DiveBase U-96

Tauchen rund um den Attersee … und einiges mehr

Kategorie-Archiv: Tauchplätze

Scootern am Wandl

Heute treffe ich mich am Spätnachmittag mit Werner beim Wandl zu einem Scooter-tauchgang. Ich bin etwas früher am Platz und kann so alles gemütlich vorbereiten.

Tauchplatz Wandl (Burgau)

Werner lässt sich chauffieren, da seine Frau das Auto benötigt. Wir vereinbaren, dass ich ihm nach dem Tauchen nach Hause fahre.

Tauchprofil 584Der Tauchgang verläuft wie geplant, nur das wir bei den Autowracks mit unseren Bonex Scootern unbemerkt vorbei rauschen, da ich die Route anders tauche, um Werners Gasvorrat in der D12 zu schonen. In der Deko ab 12m wird die Sicht wieder ziemlich schlecht im Vergleich zur Tiefe, wo sie sehr gut ist. Trotz schlechter Sicht bleiben wir sauber beieinander. Den Ausstieg bei der schlechten Sicht zu finden gelingt uns allerdings nicht ganz beim ersten Auftauchen! 🙂

Danach geht es in unsere Basis, wo ich Werner helfe seine Heizungsdurchführen an seinen Wintertrocki zu wechseln. Danach fahre ich ihn nach Hause und wir machen es uns bei einer Flasche französischen Birnenschaumwein im Garten gemütlich.

Steinschlag–Tafel | ein anspruchsvoller Tauchgang

rEvo mit 4 Stages und ScooterHeute treffe ich mich mit Oliver, Frank, Gerhard und Jasmina zu einem Tauchgang an der Steinschlag-Tafel. Ausgemacht haben wir 09:00 Uhr, um an diesem sonnigen Badetag einen Parkplatz zu bekommen. Oliver und ich sind auch pünktlich, Gerhard und Jasmina kommen erst gegen 09:45 Uhr, da Gerhard wohl einen kleinen Umweg wegen seines Unterziehers macht! 😉

Steinschlag - TafelGerhard, Oliver und ich bilden ein Team sowie Frank mit Jasmina. Wir legen jeder unsere 4 Stages und Scooter ins Wasser. Frank und Jasmina lassen sich etwas mehr Zeit dabei, da sie etwas flacher tauchen – Frank hat seinen BOB dabei zum Testen.
 

Wir tauchen ab und machen auf etwa 6m unseren Bubble-Check. Dann geht es weiter auf 15m Tiefe, wo wir nach einem weiteren Check unsere Zieltiefe ansteuern. Auf 105m angekommen, treffen wir nach ca. 3 Minuten auf ein größeres Hindernis aus Baumstämmen und alten Fischernetzen. Gerhard und ich umrunden es auf der rechten Seite hangabwärts und Oliver auf der linken hangaufwärts. Dabei verlieren wir uns kurz aus den Augen. Nach einer 30-sekündigen Suche finden wir uns wieder und setzen den Tauchgang fort. Nach 18 Minuten Tauchzeit beginnen wir den Aufstieg und unsere Dekompression. Dabei kommen wir an der Schwarzen Brücke, Madonna und am Ofen vorbei. Nach einer Runtime von 50 Minuten kehren wir um. Im 12 m Bereich wird die Sicht dann wieder deutlich schlechter, aber wir tauchen brav hintereinander, um uns nicht zu verlieren.

Tauchprofil 583Als wir nach 150 Minuten auftauchen stellen wir fest, dass wir zu weit sind – wir stehen beim Einstieg Liebesbrücke. Also werfen wir unsere Scooter wieder an und fahren ca. 5 Minuten zurück zu unserem eigentlichen Einstieg. Dort erwartet uns Jasmina mit einem Buch in der Sonne.

GruppenfotoWir lassen uns Zeit beim Ausstieg und lassen die Stages und Scooter noch eine Weile im Wasser liegen. Die Zeit vertreiben wir uns mit einer leckeren Jause am Bus von Gerhard und Jasmina. 🙂

 

Gratulation an Oliver –  es war sein erster dreistelliger Tauchgang! 🙂Oliver

Tauchen und Baden bei den Hinkelsteinen

An so einem warmen Tag ist es fast Pflicht, mit seiner Freundin am Attersee baden zu gehen. Ich kann auch Christian mit Familie von einem Tauchgang überzeugen. Leider ist er über Nacht erkrankt – jetzt muss ich Elisabeth davon überzeugen, dass der Tauchgang mit ihr als Oberflächensupport genau so sicher ist!

Die nächste Hürde ist, Elisabeth davon zu überzeugen, dass wir spätestens um 9:00 Uhr bei den Hinkelsteinen sein müssen, um noch einen Parkplatz zu bekommen – es heißt bald aufstehen!

Beide Themen kann ich ihr sachlich erläutern und sie stimmt zu! Ja genau Volker 🙂

IMG_0350Das ist auch gut so. Denn als wir um 9:00 Uhr bei den Hinkelsteinen eintreffen, sind gerade noch 3 Parkplätze frei. Außerdem strahlt die Sonne schon über den Berggipfel – also nicht mehr umziehen im Schatten.
 

Badeplatz bei den HinkelsteinenNach anfänglicher Nörgelei von Elisabeth bezgl. des schmalen, verdorrten Grünstreifens habe ich doch noch ein nettes Plätzchen unter den Büschen erspäht! Schön ruhig und etwas geschützt.

Ich sehe zu, dass ich mit meinem Tauchgerödel ins Wasser komme, die Sonne strahlt immer mehr über den Berggipfel hervor und lässt die kommende Hitze schon erahnen.

Tauchprofil 578Beim Abtauchen bis ca. 6m begleitet mich ziemlich schlechte Sicht, darunter ist sie im Vergleich zu den Tauchgängen nach dem Hochwasser schon sehr gut. Ich Scootere gemütlich zu den Hinkelsteinen und darüber hinaus. Nach etwa 30 Minuten kehre ich um und beginne höher zu steigen, um nach 65 Minuten das Wasser zu verlassen. Dabei lächelt mir Elisabeth schon entgegen.

Schwäne bei den HinkelsteinenDanach gehen wir noch Baden (der Scooter muss da natürlich mit) und genießen unser schattiges Plätzchen bis in den Nachmittag hinein.

Jetzt kehren wir in die kühle Basis zurück, um uns etwas zu stärken.

Ein Tauchgang an der Steinschlag-Tafel

Heute tauche ich mit Volker. wir einigen uns auf den Tauchplatz Steinschlag-Tafel. Wir planen eine Tauchtiefe von 80m mit einer Grundzeit von 25 Minuten.

Beim Abtauchen verlieren wir uns kurz aus den Augen, da die Sicht sehr schlecht ist.
Tauchprofil 577Wieder gefunden, zeigt mir Volker beim Bubblecheck an, dass sein Backuprechner nicht funktioniert (OSTC 1). Wir einigen uns daher auf eine Maximaltiefe von 50m. Das ist im nachhinein gesehen auch gut so, da auch Volkers Heizung ausfällt und er nur mit dem Halo 3D bekleidet ziemlich fror. Deshalb tauchen wir nach 25 Minuten etwas höher in wärmere Gewässer. Nach 50 Minuten Tauchzeit machen wir kehrt. Ab etwa 8m Wassertiefe wird die Sicht wieder sehr schlecht – max. 0,5m – wir verlieren uns wieder aus den Augen.
Nach kurzer Zeit tauche ich wieder auf etwa 10m ab, da hier die Sicht etwas besser ist.

Ein interessanter Tauchgang mit einigen Ausfällen bei Volker und bescheidenen Sichtverhältnissen!

Ein Trimix-Tauchgang am Ofen mit Kurt.

Heute geht es mit Kurt zum Ofen. Obwohl der Wetterbericht leichten Regen meldet strahlt uns die Sonne entgegen.

Wir haben eine Tauchtiefe von 62m mit einer Grundzeit von maximal 25 Minuten geplant. Ich nehme dafür meine fertigen Gase Tx11/66 und EAN40 mit.

Am Tauchplatz angekommen bemerken wir zu unserer Überraschung, dass wir die einzigen Taucher am Platz sind. Beide bereiten wir unsere Ausrüstung vor.

der ultimative Tauchbus die Notlösung ohne Tauchbus

Kurt beim FlaschentransportDanach transportieren wir stilgerecht und rein aus gesundheitlichen Gründen unsere Stages mit einem geeigneten Transportmittel zum Einstieg. Später beim Abtransport machen wir es genau so, da man sich ja nach der Deko nicht anstrengen soll. 🙂

Im Wasser legen wir unsere Stages an. Dabei bemerkt Kurt, dass sein linker Handschuhring von SiTec undicht ist. Er nimmt ihn noch einmal ab und behebt das Problem (und er trauert seinem Rolock System nach).
Tauchprofil 575Danach tauchen wir ab und führen auf 6m wieder unseren Bubblecheck durch. Nachdem alles passt tauchen wir weiter ab und genießen unseren entspannten Tauchgang! Beim auftauchen setzte ich auf 18m meine Boje um in Übung zu bleiben.

Zurück beim Ausstieg stellen wir fest, dass wir jetzt nicht mehr alleine sind. Eine Horde Polen hat die Rampe in beschlag genommen und bereitet sich aufs Tauchen vor. Sie waren aber so ordentlich, dass sie einen Gehweg frei gehalten haben – danke, das ist man leider nicht von allen so gewohnt!

Zurück in der Basis treffen wir noch Eli und Wolfgang und plauschen bei einem Kaffee, wären die Flaschen gefüllt werden.

Mit Kurt an der Schwarzen Brücke

Heute tauche ich mit Kurt an der Schwarzen Brücke. Das Wasser ist deutlich wärmer geworden. 20°C an der Oberfläche und noch 18°C auf 3m. Dann kommt eine Sprungschicht, unter der es deutlich kühler wird.

Tauchprofil 574Auf 6m machen Kurt und ich den gewohnten Bubblecheck. Kurt achtet diesmal etwas genauer auf mich beim Check, da ich das Wing gewechselt und in gebeten habe ein paar spezielle Punkte zu kontrollieren.

Danach tauchen wir ab auf unsere geplante Zieltiefe von 42m. Die Sicht ist noch immer nicht gut. Im oberen Bereich etwa 2-3m. Daher verliere ich Kurt beim Abtauchen aus den Augen, finde ihn aber kurz darauf ein paar Meter unter mir wieder.  Auf 42m ist die Sicht dann etwas besser, ca. 6-8m.

Der Tauchgang verläuft wie geplant und ohne Zwischenfälle. Danach geht es zurück zur Basis und wir richten uns eine gute Jause her.

*** Update 22.06.2013 21:20 Uhr ***
Ja, das habe ich doch glatt vergessen. Nach dem Tauchgang habe ich noch meinen Scooter auf Dichtheit getestet und Kurt hat dabei fotografiert.
Michael mit seinem Bonex Reference
 Michael mit seinem Bonex Reference

Die Schwarze Brücke bei schlechter Sicht

Einstieg Schwarze BrückeDie Sonne strahlt uns entgegen an diesem herrlichen Frühsommertag. Als wir am Tauchplatz gegen 11:00 Uhr eintreffen, stellen wir fest, dass wir die einzigen Taucher sind. Das Wasser zeigt sich spiegelglatt, nur die leichte Morgenbrise lässt das Wasser stellenweise etwas aufkräuseln.

Der Wasserpegel an der Schwarzen BDie Stufen an der Schwarzen Brückerücke ist ebenfalls um einiges höher als üblich. Volker uns ich einigen uns wieder auf einen Lufttauchgang, da wir auch hier wegen des Hochwassers mit sehr schlechten Bedingungen rechnen. Treibgut ist hier wesentlich weniger zu finden als gestern bei den Hinkelsteinen.

Beim Abtauchen werden unsere Vermutungen bestätigt – extrem schlechte Sicht. Wir bleiben in 35m Tiefe – diese kommt mir jedoch vor wie 90m – stockdunkel. Ein sehr ungewöhnliches Erlebnis am Attersee, wo im Normalfall auf 60m noch Tageslicht erkennbar ist.

Tauchprofil 573

Nach 35 Minuten zeigt mir Volker an, dass er etwas höher tauchen möchte, da er die Kälte zu spüren beginnt. Bei 18m Tiefe wird die Sicht so schlecht (ca. 0,5m), dass ich wieder etwas abtauchen will. Ich habe keine Lust, die 40 Minuten bei dieser Sicht freiwillig in der schlechtesten Wasserschicht zurück zu tauchen, wenn es 5 m tiefer besser ist. Da in dieser Tiefe aber das Wasser gerade erst beginnt wärmer zu werden, gebe ich Volkers Wunsch nach, noch weiter aufzusteigen, um in wärmeres Gewässer zu gelangen. 40 Minuten nach dem Abtauchen kehren wir um. Im Flachwasser bessert sich die Sicht etwas und wir können uns gegenseitig wieder erkennen, ohne uns spüren zu müssen! Die Sicht beträgt nahe der Oberfläche wieder 2-3 Meter.

Trotz schlechter Sicht ein schöner Tauchgang. Am Einstieg treffen wir dann noch “Solosigi”, der heute OC unterwegs ist! Sein Poseidon Rebreather ist beim Hersteller, wo dieser ein weiteres Update bekommt.

Die Hinkelsteine nach dem Hochwasser

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Heute unternehmen Volker und ich einen Tauchgang bei den Hinkelsteinen. Durch das Hochwasser der letzten Tage erwarten wir uns schon schlechte Sichtverhältnisse unter Wasser.
 

Am Tauchplatz angekommen bemerken wir den etwa 1,5m erhöhten Wasserstand. Das bemerke ich auch als ich in Wasser gehe, da ich bei der Treppe kaum noch stehen kann – dort steht mir normalerweise das Wasser nur bis zum Bauch.

Tauchprofil 572Der Tauchgang selbst verläuft unspektakulär. Die Sichtweite unter Wasser ist extrem schlecht – unter einem Meter. Trotzdem finde ich alle drei Hinkelsteine! 🙂
Unterhalb von 20m bilde ich mir ein, dass die Sicht auf etwa 1-2m ansteigt.

Beim zurücktauchen messe ich noch die Tiefe an der “Glücksplatztafel” – die Oberkante der Rohrkonstruktion liegt bei genau 10,0m. Ich werde, wenn der Wasserspiegel wieder auf das normalem Maß gesunken ist, erneut eine Messung vornehmen.

Den Ausstieg finden wir trotz der schlechten Sichtverhältnisse auf 10m genau.

Hochwasser am Attersee

Reitstall hinter unserer BasisDer seit mehreren Tagen anhaltende Regen macht sich mittlerweile auch am Attersee bemerkbar. Besonders der zusätzliche Starkregen seit gestern lässt die Bäche im Umkreis über die Ufer treten. Bei uns im Ort Weißenbach ist das der Weißenbach, der seit letzter Nacht für Reitstall hinter unserer BasisAufregung sorgt. Unsere Wetterstation zeigt 105mm Niederschlag innerhalb der letzten 24 Stunden an – und es regnet weiter.

 

Ich habe euch ein paar Tauchplätze am See fotografiert, damit ihr euch vom Wasserstand selber ein Bild machen könnt:

öffentlicher Badeplatz in Weißenbach

An der Ufermauer des öffentlichen Badeplatzes in Weißenbach sieht man gut, wie hoch der Wasserspiegel zur Zeit ist! Hier geht es normalerweise an die 2m die Leiter runter.

 

Parkplätze bei den HinkelsteinenBeim Tauchplatz Hinkelsteine stehen die Parkplätze unter Wasser, weil es keine Ablaufmöglichkeit mehr gibt.

 

 

Einstieg SchlierwandAn der Schlierwand ist der Privatsteg schon zur Gänze unter Wasser. Aber der ist privat und darf von den Tauchern nur in Ausnahmefällen benutzt werden.

 

Einstieg OfenDer Einstieg Ofen hat sich zwar durch die Umbauarbeiten etwas geändert, aber man sieht trotzdem deutlich den unüblich hohen Wasserstand.

 

Tauchplatz DixiBeim Tauchplatz Dixi sieht man den Einstieg für Taucher schon deutlich im See verschwinden. Noch 20cm mehr und die Wiese steht unter Wasser.

 

 

Einstieg UnterwasserwaldDer Unterwasserwald zeigt sich etwas weniger spektakulär. Aber wer den Platz kennt weiß, dass hier normalerweise noch kein Wasser ist und der Bach eher ein Gerinnsel ist!

 

 

Einstieg NöhmerAuch beim Einstieg Nöhmer ist der gestiegene Wasserspiegel erkennbar.

 

 

 

Dieses Foto vom Tauchplatz Hinkelsteine zeigt, dass sich die Sichtweiten im See demnächst etwas verschlechtern könnten – leider.
Bacheinmündung bei den Hinkelsteinen

Das U-Boot am Attersee

Logo U-Boot 200x200px blueDieses Wochenende habe ich mich dazu durchgerungen, das Video vom U-Boot am Attersee fertig zu schneiden! 🙂