DiveBase U-96
Tauchen rund um den Attersee … und einiges mehr
Jens-Uwe Lamm und sein Abschlusstauchgang am Attersee!
Verfasst von - 30. August 2013
Heute habe ich das Vergnügen Jens bei seinem Urlaubsabschlusstauchgang am Attersee zu begleiten. Wir vereinbaren eine Grundzeit von maximal 20 Minuten auf 70 Meter. Dabei erfährt Jens, was ein OC Tauchgang in diesen Tiefen mit dem richtigen Gasen kosten kann! 😉
Ich treffe um 15:00 Uhr beim Ofen ein, wo mich Jens mit seiner Freundin erwartet.
Wir besprechen noch einmal unseren Tauchplan, bevor wir unser Tauchgerät vorbereiten. Die Stages und unsere Scooter legen wir auch griffbereit ans Ufer – aber noch nicht ins Wasser, da ein starker Wellengangvorhanden ist.
Um 16:19 Uhr tauchen wir ab und begeben uns auf die geplanten 70m. Jens macht immer wieder ein paar Videoaufnahmen – ich bin ja gespannt, wie lange es diesmal dauert, bis er seinen Urlaubsfilm präsentiert?
Beim zurück tauchen kommen wir in einer Tiefe von etwa 50m beim Affen und Krokodil unterhalb der Madonna vorbei.
Im Flachwasser treffen wir auf einige Hechte. Jens gelingt es sogar, einen davon auf Video zu bringen.
Die restlichen 5 Minuten Deko verbringen wir beide bei der Zille am Ausstieg.
Ein gelungener Abschlusstauchgen, den ich mit Jens gemacht habe. Im steht die Freude richtig ins Gesicht geschrieben – und er kann es anscheinend kaum erwarten Alex von seinem Tauchgang zu berichten. 😉
Ein AfterWorkDive mit Oliver
Verfasst von - 28. August 2013
Eigentlich will ich heute etwas früher aufhören zu arbeiten, um zeitiger an den See zu kommen. Aber wie das Leben so spielt, gelingt das natürlich nicht.
Trotzdem schaffe ich es noch gegen 19:30 Uhr mit Oliver bei den Hinkelsteinen abzutauchen – gerade noch bei Sonnenuntergang. Das ganze entwickelt sich bei 70 Minuten Tauchzeit zu einem Nachttauchgang- dieser ist eh schon lange überfällig!
Die Sicht ist auf Grund der Regenfälle wieder schlechter geworden. Im Bereich 5-10m ist sie sehr schlecht, darunter doch deutlich besser.
Nach dem Tauchgang kommt Oliver noch zu mir auf die Basis und wir genießen den restlichen Rotwein “Big John” vom Scheibelhofer! 🙂
Anschließend geht es wieder Richtung Linz – morgen wird ja wieder gearbeitet!
Scootern am Wandl
Verfasst von - 24. August 2013
Heute treffe ich mich am Spätnachmittag mit Werner beim Wandl zu einem Scooter-tauchgang. Ich bin etwas früher am Platz und kann so alles gemütlich vorbereiten.
Werner lässt sich chauffieren, da seine Frau das Auto benötigt. Wir vereinbaren, dass ich ihm nach dem Tauchen nach Hause fahre.
Der Tauchgang verläuft wie geplant, nur das wir bei den Autowracks mit unseren Bonex Scootern unbemerkt vorbei rauschen, da ich die Route anders tauche, um Werners Gasvorrat in der D12 zu schonen. In der Deko ab 12m wird die Sicht wieder ziemlich schlecht im Vergleich zur Tiefe, wo sie sehr gut ist. Trotz schlechter Sicht bleiben wir sauber beieinander. Den Ausstieg bei der schlechten Sicht zu finden gelingt uns allerdings nicht ganz beim ersten Auftauchen! 🙂
Danach geht es in unsere Basis, wo ich Werner helfe seine Heizungsdurchführen an seinen Wintertrocki zu wechseln. Danach fahre ich ihn nach Hause und wir machen es uns bei einer Flasche französischen Birnenschaumwein im Garten gemütlich.
Steinschlag–Tafel | ein anspruchsvoller Tauchgang
Verfasst von - 18. August 2013
Heute treffe ich mich mit Oliver, Frank, Gerhard und Jasmina zu einem Tauchgang an der Steinschlag-Tafel. Ausgemacht haben wir 09:00 Uhr, um an diesem sonnigen Badetag einen Parkplatz zu bekommen. Oliver und ich sind auch pünktlich, Gerhard und Jasmina kommen erst gegen 09:45 Uhr, da Gerhard wohl einen kleinen Umweg wegen seines Unterziehers macht! 😉
Gerhard, Oliver und ich bilden ein Team sowie Frank mit Jasmina. Wir legen jeder unsere 4 Stages und Scooter ins Wasser. Frank und Jasmina lassen sich etwas mehr Zeit dabei, da sie etwas flacher tauchen – Frank hat seinen BOB dabei zum Testen.
Wir tauchen ab und machen auf etwa 6m unseren Bubble-Check. Dann geht es weiter auf 15m Tiefe, wo wir nach einem weiteren Check unsere Zieltiefe ansteuern. Auf 105m angekommen, treffen wir nach ca. 3 Minuten auf ein größeres Hindernis aus Baumstämmen und alten Fischernetzen. Gerhard und ich umrunden es auf der rechten Seite hangabwärts und Oliver auf der linken hangaufwärts. Dabei verlieren wir uns kurz aus den Augen. Nach einer 30-sekündigen Suche finden wir uns wieder und setzen den Tauchgang fort. Nach 18 Minuten Tauchzeit beginnen wir den Aufstieg und unsere Dekompression. Dabei kommen wir an der Schwarzen Brücke, Madonna und am Ofen vorbei. Nach einer Runtime von 50 Minuten kehren wir um. Im 12 m Bereich wird die Sicht dann wieder deutlich schlechter, aber wir tauchen brav hintereinander, um uns nicht zu verlieren.
Als wir nach 150 Minuten auftauchen stellen wir fest, dass wir zu weit sind – wir stehen beim Einstieg Liebesbrücke. Also werfen wir unsere Scooter wieder an und fahren ca. 5 Minuten zurück zu unserem eigentlichen Einstieg. Dort erwartet uns Jasmina mit einem Buch in der Sonne.
Wir lassen uns Zeit beim Ausstieg und lassen die Stages und Scooter noch eine Weile im Wasser liegen. Die Zeit vertreiben wir uns mit einer leckeren Jause am Bus von Gerhard und Jasmina. 🙂
Gratulation an Oliver – es war sein erster dreistelliger Tauchgang! 🙂
Tauchen und Baden bei den Hinkelsteinen
Verfasst von - 28. Juli 2013
An so einem warmen Tag ist es fast Pflicht, mit seiner Freundin am Attersee baden zu gehen. Ich kann auch Christian mit Familie von einem Tauchgang überzeugen. Leider ist er über Nacht erkrankt – jetzt muss ich Elisabeth davon überzeugen, dass der Tauchgang mit ihr als Oberflächensupport genau so sicher ist!
Die nächste Hürde ist, Elisabeth davon zu überzeugen, dass wir spätestens um 9:00 Uhr bei den Hinkelsteinen sein müssen, um noch einen Parkplatz zu bekommen – es heißt bald aufstehen!
Beide Themen kann ich ihr sachlich erläutern und sie stimmt zu! Ja genau Volker 🙂
Das ist auch gut so. Denn als wir um 9:00 Uhr bei den Hinkelsteinen eintreffen, sind gerade noch 3 Parkplätze frei. Außerdem strahlt die Sonne schon über den Berggipfel – also nicht mehr umziehen im Schatten.
Nach anfänglicher Nörgelei von Elisabeth bezgl. des schmalen, verdorrten Grünstreifens habe ich doch noch ein nettes Plätzchen unter den Büschen erspäht! Schön ruhig und etwas geschützt.
Ich sehe zu, dass ich mit meinem Tauchgerödel ins Wasser komme, die Sonne strahlt immer mehr über den Berggipfel hervor und lässt die kommende Hitze schon erahnen.
Beim Abtauchen bis ca. 6m begleitet mich ziemlich schlechte Sicht, darunter ist sie im Vergleich zu den Tauchgängen nach dem Hochwasser schon sehr gut. Ich Scootere gemütlich zu den Hinkelsteinen und darüber hinaus. Nach etwa 30 Minuten kehre ich um und beginne höher zu steigen, um nach 65 Minuten das Wasser zu verlassen. Dabei lächelt mir Elisabeth schon entgegen.
Danach gehen wir noch Baden (der Scooter muss da natürlich mit) und genießen unser schattiges Plätzchen bis in den Nachmittag hinein.
Jetzt kehren wir in die kühle Basis zurück, um uns etwas zu stärken.
BOB – Teil 5: diverse Kleinigkeiten
Verfasst von - 14. Juli 2013
Dieses Wochenende nehme ich die schlechte Sicht im Attersee zum Anlass, statt tauchen zu gehen, lieber an meinem BOB weiter zu basteln.
Zuerst schneide ich das letzte größere Loch in die Carbonröhre – für’s ADV. Mein Akkubohrer von Bosch gibt natürlich nach der Halbzeit auf und will seinen Akku laden! Aber das verzögert die Arbeit nur etwas.
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Danach wende ich den Tipp von Frank an und versiegle die Schnittkanten des Carbons mit verdünntem klarem Nagellack. Den habe ich meiner Freundin ausgespannt – gottseidank ist sie nicht der Typ, der pinke Fingernägel trägt – das sähe am Carbon nicht so toll aus! 😉
Als nächstes fixiere ich das MAV, die Swagelock QC-6 Offboard-Einspeisung und die Schläuche mit den P-Schellen, damit endlich die Teile an ihrem Platz bleiben.
Danach baue ich das erste mal alles zusammen, um einen Dichtheitstest und eine O2-Sensor Kalibrierung durchzuführen. Es passt alles. 🙂
Jetzt fehlt mir nur mehr das Bojen-Material aus Italien für die Auftriebskörper. Wir (oder besser Pascal) haben es vor 2 Monaten bestellt – schön langsam könnte es auch für italienische Verhältnisse ankommen!
Drei bedenken kommen mir heute in den Kopf:
- lässt sich der Kugelhahn unter Wasser vernünftig bedienen?
- das MAV ist sehr schwergängig unter Druck – abwarten wie es sich unter Wasser bedienen lässt!
- die Kabeln vom hwHUD hätte ich deutlich kürzer einbauen und verlöten sollen – das lässt sich zwar beheben, aber ich will nicht schon wieder Löte!
Interessant wird auch noch die Art und Lage der Befestigungspunkte für den Kreisel am Harness. Das ist aber ein anderes Wochenende! 🙂
Ein Tauchgang an der Steinschlag-Tafel
Verfasst von - 30. Juni 2013
Heute tauche ich mit Volker. wir einigen uns auf den Tauchplatz Steinschlag-Tafel. Wir planen eine Tauchtiefe von 80m mit einer Grundzeit von 25 Minuten.
Beim Abtauchen verlieren wir uns kurz aus den Augen, da die Sicht sehr schlecht ist.
Wieder gefunden, zeigt mir Volker beim Bubblecheck an, dass sein Backuprechner nicht funktioniert (OSTC 1). Wir einigen uns daher auf eine Maximaltiefe von 50m. Das ist im nachhinein gesehen auch gut so, da auch Volkers Heizung ausfällt und er nur mit dem Halo 3D bekleidet ziemlich fror. Deshalb tauchen wir nach 25 Minuten etwas höher in wärmere Gewässer. Nach 50 Minuten Tauchzeit machen wir kehrt. Ab etwa 8m Wassertiefe wird die Sicht wieder sehr schlecht – max. 0,5m – wir verlieren uns wieder aus den Augen.
Nach kurzer Zeit tauche ich wieder auf etwa 10m ab, da hier die Sicht etwas besser ist.
Ein interessanter Tauchgang mit einigen Ausfällen bei Volker und bescheidenen Sichtverhältnissen!
Mit Oliver und Volker zum Ofen
Verfasst von - 29. Juni 2013
Heute plane ich mit Oliver und Volker einen Tauchgang am Ofen. Unsere Planung sieht 25 Minuten auf 70m vor. Als Gase nehme ich wieder mein Tx11/66, EAN40 und O2 mit – 2 Stage davon links und die O2-Stage hinten eingehängt.
Volker will zu Übungszwecken eine 4. Stage mitnehmen und konfiguriert am morgen noch eifrig daran herum.
Beim Tauchplatz angekommen sehen wir, dass alle Taucher vom Vormittag wieder weg sind und wir den Platz für uns alleine haben. Unsere Ausrüstung transportieren Oliver und ich mit unseren klappbaren Sackkarren. Volker – der zuvor noch hämische Kommentare abgelassen hat – borgt sich dann trotzdem meine Karre aus! 😉
Beim Abtauchen bemerken Oliver und ich eine gewisse Unruhe bei Volker und noch vor unserem Bubblecheck taucht er wieder auf. Die Konfiguration seiner 4. Stage sagt ihm nicht zu, so dass er sie abnimmt und ans Ufer legt – nun taucht auch er mit 3 Stages wie Oliver und ich ab und sieht dabei wieder zufriedener aus!
Auf 6m führen wir dann den Buddycheck fast auf Körperkontakt durch, da die Sicht alles andere als gut ist – das Hochwasser hat noch immer einen Einfluss auf die Sichtweite im See. Auf unserer Zieltiefe ist es etwas besser. Die Sichtweite beträgt etwa 5-6m und ist sehr milchig trüb. Trotzdem ist es ein angenehmer Tauchgang.
Nach 25 Minuten beginnen wir unseren aufstieg und nach 50 Minuten Tauchzeit kehren wir um. Beim 15m Dekostopp angelangt setzte ich meine Boje. Nach ca. 105 Minuten Tauchzeit sind wir wieder am Ausstieg angelangt und sitzen unsere Restdeko ab.
Nachdem wir unsere Ausrüstung wieder verstaut haben geht es zu uns an die Basis auf einen erfrischenden Schluck und am Abend stillen wir unseren Hunger mit einer leckeren Pizza in Siggis Pub. Dabei treffen wir auf Wolfgang und Eli, die wohl die gleiche Idee haben.
Ein Trimix-Tauchgang am Ofen mit Kurt.
Verfasst von - 22. Juni 2013
Heute geht es mit Kurt zum Ofen. Obwohl der Wetterbericht leichten Regen meldet strahlt uns die Sonne entgegen.
Wir haben eine Tauchtiefe von 62m mit einer Grundzeit von maximal 25 Minuten geplant. Ich nehme dafür meine fertigen Gase Tx11/66 und EAN40 mit.
Am Tauchplatz angekommen bemerken wir zu unserer Überraschung, dass wir die einzigen Taucher am Platz sind. Beide bereiten wir unsere Ausrüstung vor.
Danach transportieren wir stilgerecht und rein aus gesundheitlichen Gründen unsere Stages mit einem geeigneten Transportmittel zum Einstieg. Später beim Abtransport machen wir es genau so, da man sich ja nach der Deko nicht anstrengen soll. 🙂
Im Wasser legen wir unsere Stages an. Dabei bemerkt Kurt, dass sein linker Handschuhring von SiTec undicht ist. Er nimmt ihn noch einmal ab und behebt das Problem (und er trauert seinem Rolock System nach).
Danach tauchen wir ab und führen auf 6m wieder unseren Bubblecheck durch. Nachdem alles passt tauchen wir weiter ab und genießen unseren entspannten Tauchgang! Beim auftauchen setzte ich auf 18m meine Boje um in Übung zu bleiben.
Zurück beim Ausstieg stellen wir fest, dass wir jetzt nicht mehr alleine sind. Eine Horde Polen hat die Rampe in beschlag genommen und bereitet sich aufs Tauchen vor. Sie waren aber so ordentlich, dass sie einen Gehweg frei gehalten haben – danke, das ist man leider nicht von allen so gewohnt!
Zurück in der Basis treffen wir noch Eli und Wolfgang und plauschen bei einem Kaffee, wären die Flaschen gefüllt werden.
Mit Kurt an der Schwarzen Brücke
Verfasst von - 21. Juni 2013
Heute tauche ich mit Kurt an der Schwarzen Brücke. Das Wasser ist deutlich wärmer geworden. 20°C an der Oberfläche und noch 18°C auf 3m. Dann kommt eine Sprungschicht, unter der es deutlich kühler wird.
Auf 6m machen Kurt und ich den gewohnten Bubblecheck. Kurt achtet diesmal etwas genauer auf mich beim Check, da ich das Wing gewechselt und in gebeten habe ein paar spezielle Punkte zu kontrollieren.
Danach tauchen wir ab auf unsere geplante Zieltiefe von 42m. Die Sicht ist noch immer nicht gut. Im oberen Bereich etwa 2-3m. Daher verliere ich Kurt beim Abtauchen aus den Augen, finde ihn aber kurz darauf ein paar Meter unter mir wieder. Auf 42m ist die Sicht dann etwas besser, ca. 6-8m.
Der Tauchgang verläuft wie geplant und ohne Zwischenfälle. Danach geht es zurück zur Basis und wir richten uns eine gute Jause her.
*** Update 22.06.2013 21:20 Uhr ***
Ja, das habe ich doch glatt vergessen. Nach dem Tauchgang habe ich noch meinen Scooter auf Dichtheit getestet und Kurt hat dabei fotografiert.
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