DiveBase U-96
Tauchen rund um den Attersee … und einiges mehr
Kategorie-Archiv: Österreich
Scootern bis zum Abwinken
Verfasst von - 3. Dezember 2011
Da heute unerwarteter weise keiner meiner Buddys Zeit hat zum Tauchen gehe ich heute alleine bei den Hinkelsteinen ins Wasser. Es hat ein richtig trübes Wetter und es nieselt leicht.
Ich entscheide mich meinen Scooter etwas exzessiver zu benutzen und versuche ihn leer zu fahren. Ich gebe 35 Minuten Vollgas Richtung Süden. Danach über die Hinkelsteine retour zur Plattform auf 5m. Dabei stoße ich im 16m Bereich auf vielfältige Felsformationen. Im Anschluss pendle ich zwei mal zwischen dem Einstieg und der Plattform hin und her. Nach 107 Minuten Tauchzeit ist der Scooter noch immer nicht leer. Ich habe keine Lust mehr den Scooter zu quälen und verlasse das Wasser.
Der Akku des Scooter war vor dem Tauchgang voll geladen 100%: 29,3V und hatte nach dem Tauchgang noch 31%: 25,2V. Er hätte vermutlich noch max. 20 Minuten gehalten.
Etwa 130 Minuten Vollgas mit einer Akkuladung ist wirklich eine gute Leistung, und das bei 4-8°C Wassertemperatur.
Ich tauche den Scooter meistens mit der Navi-Einheit und 2 x MB-Sub Lampen. Das Licht reicht auch für Videoaufnahmen, falls ich die GoPro montiert habe. ![]()
Des weiteren kann ich mich beim Tauchgang meinen Sensoren widmen. Da ich einen meiner 5 O2-Sensoren gewechselt habe, will ich diese Zelle etwas genauer im Auge behalten. Es ist die erste AI-Zelle (rEvo CR22D), die anderen 4 sind noch Teledyne R22D. Ich kann keine außergewöhnlichen Beobachtungen machen. Ich bin gespannt wie sich die AI-Zelle in Zukunft verhält.
Einmal etwas tiefer beim Ofen
Verfasst von - 27. November 2011
Heute haben Volker und ich seit längerem wieder einen etwas tieferen Tauchgang ohne Scooter geplant. Der letzte ist doch schon über einen Monat her (Haven).
Wir tauchen kurz nach 11:00 Uhr beim Tauchplatz Ofen ab. Zu diesem Zeitpunkt sind wir alleine am Einstieg. Wir erfreuen uns an der Ruhe unserer Kreislaufgeräte und genießen den Tauchgang. Bei 21m setzte ich meine Boje und nach ca. 60 Minuten kehren wir um. Bevor wir den Einstieg erreichen macht sich ein immer lauter werdendes Blubbern bemerkbar. Kurz darauf entdecken wir den Grund: 4 OC-Taucher mit D12 sind mittlerweile auch am Ofen unterwegs und wollen zum Ausstieg.
Die Reste vom Halloweentauchgang entfernen
Verfasst von - 26. November 2011
Heute tauchen Volker und ich bei den Hinkelsteinen, um die Unterwasserreste unseres Halloweentauchgangs zu entfernen. Wir haben unsere Scooter dabei und genießen vorher noch die Felslandschaft hinter den Hinkelsteinen.
Bevor wir umkehren wird die Sicht verdammt übel – ca. 0,5m – Ich vermute, dass wir möglicherweise schon an der Einmündung des Weißenbachs sind.
Am Rückweg sammeln wir bei den Hinkelsteinen unsere Knicklichter vom Halloweentauchgang ein, alle haben wir allerdings nicht gefunden. Der Kürbis hat mittlerweile deutlich an Volumen verloren. Wir lassen ihn aber noch eine Weile liegen, immerhin ist es ja ein Naturprodukt!
Das Autowrack in Burgau
Verfasst von - 31. Oktober 2011
Ein Nachttauchgang bei den Hinkelsteinen
Verfasst von - 21. September 2011
Nachdem Frank diese Woche seinen Urlaub am Attersee verbringt, habe ich mich mit ihm für heute Abend zu einem AfterWorkDive verabredet. Diese werden mittlerweile zu Nachttauchgängen, da mittlerweile die Sonne gegen 19:00 unter geht.
Aber der bisherige Tag war für Frank schon ein kleines Abenteuer. Bei seinem SF2 hat sich das ADV gelockert und er war 3 Stunden lang auf der Suche nach einem passenden Werkzeug, um es wieder zu befestigen – schließlich wurde er bei Hermann Kadasch fündig! Dann vor dem Tauchgang zeigten seine Sensoren etwas eigenartige Werte an, so dass er den Kopf checkt und die Sensoren neu Kalibriert. Als wir endlich im Wasser sind springt sein Bonex Referenz nicht an! Also nochmal raus aus dem Wasser, Handschuhe ausziehen, Scooterkopf entfernen – das Stromkabel anschließen – und wieder alles schließen und anziehen!
Das ist heute definitiv nicht dein Tag Frank!
Um 19:30 Uhr tauchen wir schließlich ab. Die Sicht ist echt miserabel. Durch die starken Regenfälle und den Wellengang der letzten beiden Tage ist es in den oberen 20m sehr trüb – richtige Nebelwolken sind erkennbar. Die Sicht geht kaum über die Nase meines Scooters hinaus. Unter 20m wird es etwas besser (ca. 2m). Da ist es auch kein wunder, dass ich Frank irgendwann aus den Augen verliere.
Nach 30 Minuten Grundzeit auf 30m kehre ich um und beginne mit dem Aufstieg. Diesen bremse ich bei 20m ab, da hier die Sicht wieder gegen 0 geht – und bleibe eine Zeit lang auf 22m für den Rückweg. Ich muss mich schon einigermassen auf die Umgebung konzentrieren, damit ich die Orientierung nicht verliere – und doch sehe ich heute so viele Fische wie lange nicht mehr.
Als ich nach 53 Minuten bei der Toilette am oberen Hinkelstein ankomme bleibt es nicht aus, dass ich in die 0-Sicht Brühe auftauche.
Den Ausstieg treffe ich fast genau – ok. ich war ca. 25m zu weit. Aber für diese Sichtverhältnisse gut gelungen.
Nach dem Umziehen und verstauen der Ausrüstung lasse ich mit Frank und Silke den Abend noch bei Günther in der Nixe ausklingen, bevor ich mich wieder auf den Heimweg mache.
Auch beim “Bonex Reference” geht der Akku mal aus
Verfasst von - 18. September 2011
Heute steht ein Tauchgang mit Volker und Frank an der Tagesordnung. Frank kam gestern für eine Woche mit seiner Frau an den See.
Wir einigen uns auf einen Lufttauchgang am Unterwasserwald mit den Scootern. Mein “Bonex Reference” hat noch 40% Ladung – ausreichend denke ich mir für einen 60 Minuten Scootertauchgang.
Volker und ich tauchen letztendlich alleine ab, da Frank Probleme mit seinem Rebreather hat. Ein Sensor seines Controllers ist ausgefallen. Wir genießen die Baumlandschaft und scootern zwischen den Bäumen durch. Nach 30 Minuten kehren wir um, da ich ja keine vollen Batterien im Scooter habe. Kaum ein paar Minuten später streikt mein Scooter – Batterien alle.
Das wird ein langer Rückweg. Anfangs nimmt mich Volker ins Schlepptau. Nach 10 Minuten in ca. 15 Meter Tiefe fährt Volker so knapp an einem Baum vorbei, dass ich loslassen muss, um den Baum nicht zu rammen. Ich denke mir die Reststrecke tauche ich lieber gemütlich alleine weiter. Es sind dann doch fast 40 Minuten, die ich zurücktauche. Irgendwo dazwischen habe ich auf Grund der schlechten Sicht dann Volker verloren. Später erfahre ich, dass er seinen Scooter doch wieder gestartet hat.
Beim Auftauchen und Ausstieg aus dem Wasser ist ein deutlicher Wellengang spürbar, der in folge bis zum Abend noch um einiges zunehmen sollte.
Das erste was ich tat als ich zurück war – ich hängte meinen Bonex Reference ans Ladegerät.
PS: Ich vermute stark, dass Volker absichtlich immer Vollgas gefahren ist, damit meine Akkus zur neige gehen! ![]()
3. Internationales Rebreathertreffen Attersee
Verfasst von - 10. September 2011
Heute ist es so weit. Wir sind am Attersee und besuchen die Ausstellung des Rebreathertreffens bei der Nixe in Weißenbach.
Es sind einige Hersteller vertreten. Unter anderem Bonex, rEvo, Submatrix, Dtuag, Iart, WetNotes, … und einige mehr. Das Zelt, das für die Ausstellung neben der Nixe aufgebaut ist, habe ich mir zwar etwas größer vorgestellt, aber es hatten darin alle Platz.
Da mir im Vergleich zum letzten Jahr einiges bekannt ist, picke ich mir zwei Punkte gezielt heraus: Bonex und Submatrix.
Ich warf einen Blick auf den ausgestellten Quantum den ich nur von Fotos kannte. Am meisten interessiert mich aber der Sidemount Rebreather von Submatrix. Leider war kein Submatrixvertreter an deren Stand, obwohl ich mehrmals vorbei schaute.
Bei Bonex gibt es ein kleines Facelift an den Scootern. Die Anordnung der Dichtringe an der Tube wurde geändert. Es dichtet jetzt eine Dichtung axial und eine radial.
Die Kerben an der Tube zum korrekt ausgerichtetem schließen gibt es nicht mehr. Der Kopf greift jetzt mit zwei Dorne in das innere Quergestänge.
Des weiteren gibt es an Scooterkopf zwei neue Bohrungen, an denen eine Schnur befestigt werden kann, um den Scooter mittels einem Karabiner wegzuhängen.
Natürlich war ich auch am rEvo-Stand und habe Stefan besucht. Neben der Plauderei tauschen wir noch T-Shirts aus. Jetzt habe ich immer einen Rebreather am Shirt! ![]()
Der Wiedereingewöhnungstauchgang für Volker
Verfasst von - 4. September 2011
Nachdem Volker nun schon seit 5 Wochen nicht im Wasser war, ist es heute endlich wieder so weit. Sein Sohn hat nun endlich das Licht der Welt erblickt und Volker traut sich wieder unter Wasser.
Wir planen einen gemütlichen Eingewöhnungstauchgang mit Luft. Wir müssen Volkers trockene Zeit etwas aufholen, und so planen wir eine längere Tauchzeit mit etwa 120 Minuten.
Wir steigen um 10:48 Uhr ins Wasser und tauchen ab. Auf 10m ein
Bubble Check bei schlechter Sicht (ca. 2m), dann geht’s weiter hinab. Nach 4 Minuten erreichen wir unsere Zieltiefe von 42m. Die dort herrschenden 4° Wassertemperatur sind eine richtig willkommene Abkühlung zur Hitze an der Oberfläche. Auch die Sichtweiten sind hier unten wesentlich besser. Wir tauchen die Wand entlang, besuchen die Madonna und an der Schwarzen Brücke vorbei. Volker und ich genießen die Grundzeit, bis wir nach 60 Minuten umkehren und mit dem Aufstieg beginnen. Dieser dauert etwa weitere 60 Minuten. Ab 18m beginnt die Sicht wieder deutlich schlechter zu werden – dafür wird es wieder wärmer. Nach etwa 105 Minuten Tauchzeit tauchen wir im 6m Bereich am Einstieg der Schwarzen Brücke vorbei. Dieser lässt sich leicht erkennen, da von der Stiegenbaumaßnahme noch einiger Bauschutt am Hang liegt. Nach 120 Minuten erreichen wir unseren Ausstieg. Wir warten noch unsere letzten Minuten Deko ab bevor wir das Wasser verlassen.
Ein Rundum gelungener Tauchgang, der Volker und mir das Grinsen ins Gesicht schrieb!
Ein AfterWorkDive in die Dämmerung
Verfasst von - 24. August 2011
Christoph und ich treffen uns heute Abend zu einem AfterWorkDive beim Wandl am Attersee.
Wir planen einen Scootertauchgang mit unseren Rebreathern (rEvo & Hammerhead). Christoph nimmt seinen Multitec-Scooter und ich meinen Bonex Reference.
Wir tauchen mit Luft als Diluent und vereinbaren eine maximale Tiefe von 40m.
Gegen 19:20 Uhr tauchen wir ab. Gleich beim abtauchen verlieren wir uns auf Grund der sehr schlechten Sichtverhältnisse. Ich tauche nach einer Minute nochmal auf um zu sehen wo Christoph ist. Von Land aus deuten mir Taucher an, dass er schon aufgetaucht war, aber bereits wieder abgetaucht ist.
Ich tauche ebenfalls wieder ab und gehe auf die vereinbarte Zieltiefe, in der Hoffnung dort Christoph wieder zu treffen. Nach ca. 10 Minuten trifft das auch zu. Wir scootern gemeinsam weiter. Nach 38 Minuten kehren wir um und beginnen mit dem Aufstieg. Zu diesem Zeitpunkt zeigte mein Kompass schon in Richtung Norden – wir müssen ganz schön weit Richtung Unterach gekommen sein.
In den oberen 10m ist die Sicht wieder Schlecht – kaum 1-2 Meter. In den letzten 10 Minuten verlieren wir uns wieder – und finden uns schlussendlich gemeinsam am Einstieg wieder.
Gegen 22:00 Uhr mache ich mich wieder auf den Heimweg – morgen wird ja wieder gearbeitet.


