DiveBase U-96
Tauchen rund um den Attersee … und einiges mehr
Kategorie-Archiv: Attersee
Die Wracktour am Wandl
Verfasst von - 23. März 2013
Heute planen Volker und ich einen Tauchgang beim Tauchplatz “Wandl” (Burgau) am Attersee. Dabei wollen wir alle 3 Autowracks in der Bucht betauchen. Als Grundgas benutzen wir unser vorgemischtes Tx12/62.
Das Wetter ist kalt und Trüb. Es hat gerade einmal +2°C – und das Mitte März! Schön langsam wird es Zeit, dass das Wetter schöner und wärmer wird.
Am Tauchplatz angekommen treffen wir auf einige bekannte Gesichter, unter anderem Gerhard und Jasmin. Durch den Nordwind ist in der Bucht auch ein deutlicher Wellengang spürbar.
Volker und ich bereiten unsere Ausrüstung vor und tauchen kurz darauf ab. Dabei kommen wir an einer Zille vorbei, ich glaub sie liegt auf 24m. Dann geht es weiter abwärts in Richtung des ersten Autowracks!
Danach geht es etwas flacher zurück, am Ausstieg vorbei zum zweiten Autowrack.
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Nach etwa 30 Minuten beginnen wir unseren Aufstieg aus 50m Tiefe und besichtigen dabei noch ein paar weitere verfallenere Wracks.
Die Deko wird dadurch etwas länger – eine ziemlich kühle Deko für heute!
Wir verbringen diese hin und her pendelnd im Bereich der Plattform beim Ausstieg. Ich erhöhe dabei meinen ppO2 auf 1.45 Bar, um etwas schneller aus dem Wasser zu kommen, da mir sehr kalt wird – vor allem in den Fingern durch das Fotografieren. Außerdem hätte ich heute morgen doch vernünftig Frühstücken sollen, das macht sich jetzt bemerkbar!
Aber an der Oberfläche wird es schnell wieder etwas wärmer und wir albern etwas herum, während wir unsere Ausrüstung zum Auto bringen und verstauen.
Ein sehr schöner, wenn auch etwas kalter Tauchgang für mich. Volker, der heute Morgen gut gefrühstückt hat und eine funktionierende Heizweste trug spürte kaum etwas von der Kälte.
Am Unterwasserwald
Verfasst von - 17. März 2013
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Heute geht es wieder einmal mit Christoph unter Wasser, diesmal am Unterwasserwald über den Einstieg Nöhmer. Schon der dritte Tauchgang mit Christoph dieses Jahr! 🙂
Ich teste auch meinen frisch servicierten und wieder eingebauten rEvodream. Es passt alles wunderbar – kein klopfen mehr und der ppO2 wird mir auf die Kommastelle genau vorgeblinkt. Und die Kalibrierung ohne Klopfen ist einfach ein Traum – vor allem die Höhenanpassung am Bergsee.
Der Tauchgang verläuft wie mit Christoph gewohnt sehr entspannt und ruhig. Wir tauchen etwa 35 Minuten Richtung Süden, bevor wir umkehren und langsam mit dem Aufstieg beginnen.
Dieses mal habe ich meine Kamera wieder mit und mache ein paar Fotos:
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Nach dem Umziehen plaudern wir noch etwas mit Gerhard, Angi und zwei weiteren Tauchkollegen bevor wir uns wieder auf den Weg in die Basis machen.
Ein sonniger Tauchgang am Kohlbauernaufsatz.
Verfasst von - 3. März 2013
Nachdem Christian für den Tauchgang am Samstag leider krankheitsbedingt ausfällt, entschließe ich mich am Sonntag mit Tom, Jo und Lois.
Wir treffen uns gegen 09:30 bei uns in Weißenbach und besprechen den Tauchgang bei einer Tasse Kaffee. Nach einer kleinen Unstimmigkeit bezgl. des Tauchplatzes (Kohlbauernaufsatz vs. Liebesbrücke) entschied die Münze für den Kohlbauernaufsatz.
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Gegen Mittag brechen wir auf zum Tauchplatz. Der Hochnebel beginnt sich auch langsam aufzulösen und lässt zum Teil schon die Sonne durch.
Beim abtauchen bemerken wir, dass die Sicht besser als erwartet ist. Trotz der Schneeschmelze ist sie einwandfrei – lange wird es nicht mehr so bleiben!
Wir tauchen entlang der Wand, halten uns eine weile beim Boot auf, tauchen raus zum versteinerten Baum ohne ihn zu finden und wieder retour zur Wand. Tom macht dabei laufend Fotos.
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Lois hält sich mit seiner fast neuen D12 auch brav im Wasser und lässt sich von Tom einige male ablichten. Nur Jo ist nicht am Foto, da er den Tauchgang wegen seiner nur 100Bar in der Flasche und ein für Ihn nicht zuordenbares blubbern abbricht und frühzeitig auftaucht.
Ein sehr gelungener Tauchgang, den wir bei strahlendem Sonnenschein beenden können.
Dort erwartet uns auch schon Jo, der seinen mitgebrachten Zitronenkuchen verteilt …
… lecker! ![]()
Wer die Batteriekurve beobachtet wird erkennen, dass die Saft-Batterie schon unter 3.2V gefallen ist – und ja, die Batteriewarnung hat am Shearwater aufgeleuchtet.
Beim Autowrack am Wandl bei 2,5° Wassertemperatur
Verfasst von - 23. Februar 2013
Heute planen Volker und ich einen Tauchgang zum Autowrack in Burgau. Über Nacht hat es wieder gescheit. Es liegen ca. 15-20cm Schnee am See.
Als wir gegen 11:00 Uhr zum Tauchplatz kommen ist der Einstieg tief verschneit. Wir sind wohl die ersten Taucher dieses Wochenende hier. Nachdem wir die Stages zum Wasser gebracht haben, ist der Weg soweit ausgetreten, dass wir auch mit unseren CCR’s am Rücken sicher ins Wasser gelangen. Das Autowrack ist nach 10 Minuten Tauchzeit schnell gefunden. Beim Aufstieg halten wir uns noch bei den anderen zwei LKW-Wrackteilen etwas auf, bevor wir den Aufstieg fortsetzen. In der Deko beschäftige ich mich etwas mit dem Tauchcomputer und stelle fest, dass er eine Wassertemperatur von 2,5° (DR5) bzw. 3° (Shearwater) anzeigt.
Nicht umsonst ist die Bucht von Burgau meistens als erster zugefroren am Attersee – meiner Meinung nach der kälteste Teil vom Attersee! Dort scheint im Winter auch nie die Sonne.
Nach über 70 Minuten verlassen wir wieder das Wasser und ich freue mich schon sehr auf eine Tasse heißen Kaffee!
Scootern im Unterwasserwald
Verfasst von - 20. Januar 2013
Da Kurt dieses Wochenende auf Grund gesundheitlicher Beschwerden ausgefallen ist, fahre ich alleine mit meinem Scooter bewaffnet – ok, und mit der Heizweste – zum Unterwasserwald.![]()
Ich genieße den Unterwasserwald zur Gänze für mich alleine ganze 110 Minuten lang. Die Sichtweite ist sehr gut. Gegen Ende des Tauchgangs bin ich froh, die Heizweste dabei zu haben. Auch die neuen Unterziehhandschuhe von “Hestra” machen das Scootern wesentlich wärmer in den Händen!
Als ich aus dem Wasser steige, treffe ich zwei weitere Taucher, die sich gerade zum Tauchen vorbereiten – eine mutige Dame im Halbtrockentauchanzug mit ihrem Begleiter. ![]()
Christbaumversenken am Kohlbauernaufsatz
Verfasst von - 22. Dezember 2012
Heute bin ich der Einladung von Franz und Roswitha gefolgt und habe mich deren Christbaumtauchen am Kohlbauernaufsatz angeschlossen. Leider kommt Franz ohne Begleitung, da diese eine Erkältung eingefangen hat.
Das Tauwetter lässt heute auf keine guten Sichtweiten schließen, was uns die Bacheinmündung vor Ort auch gleich bestätigen will – der Bach reißt die Brühe mit in den See.
Wir lassen uns jedoch weder von der Brühe, noch von dem nassen Wetter abhalten und machen uns an die Vorbereitungen – das Zelt will aufgebaut, der Baum geschmückt, der Glühwein gemacht … und wir natürlich tauchfertig gemacht werden.
Der Tauchgang verläuft sehr entspannt. Die Sicht im Bereich des Baches ist sehr bescheiden, beim Boot unten aber in Ordnung. Der Christbaum ist eine wahre Pracht!
Nach dem Tauchgang geht es an die Verkostung der Kekse und des Glühweines – und das bei fast Sonnenschein. ![]()
Weihnachtstauchen 2012
Verfasst von - 8. Dezember 2012
Heute treffen wir uns zum Weihnachttauchen am Attersee. Wir haben den frühen Termin extra für Kurt ausgewählt, damit er beim Weihnachttauchen dabei sein kann – das war sein einziger freier Samstag im Dezember. Leider macht ihm seine Gesundheit einen Strich durch die Rechnung – er liegt leider zu Hause mit einer entzündeten Lunge und ist tauchuntauglich.
Auch mir ist dieser Tauchgang verwehrt. Einige Tage zuvor habe ich eine kleine Operation am Fuß und bin somit auch für dieses Wochenende tauchuntauglich – zumindest kann ich bei der Feierlichkeit dabei sein.
Auch Volker taucht nicht mit, da er beim Tauchgang am Vormittag komplett abgesoffen ist und sein Unterzieher und Anzug vollkommen durchnässt ist.
Die restliche Truppe lässt sich vom Tauchgang allerdings nicht abhalten. Gegen 14:30 Uhr machen sie sich auf zum Christbaumversenken. Heuer übernimmt Christoph den Christbaumtransport. Ich bleibe mit Elisabeth und Volker in der Basis und wir bereiten das Essen und die Getränke vor.
Zwischenzeitlich kommen immer wieder Gäste vorbei – Eli und Wolfgang zum Beispiel – und bleiben für ein Pläuschchen!
Gegen 17:00 kommt Christoph zurück – Tom bleibt mit seinen Freunden verschollen, obwohl sie kurz nach Christoph aufgetaucht sind. Nach 30 Minuten Wartezeit beginnen wir das Essen zu servieren – Frankfurter mit Kren und scharfen Senf – das Ersatzmahl zu Kurts fehlenden Weißwürsten für heuer.
Wir plaudern und ulken bis in den Abend hinein. Nächstes Jahr möchte ich auf jeden Fall wieder beim Tauchgang dabei sein.
Das neue hw HUD von Heinrich | Weikamp
Verfasst von - 16. August 2012
Heute teste ich zum ersten Mal das hw HUD von Heinrichs Weikamp bei einem Tauchgang im Attersee beim Kohlbauernaufsatz.
Am 5. Mai 2012 habe ich Euch hier schon einmal über das hw HUD berichtet.
DER EINBAU
Das Verbauen des HUD erfordert etwas Geduld. Es müssen zwei Kabel in den Rebreather geführt und im Gerät verlötet werden. Zum Einen das Kabel von der Box, welches mit 4 Adern an bis zu 3 Sensoren verbunden wird – und zum Anderen das Kabel vom HUD selber, welches im Rebreather mit den restlichen 4 Adern des Kabels von der Box verlötet werden muss. Ich persönlich hätte es bevorzugt, wenn das HUD werkseitig direkt mit der Box des HUD’s verbunden worden wäre. Das hätte einen wesentlich einfacheren Ein- und Ausbau zur folge. Vor allem wenn es wegen einem Defekt zum Rücksenden ausgebaut werden muss, ist wieder Lötarbeit notwendig.
Die Box des HUD habe ich hinten an der Oberseite des rEvo’s zwischen den Flaschen angebracht.
Das Ein- und Ausschalten erledigt man durch zweimaliges Drücken des Piezoknopfen an der Box. Kalibriert wird durch dreimaliges drücken des Knopfes, oder über den DR5.
Die eigentliche HUD Anzeige wird mittels Kabel über den Atemschlauch nach vorne in
den Sichtbereich des Tauchers geführt und oberhalb des Mundstücks mittels der mitgelieferten Halterung befestigt. Die Anzeige erfolgt für jeden Sensor separat. Der ppO2 lässt sich an Hand der Blinkfrequenz in 0,1 Schritten ablesen. Die rechte LED leuchtet blau wenn der Taucher eine wichtige Anzeige am Computer zum Ablesen hat.
Die Kalibrierung weicht etwas vom Shearwater ab (ca. 0,02 Bar bei O2 an der Oberfläche). Ich führe das auf eine Abweichung der Drucksensoren vom DR5 und Shearwater von ca. 15 mBar an der Oberfläche zurück.
DER TAUCHGANG
Ich tauche um 13:01 Uhr beim Kohlbauernaufsatz ab und teste das HUD in den 77 Minuten Tauchzeit ausgiebig – und bin sehr zufrieden damit.
Die Abweichung in der Kalibrierung setzt sich unter Wasser fort. Der Dr5+HUD und der Shearwater weichen zueinander um 0,1 ppO2 ab. Wenn der Shearwater 1.3 anzeigt, dann liegt der DR5 mit dem HUD bei 1.4. Da sich beide Computer nicht Anpassen lassen (was den Drucksensor angeht), werde ich damit wohl Leben müssen.
RESUMEE
Eine durchaus gelungene Alternative zum rEvodream, vor allem für jene, die mit der Klopperei nicht so klar kommen. Einzig der Einbau erfordert etwas Geduld wegen der aus meiner Sicht etwas umständlichen Verkabelung, welche auch zwei Kabeldurchführungen in den Rebreather voraussetzt – beim rEvo allerdings kein Problem.
Die Wracktour am Wandl
Verfasst von - 13. August 2012
Heute gehen Pascal und ich am Tauchplatz Wandl ins Wasser. Er möchte unbedingt ein paar Autowracks sehen, also zeige ich ihm ein paar.
Wir tauchen um 13:08 Uhr ab. Zuerst beim Abtauchen zum Autowrack auf 12m. Dieses Fahrzeug ist schon ziemlich verfallen.
Danach geht es weiter abwärts zum Autowrack Steyr. Leider sind auch hier schon Souvenirjäger unterwegs gewesen.
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Anschließend scootern wir ein paar Minuten und steigen dabei etwas auf, um auf das nächste Autowrack in 50m Tiefe zu treffen. Nach einer weiteren Begutachtungsrunde steigen wir etwas auf, um weiter oben noch die LKW Wrackteile zu inspizieren.
Da wir mittlerweile um die 30 Minuten Grundzeit im 50-60m Bereich haben, beginnen wir den Aufstieg und sind nach 86 Minuten Tauchzeit wieder an der Oberfläche.
Wieder ein neuer Tauchplatz für Pascal am Attersee, und ich habe dem Höhlenverseuchten Pascal das Altmetall wieder etwas näher gebracht! ![]()
Eine kleine Bailout-Übung bei den Hinkelsteinen
Verfasst von - 1. Juli 2012

