DiveBase U-96
Tauchen rund um den Attersee … und einiges mehr
Kategorie-Archiv: Attersee
Urlaubsabschlusstauchgang von Jens und Alex
Verfasst von - 15. April 2011
Heute treffe ich mich etwas verspätet nach einem etwas hektischen Arbeitstag mit Volker, Jens und Alex. Wir planen einen Tauchgang beim Unterwasserwald auf gemütliche 30m mit etwas längerer Grundzeit.
Beim abtauchen gegen 16:45 Uhr hat Volker ein Problem – sein Tariergas ist leer. Also bricht er den Tauchgang ab und ich tauche mit Jens und Alex weiter.
Wir treffen auf die meisten Baumgruppen am Tauchplatz und Jens lässt seine Kamera heiß laufen! Ich bin schon sehr gespannt auf sein Video.
Nach 67 Minuten verlassen wir das Wasser. Mittlerweile lässt sich auch die Sonne wieder blicken.
Ein gelungener Abschlusstauchgang für Jens und Alex. Ich hoffe, wir sehen Euch bald mal wieder. ![]()
Ein sonniger Tauchtag am Attersee
Verfasst von - 10. April 2011
Gestern sind Alex und Jens am Attersee eingetroffen, um für eine Woche Tauchurlaub zu machen.
Wir trafen uns gestern Abend beim Abendessen im K&K, um unseren heutigen Tauchgang zum U-Boot zu besprechen und die Tauchgangsplanung entsprechend vorzubereiten.
Tauchgang I: Das U-Boot
Alex hat leider mit einem Schnupfen zu kämpfen und setzt bei seinem ersten Tauchgang aus, um hoffentlich die restliche Woche besser genießen zu können. Dafür kann er die Oberflächenüberwachung samt Fotodokumentation für heute übernehmen. ![]()
Jens checkt noch sein Kameraequipment. Die GoPro sieht sehr mickrig aus auf seinem Gestell für die Belichtung! Ich bin schon gespannt auf seine Aufnahmen.
Also machen sich Jens und ich alleine auf zum U-Boot. Nach kurzer Fahrt mit den Scootern ist es auch gleich gefunden. Jens macht einige Filmaufnahmen mit seiner GoPro Kamera. Auf seinen Zusammenschnitt bin ich schon sehr gespannt.
Beim Auftauchen hängen wir die Scooter weg. Dabei macht sich der sehr negative Trimm von Jens’ Scooter mit Kamera bemerkbar – da gehören deutlich mehr Auftriebskörper dran!
Bei 21m macht Jens seinen Gaswechsel auf EAN50 und im Anschluss setzte ich meine Boje. Nach weiteren 40 Minuten Dekompression verlassen wir dann wieder das Wasser.
Tauchgang II: Die Hinkelsteine
Der zweite Tauchgang führt uns zu den Hinkelsteinen. Alex’ Nase fühlt sich etwas
besser an, und so versucht er den Tauchgang mit uns durchzuführen.
Jens montiert diesmal seine Hauptkamera samt Backupkamera an sein Belichtungssystem! So etwas habe ich auch noch nie gesehen! ![]()
Wir richten unser Tauchequipment her und Jens beschäftigt sich wieder mit seiner Kamera.
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Es wird ein entspannter Tauchgang auf ca. 30m, bei dem Jens wieder eine Unmenge an Videomaterial produziert. Ich bin echt neugierig auf seinen Zusammenschnitt.
Es ist ein sehr gemütlicher und entspannter Tauchtag.
Ich wünsche Jens und Alex noch eine schöne Tauchwoche am Attersee. Wir sehen uns am Freitag für euren Abschlusstauchgang! ![]()
Trainingstauchgang für die Josefine (Starnberger See)
Verfasst von - 26. März 2011
Heute steht ein Übungstauchgang mit Volker am Ofen (Attersee) an. Wir trainieren für den Tauchgang zur Josefine am Starnberger See nächstes Wochenende. Wir tauchen mit der selben Ausrüstung – 3 Stages und die Bonex Scooter sind dabei.
Leider versagt Volkers Scooter beim Abtauchen, obwohl er an Land und am Einstieg noch funktionierte. Also hänge ich meinen Scooter in ca. 20m Tiefe beim Abtauchen an meinen rechten Gürtel D-Ring, um zu sehen, wie er sich dort parken lässt. Das funktioniert wunderbar – nur eine etwas leichtere Trimmung im Heckbereich wäre sinnvoll. Glücklicherweise habe ich das Ersatzheckblei von Patrick schon bekommen.
Der Tauchgang selber ist sehr entspannt. Auf 24m setzte ich meine Boje und warte meine Deko ab. Auf Grund der 4° Wassertemperatur wird die 80-minütige Deko schon etwas frisch!
Die Auftriebskörper von Volkers Kamera sind auch noch optimierungsbedürftig. Das EPS drückt sich immer noch stark zusammen. Nächstes mal versucht er es mit XPS – mal sehen, ob es damit besser klappt.
Ein gelungener Übungstauchgang! ![]()
PS: Volker hat noch mehr Stilleben vom Tauchplatz auf seinem Blog.
e/mCCR rEvo III Level 3 Trimix Kurs mit Helmuth
Verfasst von - 22. März 2011
Am Freitag ist es endlich so weit. Der lang vorbereitete Trimixkurs startet heute. Matthias und ich dürfen die Ausbildung mit Helmuth bei uns am Attersee genießen. Volker wird in Abstimmung mit Helmuth mittauchen, um Fotos und Videos zu machen.
Der erste Tauchgang lässt auch nicht lange auf sich warten.
Tauchgang 1
Einstieg am 18.03.2011 um ca. 15:00 Uhr beim Tauchplatz Hinkelsteine am Attersee.
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Der erste Tauchgang beginnt mit einigen Übungen im flacheren Wasser: Maskenwechsel, Tauchen mit einer Flosse, Antauchen des Tauchpartners ohne Luftversorgung. Am Ende der Grundzeit wird die Boje gesetzt und im Freiwasser aufgestiegen. Auf 9m darf ich dann mit dem Kompass Richtung Ufer navigieren und anschließend geht es zurück zum Ausstieg.
Tauchgang 2
Am nächsten Tag geht es gegen 09:00 Uhr beim Unterwasserwald in den See. Wieder Maskenwechsel, Antauchen des Tauchpartners ohne Luftversorgung und Stagewechsel. Die Übungen bringen mich diesmal ganz schön außer Atem. Dann wieder Freiwasseraufstieg
mit Boje auf 12m und anschließend versucht uns Matthias mit seinem Kompass ans Ufer zu führen. Nach einer kleinen Korrektur von Helmuth klappt das auch! ![]()
Tauchgang 3
Der zweite Tauchgang geht gegen 16:45 Uhr zum Wandl in Burgau. Dieses mal ist Matthias mit einem Bailoutaufstieg mit Boje im Freiwasser an der Reihe. Beim Gaswechsel auf 21m fällt ihm zusätzlich seine EAN50 Stage aus (abblasender Automat) und ich durfte ihm meine Stage reichen. Dann geht es mit dem Kompass Richtung Ufer. Das trafen wir
auch, aber leider ziemlich daneben. Wir landen an der Villa am anderen Ende der Bucht. Beim Aufstieg verfangen sich auch noch unserer Bojen ineinander. Beim Entflechten verliert Helmuth unbemerkt sein Reel – was ihn nicht so begeistert.
Nach dem Versorgen unserer Tauchausrüstung gibt es noch einen Theorieblock bis in den späten Abend hinein.
Heute hat sich Helmuth etwas Besonderes einfallen lassen. Wir tauchen wieder am Wandl. Ich darf meine besagte Lieblingsvilla vom Vortag per Kompass anpeilen. Dann wird um 8:45 Uhr auf 12m abgetaucht und im Freiwasser ohne Boje der Kompasskurs zur Villa getaucht – mit dem Ziel sein Reel zu finden! Und um es nicht zu leicht werden zu lassen, dürfen wir das ganze im SCR Modus mit unserem externen EAN50 tauchen. Wir treffen die Villa ganz gut – und ich finde auch das Reel von Helmuth wieder – der Pluspunkt, der den verpeilten Ausstieg von gestern wieder wettmacht! ![]()
Beim zweiten Tauchgang für heute tauchen wir wieder bei der Villa ab. Hinunter auf 50m, vorbei am Autowrack – und dann bin ich mit dem Bailoutaufstieg an der Reihe. Ich wechsle auf meine Grundgasstage Tx15/55, setze meine Boje und beginne mit dem Freiwasseraufstieg. Bei 21m wechsle ich auf mein EAN50 und stelle den Computer um. Dann darf ich auf Helmuths Anweisung wieder mit dem Kompass das Ufer finden. Das gelingt mir nach längerem Tauchen auch, und es war sogar unser Startpunkt vom Tauchgang. Leider waren aber unsere Autos wo anders! Mich zieht wohl die weiße Villa am See magisch an!
Deshalb wird auch unser Rückweg im 6m Bereich etwas länger.
Danach gibt es wieder eine saftige Theorielektion. Die zwischenzeitlich hervorkommende Sonne lässt uns unterbrechen, um ein Gruppenfoto zu machen.

Tauchgang 6
Unser Abschlusstauchgang am 21.03.2011 startet nach einem intensiven Theorievormittag um 12:45 Uhr und soll keine Übungen mehr enthalten. Wir gehen beim Tauchplatz Ofen in den See. Ich führe mit Matthias, Helmuth und Volker halten sich im Hintergrund.
Ein sehr gelungener Abschlusstauchgang für diesen Kurs.
Volker hat netterweise ein kurzes Video vom Kurs erstellt.
Tauchgang Attersee Weißenbacheinlauf zum Europabad
Verfasst von - 18. März 2011
Der Tauchgang war bereits am 21. 02 2011. Ich bin an diesem Tage gegen Mittag angereist. Das Wetter hatte sich Mittag verschlechtert u. es schneite. Außentemperaturen waren auf minus 8 Grad gesunken. Da mein Scooter wieder von Bonex zurück war, wollte ich diesen unbedingt testen. Diesen Tauchplatz hatte ich noch nie betaucht, und der Weg zum Europabad schien nicht so weit zu sein.
Der Einstieg führte über eine Treppe zum Wasser,war aber ziemlich vereist. Für den See herrschte ein ziemlicher Wellengang. Ausgerüstet mit Doppel 7 und einer 10L Stage fuhr ich mit dem Scooter in 20m Tiefe in Richtung Europabad, in der Annahme auf eine mir bekannte
Plattform zu treffen. Vermutlich war der Optimierte Bonex-Scooter zu schnell, jedenfalls fand ich auch die 39m Plattform nicht. Ebenso die 3 Plattformen beim Europabad die auf auf 5,10 u. 20m sind ,habe ich verfehlt.
Nach 35 min Tauchfahrt in nördlicher Richtung war mir die Unterwasserlandschaft unbekannt.Nach einem Deco u. Sicherheitsstop tauchte ich auf, ich traute meinen Augen nicht ,ich war kurz vor Weißenbach gelandet. In einer Tiefe von 10 Metern habe ich dann beide Plattformen bei der Rückfahrt gefunden. Nach einer Tauchzeit von74 min beendete ich den Scooter-Test. Inzwischen war es noch kälter geworden ,wie man an der vereisten Stage sehen kann.
Tauchgang: Ofen am Attersee
Verfasst von - 12. März 2011
Nachdem wir uns gut ausgeschlafen haben, geht es ab zum Tauchplatz Ofen. Die Forstarbeiten nehmen den großen Parkplatz immer noch in Beschlag, die Rampe ist mittlerweile jedoch frei. Die war jedoch schon von zwei anderen Fahrzeugen Besetzt, sodass wir auf die Rampenparkplätzen kurz dahinter ausweichen.
Wir tauchen auf 6m ab und machen unseren Blasencheck. Während dem Abstieg signalisiert mein Shearwater das erste mal eine Batteriewarnung (gelb), die sich im Laufe des Tauchganges zu einer roten Warnung entwickelt. Zu diesem Zeitpunkt bin ich mir noch sicher, dass die Batterien zumindest diesen Tauchgang überleben müssen, sonst wäre ja die Batteriewarnung sinnlos – das war ein Irrtum.
Beim erreichen der 60m Marke knallt es plötzlich hinter mir. Ich drehe mich blitzschnell um, dabei sehe ich wie Volker an seiner Kamera werkt. Nach kurzer Orientierung sehe ich was los ist! Volkers Alu-Auftriebskörper halten dem Druck nicht stand und sind implodiert. Er entledigt sich der defekten Teile und wir tauchen weiter.
Danach geht es hinab bis ca. 70m. Wir tauchen die gesamte Grundzeit entlang der Steilwand. Wir sehen auch einige Fische, die Volker auf Video bannt – trotz der Tiefe und der Jahreszeit waren erstaunlich viele Fische anzutreffen.
Am Ende unserer geplanten Grundzeit steigen wir auf, mit dem Ziel die Steilwand an der Madonna im 40-50m Bereich zu erreichen. Wir treffen Sie punktgenau und kommen genau bei dem Krokodil und dem Affen zur Wand. Ich richte den beiden schöne Grüße von Brigitte aus, die immer wieder nach den beiden Fragt.
… Ja Brigitte, den beiden geht es sehr gut! ![]()
Wir bleiben noch einige Minuten in der Wand bevor wir nach ca. 32 Minuten Tauchzeit umkehren und den Aufstieg fortsetzten. Zu diesem Zeitpunkt ist mein Shearwater nun endgültig der Meinung zu wenig Strom zu bekommen und schaltet ab! Ich finde, eine sehr kurze Batterievorwarnung, wenn nicht einmal ein
Tauchgang ordentlich beendet werden kann und noch 65 Minuten Deko offen sind. Aber es gibt ja ein Backup. Ich wechsle auf meinen DR5, der ebenfalls an 2 Sensoren im rEvo hängt und tauche mein Gerät manuell weiter.
Beim Boot am Ausstieg angekommen sitzen wir unsere restliche Deko ab.
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Noch ein kurzer Sicherheitsstop im 2,5m Bereich bevor es wieder aus dem Wasser geht.
Danke an Volker für die gelungenen Aufnahmen.
Er hat auf seinem Blog ebenfalls über diesen Tauchgang Hier berichtet, sogar mit kurzem Video. ![]()
Wandl nach der Arbeit
Verfasst von - 11. März 2011
Volker habe ich heute Vormittag schon angerufen, dass es bei mir am Nachmittag später wird, da ich noch eine Arbeit fertig zu machen habe. Erst gegen 15:00 Uhr treffe ich am Attersee ein. Dann noch füllen, Kalk wechseln und ab in Wasser zum Autowrack am Wandl in 60m Tiefe. Die Scooter lassen wir zu Hause, da wir sowieso einen längeren Tauchgang planen.
Wir tauchen kurz vor 18:00 Uhr bei warmer Abendsonne ab. Das Wrack erreichen wir ca. 18 Minuten gemütlichen Tauchens. Nach Ablauf unserer geplanten 25 Minuten Grundzeit beginnen wir den Aufstieg. Zu diesem Zeitpunkt zeigt mein Dekorechner knapp 80 Minuten Aufstiegszeit. Bei dem Gedanken wird mir jetzt doch etwas frisch!
Im Bereich von 50-12m ist mir dann auch etwas kalt. Das Wasser hat lt. meinem Tauchcomputer knapp unter 3°C. Ich habe heute wenig gegessen, und rundum ist es mittlerweile tiefschwarze Nacht. Ab dem 12m Bereich wird mir wieder deutlich wärmer. Das liegt sicher auch an den Neoprenhandschuhen, die wieder ihre Dicke erreichen.
Nach ca. 93 Minuten in der 6m Deko bekomme ich einen Wadenkrampf, als ich unter einem Felsvorsprung einen Fisch beobachten will! Es dauert mehrere Minuten bis sich dieser wieder gelegt hat – und den Dreck den ich dabei aufwirbelte wird man auch noch eine Zeit lang beobachten. Das führe ich auf das fehlende Essen und das kalte Wasser zurück. Auch der Stress von der Arbeit heute spielt vermutlich eine Rolle dabei.
Abgesehen von dem Wadenkrampf und den etwas kühlen Temperaturen ist es aber ein sehr entspannter Tauchgang. Besonders die lange Zeit am Autowrack habe ich genossen!
Als wir kurz vor 20:00 Uhr auftauchen begrüßt uns ein sternenklarer schwarzer Himmel. Da wir beide sehr hungrig sind, fahren wir direkt in unseren Unterziehern in die Pizzeria nach Unterach und lassen uns dort eine heiße Suppe und eine Quattro Formagio schmecken! ![]()
Danach geht es zurück zu uns nach Weißenbach und wir lassen den Abend mit taucherischem Geplänkel und einem Gläschen Rotwein ausklingen.
Scootertauchgang Hinkelsteine
Verfasst von - 8. März 2011
Ich bin Dienstag an der Basis U-96 gegen 11 Uhr angekommen. Am nächsten Tag soll es mit Jürgen für 4 Tage zum Walchensee gehen. Da die Sonne scheint, ich noch genügend Zeit habe, beschliesse ich noch einen Tauchgang mit meinem Scooter an den Hinkelsteinen zu machen. Mit Doppel 8 (Eigenumbau) und einer 5l Stage O2 steige ich im mittleren Einstieg ein u. fahre auf 25m zum mittleren Hinkelstein.
Ich verfolgte das selbe Ziel wie Michael (Bericht Hinkelsteine) und tauche in 25m Tiefe 20 Minuten Richtung Süden. Ziemlich viel Unrat liegt hier am Boden verstreut. Doch dann entdecke ich in 18m Tiefe ein zerfallenes Holzboot, 20m weiter ein noch besser erhaltenes größeres Boot.
Bei einer Grundzeit von 35 Minuten setze ich eine Boje (Plastikflasche) um später an der Oberfläche feststellen zu können wie weit ich getaucht bin. Ich fahre mit dem Scooter im Bereich von 12-6m zum Ausstieg zurück. Dabei mache ich noch einige Fotos.
Leider kein Diesel !!
Nach 72 Minuten beende ich mit Vorfreude auf den Walchensee den Tauchgang.
Nochmals danke an die U-96 Betreiber für die Gastfreundschaft.
Die Hinkelsteine und ich
Verfasst von - 26. Februar 2011
Beim heutigen Tauchgang fällt Christoph wegen einer erneuten Verkühlung leider aus.
Ich nutze diese Gelegenheit, um meine neuen Kallweit 5-Finger Trockenhandschuhe bei einem längeren Tauchgang zu testen.
Ich bleibe heute im Flachbereich (bis 20m), da ein herrlich sonniger Tag ist, und ich die Sonnenstrahlen genießen möchte. Da kommt einem die 3°C Wassertemperatur gleich viel wärmer vor!
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Des weiteren habe ich die Kamera mitgenommen, um bei dem sonnigen Wetter ein paar Aufnahmen zu machen. Ich bin weit über die Hinkelsteine hinaus getaucht. Nach ca. 30 Minuten kommt im 16m Bereich noch eine Ansammlung von Felsen.
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Durch das drehen der äußeren Alu-Flaschen leicht nach innen und dem fehlenden Ringsystem der Trockenhandschuhe komme ich nun auch wieder wesentlich leichter an die Onboard-Ventile.
Der Tauchgang dauert heute 99 Minuten bei 3°C Wassertemperatur. Die Finger waren zwar etwas ausgekühlt, aber bei weitem nicht durchgefroren – es war zu keinem Zeitpunkt unangenehm kalt! Einige meiner Buddy behaupten aber auch, dass ich etwas kälteresistenter bin als manch anderer.
Wobei ich noch einmal betonen muss, dass der Begriff guter Halbtrockenhandschuh meines Erachtens angebrachter wäre als “Trockenhandschuh”!
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Ein AfterWorkDive am Attersee mit neuen Handschuhen von Kallweit
Verfasst von - 25. Februar 2011
Heute geht es nach der Arbeit, bei traumhaft schönem Wetter, ab zu den Hinkelsteinen.
Man bemerkt schon, wie die Sonnenstrahlen an Stärke gewinnen, aber es hat trotzdem nur +2°C – und das Wasser hat noch immer nur +3°C.
Wir genießen einen netten AfterWorkDive bei entspannten Tiefen von 20 – 25m. Besuchen die oberen beiden Hinkelsteine und schweben über den Gipfel des tieferen – und genau passend zum Sonnenuntergang tauchen wir wieder auf.
Bei diesem Tauchgang verwende ich zum ersten mal meine neuen “5-Finger Trockenhandschuhe” von Kallweit. Kurt hat mir das Paket hinterlegt, als er am Montag bei uns war.
Beim Anziehen des Handschuhes stülpt sich seine innenliegende Manschette nach innen und legt sich mit der glatten Seite auf die Latexmanschette des Anzuges. Ganz trocken bleiben sie zwar nicht, aber wärmen tun sie – wobei der Name eher in Richtung Halbtrockenhandschuh gehen sollte.
Aber vielleicht mache ich ja auch etwas falsch! ![]()
Auf jeden Fall ist man damit beweglicher, da kein Ringsystem mehr am Anzug montiert ist. Es wird vermutlich mein Favorit bei den Wracktauchgängen werden, denn der Handschuh hat eine Kevlarverstärkung und ist sehr hoch geschnitten und schützt somit die Handmanschetten. Und falls einmal an eine falsche Stelle gegriffen wird und es doch ein Loch im Handschuh gibt, ist das auch nicht tragisch.

