nichts verschwindet.
 

Maschinenraum   Maschinenraum

Michael am 3. DeckDa sich unsere Grundzeit dem Ende nähert, beschließen wir wieder aus dem Maschinenraum zu tauchen und noch etwas die Decks zu erkunden. Ich tauche ins erste Deck hinein, die Treppen hinunter zum 2. Deck und dort bei der 3. Tür wieder raus – nachdem die ersten beiden Türen zu schmal waren.

Michael und Christoph am Dach des Wracks

Schon ist die Grundzeit wieder zu Ende und wir beginnen unseren 115 minütigen Aufstieg.

 
Am Abend beschließen wir mal gut Essen zu gehen. Keine Snacks und Pizzen. Wir landen in einem typischen italienischem Restaurant und lassen es uns so richtig gut gehen.


TAUCHGANG 3+4 / ABREISE

Volker, Michael und ChristophAm nächsten Tag sind wir um 10:00 Uhr an der Basis. Pippo hat den Wetterbericht schon zur Hand. Wellen mit 100cm Höhe, morgen bis 300cm. Wir beschließen unsere Sachen zu packen und nach Hause zu fahren. Wir haben zwei schöne Tauchgänge erlebt und viel gesehen.

Gegen 13:00 Uhr verlassen wir Arenzano und treten unsere Heimreise an.

 

Es war ein tolles Wochenende mit zwei traumhaften Tauchgängen.
 
Smiley


Die Berichterstattung der Medien in den folgenden Tagen hat unsere Entscheidung abzureisen bestätigt. Es gab heftigste Unwetter in Ligurien und Umgebung.


Auch beim “Bonex Reference” geht der Akku mal aus

Heute steht ein Tauchgang mit Volker und Frank an der Tagesordnung. Frank kam gestern für eine Woche mit seiner Frau an den See.

Wir einigen uns auf einen Lufttauchgang am Unterwasserwald mit den Scootern. Mein “Bonex Reference” hat noch 40% Ladung – ausreichend denke ich mir für einen 60 Minuten Scootertauchgang.

Volker und ich tauchen letztendlich alleine ab, da Frank Probleme mit seinem Rebreather hat. Ein Sensor seines Controllers ist ausgefallen. Wir genießen die Baumlandschaft und scootern zwischen den Bäumen durch. Nach 30 Minuten kehren wir um, da ich ja keine vollen Batterien im Scooter habe. Kaum ein paar Minuten später streikt mein Scooter – Batterien alle.

Tauchprofil 468Das wird ein langer Rückweg. Anfangs nimmt mich Volker ins Schlepptau. Nach 10 Minuten in ca. 15 Meter Tiefe fährt Volker so knapp an einem Baum vorbei, dass ich loslassen muss, um den Baum nicht zu rammen. Ich denke mir die Reststrecke tauche ich lieber gemütlich alleine weiter. Es sind dann doch fast 40 Minuten, die ich zurücktauche. Irgendwo dazwischen habe ich auf Grund der schlechten Sicht dann Volker verloren. Später erfahre ich, dass er seinen Scooter doch wieder gestartet hat.

IMG_0727Beim Auftauchen und Ausstieg aus dem Wasser ist ein deutlicher Wellengang spürbar, der in folge bis zum Abend noch um einiges zunehmen sollte.

 

Das erste was ich tat als ich zurück war – ich hängte meinen Bonex Reference ans Ladegerät.

PS: Ich vermute stark, dass Volker absichtlich immer Vollgas gefahren ist, damit meine Akkus zur neige gehen! Zwinkerndes Smiley

Der Wiedereingewöhnungstauchgang für Volker

Nachdem Volker nun schon seit 5 Wochen nicht im Wasser war, ist es heute endlich wieder so weit. Sein Sohn hat nun endlich das Licht der Welt erblickt und Volker traut sich wieder unter Wasser.

Wir planen einen gemütlichen Eingewöhnungstauchgang mit Luft. Wir müssen Volkers trockene Zeit etwas aufholen, und so planen wir eine längere Tauchzeit mit etwa 120 Minuten.

Tauchprofil 466Wir steigen um 10:48 Uhr ins Wasser und tauchen ab. Auf 10m ein
Bubble Check bei schlechter Sicht (ca. 2m), dann geht’s weiter hinab. Nach 4 Minuten erreichen wir unsere Zieltiefe von 42m. Die dort herrschenden 4° Wassertemperatur sind eine richtig willkommene Abkühlung zur Hitze an der Oberfläche. Auch die Sichtweiten sind hier unten wesentlich besser. Wir tauchen die Wand entlang, besuchen die Madonna und an der Schwarzen Brücke vorbei. Volker und ich genießen die Grundzeit, bis wir nach 60 Minuten umkehren und mit dem Aufstieg beginnen. Dieser dauert etwa weitere 60 Minuten. Ab 18m beginnt die Sicht wieder deutlich schlechter zu werden – dafür wird es wieder wärmer. Nach etwa 105 Minuten Tauchzeit tauchen wir im 6m Bereich am Einstieg der Schwarzen Brücke vorbei. Dieser lässt sich leicht erkennen, da von der Stiegenbaumaßnahme noch einiger Bauschutt am Hang liegt. Nach 120 Minuten erreichen wir unseren Ausstieg. Wir warten noch unsere letzten Minuten Deko ab bevor wir das Wasser verlassen.

Ein Rundum gelungener Tauchgang, der Volker und mir das Grinsen ins Gesicht schrieb!

Ein Tauchgang an der „Schwarzen Brücke“

Tauchprofil 460Heute geht es an der “Schwarzen Brücke” am Attersee ins Wasser. Wir führen einen entspannten Tauchgang mit Luft durch mit einen maximalen Tiefe von 40m. Die Tauchzeit dehnen wir etwas aus.

Bis in etwa 18m Tiefe ist die Eintrübung deutlich sichtbar. Darunter ist die Sichtweite jedoch noch deutlich besser.

Volker testet bei diesem Tauchgang auch seine neue Stecker Verbindung (S8-Buchse statt Fisher) an seinem DR5 – und ist sehr zufrieden.

Ich teste mein BOV GolemGear Shrimp im OC-Modus einige Minuten um dessen Funktion zu prüfen. Ich habe es ja letzte Woche zerlegt, gereinigt und geschmiert.

Heute geht’s zum Ofen am Attersee

Der EinstiegHeute tauchen Kurt (OC), Volker (mCCR) und ich (eCCR) am Ofen. Wir haben wohl nicht als einzige die Idee, der Parkplatz ist voll. Das ist auch kein Wunder, wenn sich alle der Länge nach auf den riesigen Parkplatz stellen! Trauriges Smiley

 

Tauchprofil 452Wir planen den Tauchgang auf 80m mit einer Grundzeit von 18 Minuten. Der Tauchgang verläuft sehr entspannt und so wie er sein soll. Schön langsam wird der Attersee angenehm warm in den Dekotiefen.

Ein lehrreicher Tauchgang am Traunsee

Heute tauchen wir (Volker, Christoph und ich) am Traunsee bei der Tauchschule Traunsee in Traunkirchen. Wir planen eine Tiefe von 70m mit einer Grundzeit von 25 Minuten.

Doch dieses mal läuft alles anders.

Kaum sind wir alle im Wasser seufzt Christoph auf. Bei seinem Hammerhead reagiert der Controller auf die Tasten nicht mehr. Somit kann er seinen ppO2 nicht umstellen – was soll’s taucht er halt manuell – kann er ja.

Gleich darauf flucht Volker. Sein DR5 zeigt die O2 Sensoren nicht mehr an. Und nur mit dem Backup (rEvodream), der 2 Sensoren anzeigt will er verständlicherweise nicht auf 70m. Ok – Volker und ich tauschen unsere DR5 aus, damit er alle ppO2 Sensoren sehen kann.

Beim abtauchen bemerke ich dann, dass Volkers DR5 nicht nur keine Sensoren anzeigt, sondern dass er sich gar nicht in den Tauchmodus schaltet – ok – ich habe ja noch den Shearwater und den rEvodream.

Als wir weiter abtauchen wollen stoppt Christoph plötzlich. Er fühlt sich deutlich unwohl. Später erfahre ich, dass er an seiner Trimmung etwas verändert hat. Er hat sich 2kg am Kopf des Gerätes montiert, was aber zu einer deutlichen Kopflastigkeit geführt hat. Das ist zu viel für Christoph – er bricht den Tauchgang ab und taucht wieder auf. Volker und ich tauchen weiter ab, beschließen aber, die Grundzeit zu kürzen und den Tauchgang auf ca. 60 Minuten zu beschränken.

Tauchprofil 445Wir tauchen an der ersten Wand im 30m Bereich vorbei und stoßen bei etwa 70m auf eine weitere Kante. Der Grund ist ziemlich schlammig und die Sicht kein vergleich zum Attersee.

Daher bereuen wir auch beide nicht die verkürzte Grundzeit und beginnen den Aufstieg.

Bei 60m macht es auf einmal einen Knall und ich bemerke deutlich, wie Gasblasen an mir vorbeischießen – ich checke meine Ausrüstung und bemerke, einen massiven Gasaustritt im Hochdruckschlauch (MiFlex) meines Finis an der Offboard-Diluentstage (=Grundgasbailout). Ich schließe das Ventil und signalisiere Volker, dass wir besonders darauf achten zusammen zu bleiben, da mein Grundgasbailout deutlich reduziert zur Verfügung steht. Wenn ich die Stage im Bailoutfall (OC) benötige, dann geht ein Großteil des Gases ungenutzt ins Wasser. Aber zum Aufstieg bis 30m reicht es, um auf meine 2 Stage mit EAN40 zu wechseln.

Genau zu diesem Zeitpunkt muss mir natürlich auch noch der Film “Sanctum” mit der ersten Tauchszene in den Kopf schießen. War nicht unbedingt hilfreich!

Als wir die 30m Marke erreichen (und ich wieder im Bewusstsein eines funktionierenden Bailouts bin (EAN40)) genießen wir bei der Deko noch die Steilwand im 30m Bereich und erkunden die etwas skurrile Plattform im Wasser.

Als wir Auftauchen sehen wir gerade noch wie Christoph vom Parkplatz fährt. Ihm wurde das Warten wohl zu lange.

Beim Verstauen der Ausrüstung bemerke ich noch, dass mein Kompass vom Karabiner gerissen ist und ich ihn wohl verloren habe, und Volker vermisst seine Abdeckkappe vom Fisher-Connector.

Ein sehr aufschlussreicher Tauchgang für mich. Mich beruhigt es, dass ich in so einer realen Situation absolut nicht die Ruhe verloren habe und alles routiniert ablief.

Aber das Materialthema “MiFlex-Schläuche” werde ich bei meiner Ausrüstung nochmal überdenken! Geborsten ist ein 20cm MiFlex Hochdruckschlauch nahe der Biegung, so wie normalerweise halt die Finis befestigt sind – gebogen – nicht geknickt!

Kurz bevor wir aufbrechen kommt mir der Gedanke, ob es nicht besser gewesen wäre heute die Sonne an der Seeterrasse nebenan zu genießen, anstatt diesen mit Missgeschicken gespickten Tauchgang durchzuführen ……

…. und schon war dieser Gedanke wieder vom Wind verweht!  Smiley