DiveBase U-96
Tauchen rund um den Attersee … und einiges mehr
Personalisierungen an meinem rEvo III eCCR
Verfasst von - 12. Februar 2011
Heute hat es richtiges Sauwetter. Yvonne ist laut Volker auch so richtig übel (Schwangerschaftsphase). Daher beschließen wir, heute keinen Tauchgang zu unternehmen. Volker fährt heim, und ich nutze die Zeit um etwas an meinem rEvo zu basteln.
Ich montiere mir eine zusätzliche Flasche als Tariergas für den Trocki und das Wing. Meine bisherige 0,85 lt. Argonflasche ist mir für die tieferen Tauchgänge zu klein. Außerdem habe ich dadurch das Wing weg von meinem Onboard-Diluent.
Dafür muss aber meine Tanklampe weichen, die bisher diesen Platz hatte. Diese kommt wieder an die rechte Gürtelseite. Die Halterung hierfür ist schnell wieder montiert.
Auf der anderen Seite kommt (zwecks Symmetrie
) die gleiche Flasche für mein O2 OC-Bailout. Leider ist das Päckchen mit der Halterung von Paul noch nicht eingetroffen, so dass ich das erst beim nächsten mal machen kann.
Dann wird auch die Kapselung bei meiner 1. Stufe O2 entfernt. Die O2-Düse im Gerät habe ich schon seit längerem Stillgelegt.
Mit diesen Umbauten bereite ich mein Gerät für die tieferen Tauchgänge vor. Bei den normalen Tauchgängen bleiben die seitlichen 3lt. Aluflaschen weg und es kommt die vorhandene 0,85lt Flasche fürs Tarieren zum Einsatz.
Die Idee dahinter ist, 3-6lt. O2 für OC-Bailout am Rücken mitzuführen und somit eine Stage weniger an der Seite zu haben. Außerdem wird mein wertvolles Diluent nicht ins Wing geblasen!
Die Hinkelsteine und ein undichtes Kameragehäuse
Verfasst von - 11. Februar 2011
Dieses Wochenende ergibt sich spontan ein Tauchgang mit Volker, da unser Skitag für Samstag abgesagt wurde.
Wir entscheiden uns für einen Tauchgang bei den Hinkelsteinen. Ich krame meinen alten NorthernDiver Anzug hervor, da ich meinen Xenon Front beim Service habe. Das so ein Neoprenanzug immer schrumpft, wenn er länger liegt wird mir immer ein Rätsel bleiben.
Volker testet zum zweiten mal die Dichtheit seines Kameragehäuses “Athena Olympus EP2 Gehäuse” – natürlich mit Kamera – und muss leider bei 9m Wassertiefe feststellen, dass schon wieder Wasser im Gehäuse ist. Also Tauchgang abbrechen und retour an die Oberfläche. Nachdem die Kamera im Auto verstaut ist, wird es aber doch noch ein entspannter Tauchgang.
Volker hat das einzige Foto, das bei dem Tauchgang entstanden ist auf seinem Blog.
[Hier klicken]
Heizöl floss in Attersee
Verfasst von - 10. Februar 2011
In Attersee haben am Mittwoch drei Feuerwehren daran gearbeitet, ausgetretenes Öl in einem Bach zu binden. Ölsperren verhinderten, dass weiteres Öl vom Bach in den Attersee gelangen konnte.
Hinter dem Yachtclub wurden jedoch Fischteiche verschmutzt. Die Einsatzkräfte stehen noch vor einem großen Problem: Sie wissen nicht, woher das Öl stammt. Möglich ist laut Polizei, dass es sich um Heizöl handelt, das aus einem undichten Tank sickert.
Keine Gefahr für die Umwelt
Die Arbeiten werden vermutlich den gesamten Tag über dauern. Wie viel Öl bereits ausgetreten ist, kann nicht gesagt werden. Laut Feuerwehr herrscht derzeit keine Gefahr für die Umwelt.
Einmal Madonna und retour
Verfasst von - 5. Februar 2011
Am Nachmittag machen sich Jürgen, Kurt und ich auf dem Weg zum Tauchplatz Ofen, um der Madonna einen Besuch abzustatten.
Vom gestrigen Tauchgang wissen wir ja mittlerweile, wo wir hier parken dürfen. Unsere Autos fädeln sich wieder an der Rampe hoch. Außerdem arbeiten die Forstbeamten am Samstag glücklicherweise nicht mehr.
Wir kramen unser Tauchzeug heraus und rödeln uns auf.
Jürgen bemerkt schon beim abtauchen, dass sein Trockenhandschuh undicht ist, aber er will trotzdem weiter abtauchen.
Kaum bei der Madonna angelangt, signalisiert Jürgen, dass ihm jetzt doch zu kalt wird, und er den Tauchgang abkürzen will. Ich mache noch schnell ein paar Fotos von der Madonna mit Kurts lichtstarker Unterstützung. Dann begeben wir uns auf den Rückweg.
Der versteinerte Baum am Kohlbauernaufsatz
Verfasst von - 5. Februar 2011
Ein Tauchgang mit Kurt steht am Vormittag am Programm. Geplant ist der Kohlbauernaufsatz bei der Steilwand mit einem anschließendem Besuch beim versteinerten Baum! Ich war noch nie dort. Kurt kennt den Weg – und findet ihn meistens! Die Hoffnung besteht also, dass ich den Baum heute zu Gesicht bekomme!
Nach einigen gemütlichen Minuten in der Steilwand und beim Telefon machen wir uns auf den Weg zum versteinerten Baum ins Nirgendwo. Kurt packt seinen Kompass aus und folgt seinem Weg.
Nach mehreren Minuten im Nirgendwo treffen wir punktgenau den Baumstamm. Auf Kurt ist halt immer Verlass! Ich nehme ihn genauer unter die Lupe und mache einige Fotos vom Stamm, der angeblich fast 2.000 Jahre alt sein soll. Das Alter soll sogar schon durch eine Probeentnahme bestätigt worden sein.
Der Rückweg führt uns wieder an die Wand, an der wir gemächlich aufsteigen, an den Plattformen vorbei, an denen wir einen Teil unserer Deko absitzen, um dann im 4m Bereich den Untergrund zu beobachten, bis wir aus dem Wasser dürfen!
Nach dem Tauchgang genießen wir noch das traumhafte Wetter und das tolle Panorama!
Das ist übrigens unser Ausgangspunkt am Weg zum Baumstamm gewesen! ![]()
Nachtrag vom 10.02.2011:
Da hab ich doch glatt das Tauchprofil unterschlagen dieses mal!
Ein Tauchgang am Ofen mit Hindernissen
Verfasst von - 4. Februar 2011
Den heutigen Tauchgang müssen wir uns wirklich verdienen! Durch die derzeit laufenden Holzfällarbeiten entlang der Seestraße, sind einige Parkplätze durch Container und Holzlager gesperrt – so auch am Ofen. In der Rampe steht ein Container und am Parkplatz liegt eine Menge Holz herum.
Wir suchen uns eine Lücke am Parkplatz – und werden auch kurz darauf vertrieben. Nach einigem hin und her mit den Forstbeamten, dürfen wir uns neben der Ampelanlage in die Rampe stellen – dort sind unsere Autos sicher vor herabrollenden Baumstämmen.
Volker nimmt 3 Stages und die Kamera zu übungszwecken mit. Die Bonex Scooter bleiben zu Hause, da das Teil von Kurt leider defekt ist (er hat schon regen Kontakt mit Christiane).
Der Tauchgang selbst verläuft aus meiner Sicht sehr ruhig. Volker und Kurt bleiben schräg hinter mir – also habe ich wohl automatisch die Führung übernommen – Volker mit seiner Kameraausrüstung leicht hinter mir – und Kurt als Schlusslicht.
Beim Aufstieg auf ca. 30m fällt mir auf, das sich Volkers Reel teilweise abgewickelt hat und sich bereits ein Knäuel an der Stage gebildet hat. Ich klinke kurzerhand Volkers Reelmonster aus und versuche es aufzuwickeln.
Nach kurzer Zeit will es Volker selber versuchen und übergibt mir dafür seine Kamera (die ist mir auch wesentlich lieber). Am Ende des Tauchgangs erfahre ich, dass das ganze schon auf Tiefe passiert war und Kurt das Knäuel provisorisch verstaut hat.
Das Reelthema erledigt, setzten wir unseren Aufstieg fort. Kurz darauf wird Volker etwas nervös – er deutet auf seine Kamera und macht eine Wellenbewegung –
… Wasser im Kameragehäuse!
… und das bei noch ungefähr 20 Minuten Deko. Er hält die Kamera den Rest des Tauchganges mit dem Domport nach unten, um das schlimmste zu verhindern.
Der restliche Aufstieg verläuft ohne weitere Zwischenfälle. Volker ist der erste aus dem Wasser.
Uns begrüßt beim Auftauchen eine wunderschöne Abenddämmerung. Wir verstauen unser Zeug und plaudern noch eine Weile.
Dabei erfahre ich noch, dass …
- Volkers Kamera trocken blieb, dass er aber mit der falschen Blendeneinstellung Fotografiert hat
- er vergessen hat beim DR5 seine Gase korrekt einzustellen und er mit dem MkII austauchen durfte.
- er sein günstiges eBay-Reel wohl austauschen wird
- er ein ernstes Wort mit dem Kameragehäusehersteller haben wird.
… aber Volker
… vergiss nicht
… dein Anzug ist dicht geblieben und du TROCKEN! ![]()
… und du wolltest doch deinen Taskload prüfen ![]()
Seine Bericht darüber findet ihr übrigens [Hier]
Der Tauchgang war alles in allem trotzdem ein sehr entspannter und schöner Tauchgang. Es ist möglich, dass manche Geschehnisse etwas pointiert von mir dargestellt sind! ![]()
rEvo III – CE-Zulassung für 100m
Verfasst von - 29. Januar 2011
Gestern hat Paul Raymaker neue Informationen zur CE-Zertifizierung seiner Geräte herausgegeben.
Ich hoffe, die Übersetzung ist halbwegs gelungen!
Hallo,
Am Mittwoch, den 26. Januar wurden die restlichen Prüfungen für die CE-Zulassung des rEvo III bis 80m und bis 100m am Ansti Labor in Großbritannien durchgeführt:
- WOB in 100m Tiefe mit Tx10/50 bzw. Tx10/90 (um die gesamte Palette von Gasen, die verwendet werden können, abzudecken)
- Das Durchhaltevermögen des Kalkbehälters in 100m mit beiden Gase
- Die PPO2 Kontrolle des Shearwater-Controller in 100m in allen Belüftungssituationen und den damit verbundenen O2-Verbrauch nach der Norm.
Die geprüfte Einheit ist das aktuell ausgelieferte Gerät, das bis jetzt für 40m CE zertifiziert ist – es wurden keine Änderungen für die 100m Tests vorgenommen.
Der rEvo III hat alle Tests erfolgreich bestanden!
Die komplette Datei mit allen Testdaten wurde der benannten Stelle gestern übermittelt, zur Auswertung und zur Analyse. Sobald sie die Prüfung aller Daten abgeschlossen haben, wird das rEvo III mCCR die CE Zulassung für 80m, und das rEvo III hCCR für 100m bekommen.
Wir werden Euch sicher auf dem Laufenden halten!
Mit freundlichen Grüßen
Paul Raymaekers
Scootern am Kohlbauernaufsatz
Verfasst von - 23. Januar 2011
Gestern Abend habe ich ein paar kleinere Umbauten an meinem Gerät vorgenommen. Um diese zu prüfen, ist der heute geplante Tauchgang mit Christoph am Kohlbauernaufsatz ideal. Christoph nimmt seine Kamera mit, und so entstehen dabei auch ein paar nette Fotos.
Im 6m-Bereich machen wir wie gewohnt unseren Check und tauchen dann weiter ab. Wir sind zuerst nach links in Richtung Hai gescootert, um anschließend nach Kompass in Richtung Osten die Ebene hinauszufahren. Eine ziemlich trostlose Gegend, das Gelände fällt langsam ab. Bei einer Tiefe von ca. 38m schwenkten wir nach Süden, um kurz darauf wieder
Richtung Ufer nach Westen zu fahren. Trotz unserer kurzen Fahrt Richtung Süden, waren wir schon an der Steilwand vorbei, als wir das Ufer mit der ansteigenden Böschung erreichten. Bei 20m Tiefe schwenken wir deshalb wieder nach rechts Richtung Steilwand. In der verbringen wir dann auch den Rest unseres Tauchganges.
Wärend des Aufstieges kommen wir an der Plattform vorbei, bei der wir den Großteil unserer kurzen Deko verbringen. Dabei entstehen auch ein paar schöne Fotos.
Autowrack am Wandl
Verfasst von - 22. Januar 2011
Nach einer fast 2,5 wöchigen Tauchpause verabrede ich mich mit Volker für Heute zu einem Tauchgang am Wandl, um das Autowrack im 50m Bereich zu betauchen. Unsere Scooter bleiben diesmal zu Hause, da sich Volker einerseits so besser auf sein neues Kameraequipment konzentrieren kann, und andererseits diese bei diesem Tauchgang auch nicht notwendig sind.
Es ist ein sehr entspannter Tauchgang, bei dem Volker seine Kameraausrüstung intensiv testen kann. Es sind einige Fotos vom Autowrack entstanden.
Volker bricht nach dem Tauchgang relativ schnell auf, um nach Hause zu kommen – seine Eltern sind zu Besuch und auch Yvonne wartet schon sehnsüchtig auf Ihn!
Ich bin auch schon gespannt auf seine Fotos – die werden wir aber frühestens am Sonntag zu Gesicht bekommen.
Beim ausziehen meines Anzuges habe ich mir leider eine meiner Armmanschetten eingerissen (ca. 2cm). Natürlich genau zur Boot, wenn alle nicht greifbar sind. Da muss übergangsmäßig etwas AquaSure herhalten.
Neue Tauchregelung an der “Amoco Milford HAVEN”
Verfasst von - 16. Januar 2011
Folgende Informationen wurden von Paolo Genta publik gemacht:
Ab dem 01.01.2011 wurde das Regionalgesetz für alle Tauchführer der Region Ligurien abgeschafft! Alle Taucher brauchen ab sofort keine Einschreibung oder dessen Erneuerung mehr.
Die neue Regel lautet:
Jeder vierte Taucher einer Tauchgruppe muss mindestens ein Divemaster im aktiven Status sein und eine Tauchversicherung (Basic Professional) besitzen. CMAS *** Taucher werden automatisch als zugelassene „Begleiter“ für andere Taucher anerkannt.
Medizinische Atteste sind nicht mehr obligatorisch, doch gerne willkommen.
Quellenangabe: HavenDiving Center Arenzano

