DiveBase U-96

Tauchen rund um den Attersee … und einiges mehr

Steinschlag–Tafel | ein anspruchsvoller Tauchgang

rEvo mit 4 Stages und ScooterHeute treffe ich mich mit Oliver, Frank, Gerhard und Jasmina zu einem Tauchgang an der Steinschlag-Tafel. Ausgemacht haben wir 09:00 Uhr, um an diesem sonnigen Badetag einen Parkplatz zu bekommen. Oliver und ich sind auch pünktlich, Gerhard und Jasmina kommen erst gegen 09:45 Uhr, da Gerhard wohl einen kleinen Umweg wegen seines Unterziehers macht! 😉

Steinschlag - TafelGerhard, Oliver und ich bilden ein Team sowie Frank mit Jasmina. Wir legen jeder unsere 4 Stages und Scooter ins Wasser. Frank und Jasmina lassen sich etwas mehr Zeit dabei, da sie etwas flacher tauchen – Frank hat seinen BOB dabei zum Testen.
 

Wir tauchen ab und machen auf etwa 6m unseren Bubble-Check. Dann geht es weiter auf 15m Tiefe, wo wir nach einem weiteren Check unsere Zieltiefe ansteuern. Auf 105m angekommen, treffen wir nach ca. 3 Minuten auf ein größeres Hindernis aus Baumstämmen und alten Fischernetzen. Gerhard und ich umrunden es auf der rechten Seite hangabwärts und Oliver auf der linken hangaufwärts. Dabei verlieren wir uns kurz aus den Augen. Nach einer 30-sekündigen Suche finden wir uns wieder und setzen den Tauchgang fort. Nach 18 Minuten Tauchzeit beginnen wir den Aufstieg und unsere Dekompression. Dabei kommen wir an der Schwarzen Brücke, Madonna und am Ofen vorbei. Nach einer Runtime von 50 Minuten kehren wir um. Im 12 m Bereich wird die Sicht dann wieder deutlich schlechter, aber wir tauchen brav hintereinander, um uns nicht zu verlieren.

Tauchprofil 583Als wir nach 150 Minuten auftauchen stellen wir fest, dass wir zu weit sind – wir stehen beim Einstieg Liebesbrücke. Also werfen wir unsere Scooter wieder an und fahren ca. 5 Minuten zurück zu unserem eigentlichen Einstieg. Dort erwartet uns Jasmina mit einem Buch in der Sonne.

GruppenfotoWir lassen uns Zeit beim Ausstieg und lassen die Stages und Scooter noch eine Weile im Wasser liegen. Die Zeit vertreiben wir uns mit einer leckeren Jause am Bus von Gerhard und Jasmina. 🙂

 

Gratulation an Oliver –  es war sein erster dreistelliger Tauchgang! 🙂Oliver

Tauchen und Baden bei den Hinkelsteinen

An so einem warmen Tag ist es fast Pflicht, mit seiner Freundin am Attersee baden zu gehen. Ich kann auch Christian mit Familie von einem Tauchgang überzeugen. Leider ist er über Nacht erkrankt – jetzt muss ich Elisabeth davon überzeugen, dass der Tauchgang mit ihr als Oberflächensupport genau so sicher ist!

Die nächste Hürde ist, Elisabeth davon zu überzeugen, dass wir spätestens um 9:00 Uhr bei den Hinkelsteinen sein müssen, um noch einen Parkplatz zu bekommen – es heißt bald aufstehen!

Beide Themen kann ich ihr sachlich erläutern und sie stimmt zu! Ja genau Volker 🙂

IMG_0350Das ist auch gut so. Denn als wir um 9:00 Uhr bei den Hinkelsteinen eintreffen, sind gerade noch 3 Parkplätze frei. Außerdem strahlt die Sonne schon über den Berggipfel – also nicht mehr umziehen im Schatten.
 

Badeplatz bei den HinkelsteinenNach anfänglicher Nörgelei von Elisabeth bezgl. des schmalen, verdorrten Grünstreifens habe ich doch noch ein nettes Plätzchen unter den Büschen erspäht! Schön ruhig und etwas geschützt.

Ich sehe zu, dass ich mit meinem Tauchgerödel ins Wasser komme, die Sonne strahlt immer mehr über den Berggipfel hervor und lässt die kommende Hitze schon erahnen.

Tauchprofil 578Beim Abtauchen bis ca. 6m begleitet mich ziemlich schlechte Sicht, darunter ist sie im Vergleich zu den Tauchgängen nach dem Hochwasser schon sehr gut. Ich Scootere gemütlich zu den Hinkelsteinen und darüber hinaus. Nach etwa 30 Minuten kehre ich um und beginne höher zu steigen, um nach 65 Minuten das Wasser zu verlassen. Dabei lächelt mir Elisabeth schon entgegen.

Schwäne bei den HinkelsteinenDanach gehen wir noch Baden (der Scooter muss da natürlich mit) und genießen unser schattiges Plätzchen bis in den Nachmittag hinein.

Jetzt kehren wir in die kühle Basis zurück, um uns etwas zu stärken.

BOB – Teil 5: diverse Kleinigkeiten

Dieses Wochenende nehme ich die schlechte Sicht im Attersee zum Anlass, statt tauchen zu gehen, lieber an meinem BOB weiter zu basteln.

Zuerst schneide ich das letzte größere Loch in die Carbonröhre – für’s ADV. Mein Akkubohrer von Bosch gibt natürlich nach der Halbzeit auf und will seinen Akku laden! Aber das verzögert die Arbeit nur etwas.
ein Loch für das ADV entsteht das ADV in der Carbon-Röhre

Kanten mit Nagellack versiegeltDanach wende ich den Tipp von Frank an und versiegle die Schnittkanten des Carbons mit verdünntem klarem Nagellack. Den habe ich meiner Freundin ausgespannt – gottseidank ist sie nicht der Typ, der pinke Fingernägel trägt – das sähe am Carbon nicht so toll aus! 😉

MAV mit AbsperrhahnAls nächstes fixiere ich das MAV, die Swagelock QC-6 Offboard-Einspeisung und die Schläuche mit den P-Schellen, damit endlich die Teile an ihrem Platz bleiben.

Kopf mit dem hw-HUD in der Mitte

Danach baue ich das erste mal alles zusammen, um einen Dichtheitstest und eine O2-Sensor Kalibrierung durchzuführen. Es passt alles. 🙂

Jetzt fehlt mir nur mehr das Bojen-Material aus Italien für die Auftriebskörper. Wir (oder besser Pascal) haben es vor 2 Monaten bestellt – schön langsam könnte es auch für italienische Verhältnisse ankommen!

Drei bedenken kommen mir heute in den Kopf:

  • lässt sich der Kugelhahn unter Wasser vernünftig bedienen?
  • das MAV ist sehr schwergängig unter Druck – abwarten wie es sich unter Wasser bedienen lässt!
  • die Kabeln vom hwHUD hätte ich deutlich kürzer einbauen und verlöten sollen – das lässt sich zwar beheben, aber ich will nicht schon wieder Löte!

 

Interessant wird auch noch die Art und Lage der Befestigungspunkte für den Kreisel am Harness. Das ist aber ein anderes Wochenende! 🙂

Ein Tauchgang an der Steinschlag-Tafel

Heute tauche ich mit Volker. wir einigen uns auf den Tauchplatz Steinschlag-Tafel. Wir planen eine Tauchtiefe von 80m mit einer Grundzeit von 25 Minuten.

Beim Abtauchen verlieren wir uns kurz aus den Augen, da die Sicht sehr schlecht ist.
Tauchprofil 577Wieder gefunden, zeigt mir Volker beim Bubblecheck an, dass sein Backuprechner nicht funktioniert (OSTC 1). Wir einigen uns daher auf eine Maximaltiefe von 50m. Das ist im nachhinein gesehen auch gut so, da auch Volkers Heizung ausfällt und er nur mit dem Halo 3D bekleidet ziemlich fror. Deshalb tauchen wir nach 25 Minuten etwas höher in wärmere Gewässer. Nach 50 Minuten Tauchzeit machen wir kehrt. Ab etwa 8m Wassertiefe wird die Sicht wieder sehr schlecht – max. 0,5m – wir verlieren uns wieder aus den Augen.
Nach kurzer Zeit tauche ich wieder auf etwa 10m ab, da hier die Sicht etwas besser ist.

Ein interessanter Tauchgang mit einigen Ausfällen bei Volker und bescheidenen Sichtverhältnissen!

Mit Oliver und Volker zum Ofen

Heute plane ich mit Oliver und Volker einen Tauchgang am Ofen. Unsere Planung sieht 25 Minuten auf 70m vor. Als Gase nehme ich wieder mein Tx11/66, EAN40 und O2 mit – 2 Stage davon links und die O2-Stage hinten eingehängt.

Volker will zu Übungszwecken eine 4. Stage mitnehmen und konfiguriert am morgen noch eifrig daran herum.

Michael beim AusrüstungstransportBeim Tauchplatz angekommen sehen wir, dass alle Taucher vom Vormittag wieder weg sind und wir den Platz für uns alleine haben. Unsere Ausrüstung transportieren Oliver und ich mit unseren klappbaren Sackkarren. Volker – der zuvor noch hämische Kommentare abgelassen hat – borgt sich dann trotzdem meine Karre aus! 😉 

 
Beim Abtauchen bemerken Oliver und ich eine gewisse Unruhe bei Volker und noch vor unserem Bubblecheck taucht er wieder auf. Die Konfiguration seiner 4. Stage sagt ihm nicht zu, so dass er sie abnimmt und ans Ufer legt – nun taucht auch er mit 3 Stages wie Oliver und ich ab und sieht dabei wieder zufriedener aus!

Tauchprofil 576

Auf 6m führen wir dann den Buddycheck fast auf Körperkontakt durch, da die Sicht alles andere als gut ist – das Hochwasser hat noch immer einen Einfluss auf die Sichtweite im See. Auf unserer Zieltiefe ist es etwas besser. Die Sichtweite beträgt etwa 5-6m und ist sehr milchig trüb. Trotzdem ist es ein angenehmer Tauchgang.

Oliver und Volker beim AusrüstungstransportNach 25 Minuten beginnen wir unseren aufstieg und nach 50 Minuten Tauchzeit kehren wir um. Beim 15m Dekostopp angelangt setzte ich meine Boje. Nach ca. 105 Minuten Tauchzeit sind wir wieder am Ausstieg angelangt und sitzen unsere Restdeko ab.

Nachdem wir unsere Ausrüstung wieder verstaut haben geht es zu uns an die Basis auf einen erfrischenden Schluck und am Abend stillen wir unseren Hunger mit einer leckeren Pizza in Siggis Pub. Dabei treffen wir auf Wolfgang und Eli, die wohl die gleiche Idee haben.

Ein Trimix-Tauchgang am Ofen mit Kurt.

Heute geht es mit Kurt zum Ofen. Obwohl der Wetterbericht leichten Regen meldet strahlt uns die Sonne entgegen.

Wir haben eine Tauchtiefe von 62m mit einer Grundzeit von maximal 25 Minuten geplant. Ich nehme dafür meine fertigen Gase Tx11/66 und EAN40 mit.

Am Tauchplatz angekommen bemerken wir zu unserer Überraschung, dass wir die einzigen Taucher am Platz sind. Beide bereiten wir unsere Ausrüstung vor.

der ultimative Tauchbus die Notlösung ohne Tauchbus

Kurt beim FlaschentransportDanach transportieren wir stilgerecht und rein aus gesundheitlichen Gründen unsere Stages mit einem geeigneten Transportmittel zum Einstieg. Später beim Abtransport machen wir es genau so, da man sich ja nach der Deko nicht anstrengen soll. 🙂

Im Wasser legen wir unsere Stages an. Dabei bemerkt Kurt, dass sein linker Handschuhring von SiTec undicht ist. Er nimmt ihn noch einmal ab und behebt das Problem (und er trauert seinem Rolock System nach).
Tauchprofil 575Danach tauchen wir ab und führen auf 6m wieder unseren Bubblecheck durch. Nachdem alles passt tauchen wir weiter ab und genießen unseren entspannten Tauchgang! Beim auftauchen setzte ich auf 18m meine Boje um in Übung zu bleiben.

Zurück beim Ausstieg stellen wir fest, dass wir jetzt nicht mehr alleine sind. Eine Horde Polen hat die Rampe in beschlag genommen und bereitet sich aufs Tauchen vor. Sie waren aber so ordentlich, dass sie einen Gehweg frei gehalten haben – danke, das ist man leider nicht von allen so gewohnt!

Zurück in der Basis treffen wir noch Eli und Wolfgang und plauschen bei einem Kaffee, wären die Flaschen gefüllt werden.

Mit Kurt an der Schwarzen Brücke

Heute tauche ich mit Kurt an der Schwarzen Brücke. Das Wasser ist deutlich wärmer geworden. 20°C an der Oberfläche und noch 18°C auf 3m. Dann kommt eine Sprungschicht, unter der es deutlich kühler wird.

Tauchprofil 574Auf 6m machen Kurt und ich den gewohnten Bubblecheck. Kurt achtet diesmal etwas genauer auf mich beim Check, da ich das Wing gewechselt und in gebeten habe ein paar spezielle Punkte zu kontrollieren.

Danach tauchen wir ab auf unsere geplante Zieltiefe von 42m. Die Sicht ist noch immer nicht gut. Im oberen Bereich etwa 2-3m. Daher verliere ich Kurt beim Abtauchen aus den Augen, finde ihn aber kurz darauf ein paar Meter unter mir wieder.  Auf 42m ist die Sicht dann etwas besser, ca. 6-8m.

Der Tauchgang verläuft wie geplant und ohne Zwischenfälle. Danach geht es zurück zur Basis und wir richten uns eine gute Jause her.

*** Update 22.06.2013 21:20 Uhr ***
Ja, das habe ich doch glatt vergessen. Nach dem Tauchgang habe ich noch meinen Scooter auf Dichtheit getestet und Kurt hat dabei fotografiert.
Michael mit seinem Bonex Reference
 Michael mit seinem Bonex Reference

BOB – Teil 4: O2-Überwachung

hwHud von Heinrichs|WeikampHeute widme ich mich der O2-Überwachung für meinem BOB. Ich habe mich für das hwHud von Heinrichs|Weikamp entschieden, da ich es herum liegen habe und auch bei meinem Buddy Volker das Teil schon seit längerem gute Dienste in seinem SF2 leistet.

Der Nachteil an meiner Entscheidung liegt darin, dass das hwHud sehr umständlich einzubauen ist! Es müssen zwei Kabel in den Rebreather geführt werden – eines für die Elektronik-Box und ein separates für das HUD.

das MaterialDie Vorbereitungen sind schnell getroffen und das nötige Material zurecht gelegt. Die vorbereiteten Stecker, Schrumpfschläuche, die Schutzkappen der Sensoren und die O2-Sensoren selbst.

 

Dreml VersaflameAls Hilfsmittel verwende ich den Dremel Versaflame – mit ihm löte ich und erhitze die Schrumpfschläuche. Der Vorteil dieses Gerätes ist auch, dass es von selber steht! Perfekt geeignet zum Löten, schrumpfen, erhitzen … und kochen (Karamellisieren). 🙂

 

BlueGlobe KabeldurchführungenDas einbinden der 2 Kabel für die Elektronik-Box und das HUD in den Kopf erfolgt über die Blueglobe Quetschdichtungen.

 

die ersten 4 Adern verlötetDanach werden die 4 Adern (Blau, Braun, Weiß und Schwarz) der Elektronik-Box mit den gleichen Farben des 4-adrigen Kabels des HUD im Gerät verlötet.

 

Sensorstecker mit Schutzkappen

Nun können die eigentlichen Sensorstecker an die restlichen 4 Adern gelötet werden (Grau, Gelb, Rot und Grün). Vorher noch die Schutzkappen einfädeln.

 

O2-SensorenZum Schluss schließe ich die 3 Sauerstoffsensoren an, stülpe die Schutzkappen über die Sensoren und verschraube die Einheit im Rebreatherkopf.

 

P1050760Danach montiere ich den Kopf in der Carbonröhre. Für die Platzierung der Elektronik-Box des HUD’s und den Kabeln muss ich mir wohl auch noch Gedanken machen.

Dass ist noch nicht das Endergebnis! 😉

Ein nicht ganz einfacher Bleiwechsel am Scooter

Eigentlich will ich nur mein Trimmblei am Heck meines Bonex um etwa 10g reduzieren, um den Feintrimm am Scooter zu perfektionieren. Leider stellt sich das dieses mal etwas schwieriger dar als sonst üblich. Aus einem einfachen Bleiwechsel wird ein ziemliches verzwicktes unterfangen.

Der Start des UnterfangensDie Edelstahlschraube, welche das Blei und den Motor im Scooter fixiert, lässt sich nicht mehr lösen. Sie ist komplett festgefressen. Auch das einwirken von WD40 über Nacht zeigt keine Wirkung. Ich versuche über eine Stunde lang mit meinem Steckschlüsselsatz die Schraube zu locken – bis der Kopf komplett ausgefressen ist.

Nun müssen härtere Mittel her. Der Schraubenkopf muss ab! Dann kann ich das Blei entfernen und den Motor demontieren. Dadurch ist der Rest des Gewindes leichter zugänglich und lässt sich hoffentlich einfacher entfernen.

Der Bonex mit ausgebautem Motor und AkkuAber leicht gesagt den Schraubenkopf im beengten Scooter zu kappen. Ich krame mein Dremel Multifunktionsgerät hervor, spanne die Trennscheibe ein und beginne den Schraubenkopf zu bearbeiten. Nach endlosen Minuten schaffe ich es den Schraubenkopf zu kappen – Edelstahl ist ganz schön zäh, vor allem mit so kleinem Werkzeug! Nun kann ich den Motorblock entfernen und mich um das eigentliche Problem kümmern – das festgefressene Gewinde der Schraube.

Für das Entfernen der restlichen Schraube habe ich mir Spezialwerkzeug zugelegt. einen Gewindeausdrehersatz von Würth. Dieser enthält Zentrierhilfen zum Anbohren des Schraubengewindes.
Gewindeausdreher von Würth Gewindeausdreher von Würth

Ich mache mich voller Optimismus an die Arbeit. Gefühlte Stunden später – und einem gebrochenen Bohrer – habe ich es endlich geschafft, das Gewinde ist draußen. Endlich kann ich etwas aufatmen.
das gebohrte Kernloch eine entfernte Schraube und ein zerbrochener Bohrer

Gewindekernlochbohrer M6Das Gewinde habe ich an einer Seite leicht beschädigt, aber mit meinem Gewindekernlochbohrer M6 für Edelstahl kann ich das Gewinde rasch wieder nachschneiden. Die neue Schraube beißt wie am ersten Tag!

 

Bevor ich weiter mache reinige ich zuerst einmal gründlich meinen Scooter innen und außen und baue anschließend den Motor und den Akku wieder ein.

Trimmblei im ScooterEndlich kann ich meine ursprüngliche Arbeit durchführen – den Bleiwechsel, um 10g weniger Gewicht im Scooter zu haben …. und wie butterweich sich die Schraube drehen lässt 🙂

 

 

Natürlich bekommt mein Bonex Scooter nach diesen Strapazen noch ein Pflege mit Silikonspray, um wieder in neuem Glanz zu strahlen!

Bonex Reference

Eine kleine Ursache mit großer Wirkung!

Die Schwarze Brücke bei schlechter Sicht

Einstieg Schwarze BrückeDie Sonne strahlt uns entgegen an diesem herrlichen Frühsommertag. Als wir am Tauchplatz gegen 11:00 Uhr eintreffen, stellen wir fest, dass wir die einzigen Taucher sind. Das Wasser zeigt sich spiegelglatt, nur die leichte Morgenbrise lässt das Wasser stellenweise etwas aufkräuseln.

Der Wasserpegel an der Schwarzen BDie Stufen an der Schwarzen Brückerücke ist ebenfalls um einiges höher als üblich. Volker uns ich einigen uns wieder auf einen Lufttauchgang, da wir auch hier wegen des Hochwassers mit sehr schlechten Bedingungen rechnen. Treibgut ist hier wesentlich weniger zu finden als gestern bei den Hinkelsteinen.

Beim Abtauchen werden unsere Vermutungen bestätigt – extrem schlechte Sicht. Wir bleiben in 35m Tiefe – diese kommt mir jedoch vor wie 90m – stockdunkel. Ein sehr ungewöhnliches Erlebnis am Attersee, wo im Normalfall auf 60m noch Tageslicht erkennbar ist.

Tauchprofil 573

Nach 35 Minuten zeigt mir Volker an, dass er etwas höher tauchen möchte, da er die Kälte zu spüren beginnt. Bei 18m Tiefe wird die Sicht so schlecht (ca. 0,5m), dass ich wieder etwas abtauchen will. Ich habe keine Lust, die 40 Minuten bei dieser Sicht freiwillig in der schlechtesten Wasserschicht zurück zu tauchen, wenn es 5 m tiefer besser ist. Da in dieser Tiefe aber das Wasser gerade erst beginnt wärmer zu werden, gebe ich Volkers Wunsch nach, noch weiter aufzusteigen, um in wärmeres Gewässer zu gelangen. 40 Minuten nach dem Abtauchen kehren wir um. Im Flachwasser bessert sich die Sicht etwas und wir können uns gegenseitig wieder erkennen, ohne uns spüren zu müssen! Die Sicht beträgt nahe der Oberfläche wieder 2-3 Meter.

Trotz schlechter Sicht ein schöner Tauchgang. Am Einstieg treffen wir dann noch “Solosigi”, der heute OC unterwegs ist! Sein Poseidon Rebreather ist beim Hersteller, wo dieser ein weiteres Update bekommt.