DiveBase U-96
Tauchen rund um den Attersee … und einiges mehr
Kategorie-Archiv: Österreich
Die Schlierwand
Verfasst von - 25. Mai 2011
Nachdem ich von Paul die Dichtungen für das Batteriefach nachgesandt bekommen habe, hält mich nichts davon ab, heute mit Tom und Jo unseren mittwöchigen AfterWorkDive durchzuführen.
Ich erkläre Tom und Jo, worauf sie bei meinem Rebreather achten sollen, damit ich sicher sein kann, dass mein Gerät auch unterwasser dicht ist. Außerdem nehme ich noch meinen Bonex Scooter mit.
Es wird ein schöner Abendausklang. Beim Verstauen unserer Ausrüstung können wir den Sonnenuntergang am Attersee bewundern.
Tom hat übrigens ein Video vom Tauchgang Hier zum Ansehen.
Die Hinkelsteine mit Tom
Verfasst von - 22. Mai 2011
Heute kommt Tom spontan zu mir am Attersee auf Besuch. Wir entschließen für einen Tauchgang bei den Hinkelsteinen. Nachdem mein rEvo derzeit nicht einsatzbereit ist, gehe ich seit langem wieder mit meiner Sportausrüstung ins Wasser. Das erste mal OC seit 10 Monaten.
Es ist ein angenehmer, wenn auch für mich ein etwas ungewohnter Tauchgang, bei dem Tom und ich wieder einige Fotos entstehen lassen.
Ein AfterWorkDive bei den Hinkelsteinen
Verfasst von - 18. Mai 2011
Heute ist eine gute Gelegenheit, einen Abendtauchgang durchzuführen. Als gegen 16:30 Uhr mein letzter Termin für Heute bei Mondsee endet, beschließe ich, am Attersee einen Tauchgang zu machen.
Da die Elektronik meines rEvos leider noch nicht retour ist, gehe ich das erste mal seit 10 Monaten wieder OC mit meiner Sportausrüstung ins Wasser.
Es ist zu beginn etwas ungewohnt – und vor allem laut! Aber man gewöhnt sich daran. Nach etwa 65 Minuten Tauchzeit – und einigen Fotos mehr – verlasse ich wieder das Wasser.
Einer meiner wenigen Tauchgänge unter der Woche. ![]()
Ein lehrreicher Tauchgang am Traunsee
Verfasst von - 8. Mai 2011
Heute tauchen wir (Volker, Christoph und ich) am Traunsee bei der Tauchschule Traunsee in Traunkirchen. Wir planen eine Tiefe von 70m mit einer Grundzeit von 25 Minuten.
Doch dieses mal läuft alles anders.
Kaum sind wir alle im Wasser seufzt Christoph auf. Bei seinem Hammerhead reagiert der Controller auf die Tasten nicht mehr. Somit kann er seinen ppO2 nicht umstellen – was soll’s taucht er halt manuell – kann er ja.
Gleich darauf flucht Volker. Sein DR5 zeigt die O2 Sensoren nicht mehr an. Und nur mit dem Backup (rEvodream), der 2 Sensoren anzeigt will er verständlicherweise nicht auf 70m. Ok – Volker und ich tauschen unsere DR5 aus, damit er alle ppO2 Sensoren sehen kann.
Beim abtauchen bemerke ich dann, dass Volkers DR5 nicht nur keine Sensoren anzeigt, sondern dass er sich gar nicht in den Tauchmodus schaltet – ok – ich habe ja noch den Shearwater und den rEvodream.
Als wir weiter abtauchen wollen stoppt Christoph plötzlich. Er fühlt sich deutlich unwohl. Später erfahre ich, dass er an seiner Trimmung etwas verändert hat. Er hat sich 2kg am Kopf des Gerätes montiert, was aber zu einer deutlichen Kopflastigkeit geführt hat. Das ist zu viel für Christoph – er bricht den Tauchgang ab und taucht wieder auf. Volker und ich tauchen weiter ab, beschließen aber, die Grundzeit zu kürzen und den Tauchgang auf ca. 60 Minuten zu beschränken.
Wir tauchen an der ersten Wand im 30m Bereich vorbei und stoßen bei etwa 70m auf eine weitere Kante. Der Grund ist ziemlich schlammig und die Sicht kein vergleich zum Attersee.
Daher bereuen wir auch beide nicht die verkürzte Grundzeit und beginnen den Aufstieg.
Bei 60m macht es auf einmal einen Knall und ich bemerke deutlich, wie Gasblasen an mir vorbeischießen – ich checke meine Ausrüstung und bemerke, einen massiven Gasaustritt im Hochdruckschlauch (MiFlex) meines Finis an der Offboard-Diluentstage (=Grundgasbailout). Ich schließe das Ventil und signalisiere Volker, dass wir besonders darauf achten zusammen zu bleiben, da mein Grundgasbailout deutlich reduziert zur Verfügung steht. Wenn ich die Stage im Bailoutfall (OC) benötige, dann geht ein Großteil des Gases ungenutzt ins Wasser. Aber zum Aufstieg bis 30m reicht es, um auf meine 2 Stage mit EAN40 zu wechseln.
Genau zu diesem Zeitpunkt muss mir natürlich auch noch der Film “Sanctum” mit der ersten Tauchszene in den Kopf schießen. War nicht unbedingt hilfreich!
Als wir die 30m Marke erreichen (und ich wieder im Bewusstsein eines funktionierenden Bailouts bin (EAN40)) genießen wir bei der Deko noch die Steilwand im 30m Bereich und erkunden die etwas skurrile Plattform im Wasser.
Als wir Auftauchen sehen wir gerade noch wie Christoph vom Parkplatz fährt. Ihm wurde das Warten wohl zu lange.
Beim Verstauen der Ausrüstung bemerke ich noch, dass mein Kompass vom Karabiner gerissen ist und ich ihn wohl verloren habe, und Volker vermisst seine Abdeckkappe vom Fisher-Connector.
Ein sehr aufschlussreicher Tauchgang für mich. Mich beruhigt es, dass ich in so einer realen Situation absolut nicht die Ruhe verloren habe und alles routiniert ablief.
Aber das Materialthema “MiFlex-Schläuche” werde ich bei meiner Ausrüstung nochmal überdenken! Geborsten ist ein 20cm MiFlex Hochdruckschlauch nahe der Biegung, so wie normalerweise halt die Finis befestigt sind – gebogen – nicht geknickt!
Kurz bevor wir aufbrechen kommt mir der Gedanke, ob es nicht besser gewesen wäre heute die Sonne an der Seeterrasse nebenan zu genießen, anstatt diesen mit Missgeschicken gespickten Tauchgang durchzuführen ……
…. und schon war dieser Gedanke wieder vom Wind verweht! ![]()
Schwarze Brücke – flach, aber dafür länger
Verfasst von - 7. Mai 2011
Heute haben sich Volker und ich für den Tauchplatz “Schwarze Brücke” entschieden. Dieses mal zur Abwechslung mit Luft als Diluent in unseren rEvo’s.
Wir steigen um 15:19 Uhr ins Wasser, tauchen ab und bleiben für etwas über 40 Minuten auf 40m. Die Wand an dem Tauchplatz ist leider bei weitem nicht so lange. Als wir den Aufstieg beginnen zeigen unsere Computer an die 55 Minuten Dekompressionszeit. Als wir aus dem Wasser steigen sind 110 Minuten vergangen.
Auch Volker, der den Tauchplatz zum ersten mal betaucht hat, ist begeistert.
Seit langem wieder einmal der Kohlbauernaufsatz
Verfasst von - 30. April 2011
Wieder einmal zum Kamin
Verfasst von - 23. April 2011
Ein Tauchtag an der Franzosenschanze
Verfasst von - 22. April 2011
Heute treffen wir uns bei der Franzosenschanze am Wolfgangsee, um einen gemütlichen Tauchtag zu verbringen. Wir heißt Volker, Kurt, Georg, Jörg und ich (Michael).
Das winterliche Tauchverbot ist mittlerweile wieder aufgehoben (15.09. bis 15.04.), so dass unserem Tauchvergnügen nichts mehr im Weg steht.
Als Volker und ich etwas früher als die Anderen am Tauchplatz ankommen und unser Parkticket für den Tag (kostet 3 €/Tag) lösen, kommen wir gerade zu einem Tauchzwischenfall zurecht [Hier Nachzulesen].
Kurz darauf treffen auch Kurt, Georg und Jörg ein.
1. Tauchgang [11:57] Der Unterwasserberg
Für den ersten Tauchgang teilen wir uns in zwei Teams auf. Volker und ich (CCR) gehen etwas früher ins Wasser, da wir etwas länger bleiben wollen. Kurt folgt mit Georg und Andreas (OC) etwas später nach.
Ich tauche mit Volker ab. Aber mit Volker findet man nicht so schnell sein Ziel! So wie auch letztens die Josefine, versteckt sich auch der Unterwasserberg vor Ihm! Aber wir haben trotzdem einen sehr schönen Tauchgang. Wir treffen nach der Rückkehr auf die Steilwand und genießen den Tauchplatz noch im Flachbereich bevor wir fast gleichzeitig mit Kurt am Ausstieg eintreffen.
Dabei ist auch ein kleines Video entstanden
In der Oberflächenpause machen wir es uns auf der Wiese gemütlich, während Georg und Jörg wieder zurück fahren. Die ein oder andere Tauchgeschichte wird erzählt.
2. Tauchgang [16:07] Der Unterwasserberg – jetzt aber wirklich
Beim zweiten Tauchgang wird uns Kurt zum Unterwasserberg führen. Dieses mal mit unseren Scootern. Wir bereiten zum zweiten mal für heute unsere Ausrüstung vor und tragen unsere Scooter zum Einstieg.
Nach dem Abtauchen noch ein kurzer Blasencheck auf 5m und schon geht es abwärts. Wir treffen nach einer Minute auf den Berg. Auf Kurt ist halt verlass!
Ein tolles Erlebnis mit den Scootern den Berg mehrmals zu umrunden! Auch die Steilwand am Rückweg und die Felsformationen im Flachbereich sind fabelhaft mit dem Scooter abzutauchen.
Ein toller Tauchtag an der Franzosenschanze geht zu Ende. Wir beschließen alle, uns bald wieder hier zu treffen. ![]()
Ein Zwischenfall an der Franzosenschanze
Verfasst von - 22. April 2011
Heute hat sich am Tauchplatz “Franzosenschanze” am Wolfgangsee ein Zwischenfall ereignet.
Als Volker und ich etwas früher als unsere restlichen Tauchfreunde am Tauchplatz ankommen und unser Parkticket für den Tag lösen, kommen wir gerade zu einem Tauchzwischenfall zurecht.
Ein Taucher, der gerade aus dem Wasser steigt, kommt auf mich zu und bittet mich die Rettung zu verständigen. Sein Buddy hat Probleme unter Wasser bekommen und er hat ihn beim Aufstieg verloren.
In der Eile rufe ich die 122 (Feuerwehrnotruf) an. Mein Anruf wird jedoch problemlos entgegengenommen und an die Rettung weitergeleitet.
Nach einigen Minuten kommt der vermisste Buddy etwas entfernt vom Ufer an die Oberfläche, verschwindet wieder, um kurz danach wieder auf zu tauchen – und schwimmt ans Ufer. In dem Moment bekomme ich einen Rückruf von der Rettung auf mein Handy, die die Situation noch einmal abklärt – nach einem kurzen Gespräch mit dem betroffenen Taucher wird mit der Rettung telefonisch abgeklärt keinen Rettungswagen zu schicken.
An dieser Stelle möchte ich Euch einmal unsere Notrufnummern für Österreich in Erinnerung rufen. Mit Handy ist es immer am besten, den EU-Notruf zu wählen.
Nachdem sich sich alles wieder etwas beruhigt und wir unseren Tauchgang gemacht hatten, kamen die beiden Taucher noch einmal zu mir, um sich für die Hilfe zu bedanken. Ich hoffe Euch beiden geht es gut und Ihr könnt noch viele sichere Tauchgänge erleben!
Mein erstes UW-Video bei den Hinkelsteinen
Verfasst von - 20. April 2011
Hier mein allererstes Video 🙂 – Ein Tauchgang am 10.04.2011 mit Jens und Alex.

