DiveBase U-96
Tauchen rund um den Attersee … und einiges mehr
Kategorie-Archiv: Tauchplätze
Scootertauchgang Hinkelsteine
Verfasst von - 8. März 2011
Ich bin Dienstag an der Basis U-96 gegen 11 Uhr angekommen. Am nächsten Tag soll es mit Jürgen für 4 Tage zum Walchensee gehen. Da die Sonne scheint, ich noch genügend Zeit habe, beschliesse ich noch einen Tauchgang mit meinem Scooter an den Hinkelsteinen zu machen. Mit Doppel 8 (Eigenumbau) und einer 5l Stage O2 steige ich im mittleren Einstieg ein u. fahre auf 25m zum mittleren Hinkelstein.
Ich verfolgte das selbe Ziel wie Michael (Bericht Hinkelsteine) und tauche in 25m Tiefe 20 Minuten Richtung Süden. Ziemlich viel Unrat liegt hier am Boden verstreut. Doch dann entdecke ich in 18m Tiefe ein zerfallenes Holzboot, 20m weiter ein noch besser erhaltenes größeres Boot.
Bei einer Grundzeit von 35 Minuten setze ich eine Boje (Plastikflasche) um später an der Oberfläche feststellen zu können wie weit ich getaucht bin. Ich fahre mit dem Scooter im Bereich von 12-6m zum Ausstieg zurück. Dabei mache ich noch einige Fotos.
Leider kein Diesel !!
Nach 72 Minuten beende ich mit Vorfreude auf den Walchensee den Tauchgang.
Nochmals danke an die U-96 Betreiber für die Gastfreundschaft.
Die Hinkelsteine und ich
Verfasst von - 26. Februar 2011
Beim heutigen Tauchgang fällt Christoph wegen einer erneuten Verkühlung leider aus.
Ich nutze diese Gelegenheit, um meine neuen Kallweit 5-Finger Trockenhandschuhe bei einem längeren Tauchgang zu testen.
Ich bleibe heute im Flachbereich (bis 20m), da ein herrlich sonniger Tag ist, und ich die Sonnenstrahlen genießen möchte. Da kommt einem die 3°C Wassertemperatur gleich viel wärmer vor!
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Des weiteren habe ich die Kamera mitgenommen, um bei dem sonnigen Wetter ein paar Aufnahmen zu machen. Ich bin weit über die Hinkelsteine hinaus getaucht. Nach ca. 30 Minuten kommt im 16m Bereich noch eine Ansammlung von Felsen.
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Durch das drehen der äußeren Alu-Flaschen leicht nach innen und dem fehlenden Ringsystem der Trockenhandschuhe komme ich nun auch wieder wesentlich leichter an die Onboard-Ventile.
Der Tauchgang dauert heute 99 Minuten bei 3°C Wassertemperatur. Die Finger waren zwar etwas ausgekühlt, aber bei weitem nicht durchgefroren – es war zu keinem Zeitpunkt unangenehm kalt! Einige meiner Buddy behaupten aber auch, dass ich etwas kälteresistenter bin als manch anderer.
Wobei ich noch einmal betonen muss, dass der Begriff guter Halbtrockenhandschuh meines Erachtens angebrachter wäre als “Trockenhandschuh”!
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Ein AfterWorkDive am Attersee mit neuen Handschuhen von Kallweit
Verfasst von - 25. Februar 2011
Heute geht es nach der Arbeit, bei traumhaft schönem Wetter, ab zu den Hinkelsteinen.
Man bemerkt schon, wie die Sonnenstrahlen an Stärke gewinnen, aber es hat trotzdem nur +2°C – und das Wasser hat noch immer nur +3°C.
Wir genießen einen netten AfterWorkDive bei entspannten Tiefen von 20 – 25m. Besuchen die oberen beiden Hinkelsteine und schweben über den Gipfel des tieferen – und genau passend zum Sonnenuntergang tauchen wir wieder auf.
Bei diesem Tauchgang verwende ich zum ersten mal meine neuen “5-Finger Trockenhandschuhe” von Kallweit. Kurt hat mir das Paket hinterlegt, als er am Montag bei uns war.
Beim Anziehen des Handschuhes stülpt sich seine innenliegende Manschette nach innen und legt sich mit der glatten Seite auf die Latexmanschette des Anzuges. Ganz trocken bleiben sie zwar nicht, aber wärmen tun sie – wobei der Name eher in Richtung Halbtrockenhandschuh gehen sollte.
Aber vielleicht mache ich ja auch etwas falsch! ![]()
Auf jeden Fall ist man damit beweglicher, da kein Ringsystem mehr am Anzug montiert ist. Es wird vermutlich mein Favorit bei den Wracktauchgängen werden, denn der Handschuh hat eine Kevlarverstärkung und ist sehr hoch geschnitten und schützt somit die Handmanschetten. Und falls einmal an eine falsche Stelle gegriffen wird und es doch ein Loch im Handschuh gibt, ist das auch nicht tragisch.
Das U-Boot am Attersee
Verfasst von - 20. Februar 2011
An nächsten Tag kommt Christoph B. nach seinem Frühstück bei der Nixe gegen 10:00 Uhr zu uns. Christoph L. bespricht mit uns noch ein paar Details, da er Fotos vom U-Boot machen will. Wir bereiten unsere Geräte vor (rEvo, Hammerhead und Megalodon), packen unsere Bonex Scooter ein und brechen um 10:45 Uhr auf, um uns mit Gerhard und seinen Freunden beim U-Boot zu treffen.
Dort angekommen, beginn erst einmal die große Begrüßungsrunde. Gegen 11:10 Uhr geht es dann ab ins Wasser. Die Taucher ohne Scooter wählen den U-Boot näheren Einstieg und müssen daher ihre Ausrüstung einige Meter bewegen, die mit Scooter gingen direkt bei den Parkplätzen ins Wasser.
Beim Anlegen meiner Stages zerreiße ich mir leider meinen linken Trockenhanschuh. Ich entferne mein Röhrchen aus der Manschette und tauche trotzdem ab. Die nächsten 60 Minuten werden aber doch etwas frischer als üblich! ![]()
Beim U-Boot ist die Sicht leider nicht so klar wie erhofft – eine etwas milchige Eintrübung ist vorhanden. Christoph macht trotzdem ein paar Aufnahmen.
Für eine Penetration des U-Bootes ist die Luke dann doch wohl etwas zu klein. Auf ein Apnoeabenteuer hat in dieser Tiefe keiner von uns so wirklich Lust!
Noch ein letzter Blick auf die Front des U-Bootes, bevor wir uns wieder auf den Rückweg machen.
Mittlerweile sind meine Finger in der linken Hand durch das Loch im Handschuh auch schon etwas ausgekühlt.
Wir scootern gemütlich zurück und beenden planmäßig unsere Dekompression.
Nach dem Tauchgang plaudern wir noch eine weile mit allen Anwesenden, bevor wir wieder zurück in unsere Basis nach Weißenbach aufbrechen.
Christoph Brieger macht sich direkt vom Tauchplatz auf seinen langen Heimweg. Ich hoffe, er hat weniger Staus als bei seiner Anreise. Es waren zwei entspannte Tauchgänge mit Ihm.
Du bist jederzeit wieder Willkommen bei uns und ich freue mich schon mit Ihm an der Josefine im Starnberger See zu tauchen. ![]()
Die Autowracks am Wandl in Burgau
Verfasst von - 19. Februar 2011
Volker, Christoph B., Christoph L. und ich treffen uns um 9:00 Uhr bei der Nixe zum Frühstück. Dabei teilt uns Volker mit, dass er für dieses Wochenende nun doch ausfällt wegen seiner Erkältung – die Ohren sind zu – kein Druckausgleich ist mehr möglich.
Nach dem Frühstück setzte ich meine Aluflaschen noch etwas höher, um besser an die Onboard Ventile meines rEvo zu gelangen.
Christoph B. repariert derweilen seinen Megalodon (Magnetventil prüfen, defekten Sensor tauschen und einen gebrochenen Inflatorschlauch wechseln).
Und Christoph L. bereitet wie üblich akribisch genau seinen Hammerhead vor.
Heute haben wir einen bunten mix an Kreislaufgeräte in unserer Gruppe. 🙂
Während unseren Vorbereitungen verabschiedet sich Volker von uns. Der Arme kann nur zusehen, ohne selber ins Wasser zu können. Ich hoffe, dir geht es bald wieder besser!
Der Tauchgang verläuft planmäßig. Wir besuchen die Wracks zur rechten. Nach dem Aufstieg setzte ich bei 6m zu Übungszwecken die Boje, übe das An- und Ablegen der Stages und das OC-Bailoutszenario – unter anderem mit der neuen Alu 3lt. O2 am Rücken.
Nach dem verstauen unserer Ausrüstung veranstaltet Christoph L. noch seinen Waschtag und befreit sein Höhlentauchequipment von diversen Verunreinigungen. Ich hoffe, heute geht keiner mehr Tauchen am Wandl.
Zurück bei uns in Weißenbach plaudern wir noch eine Weile während der Ausrüstungsnachbereitung und genießen den heißen Kaffee und Tee.
Am Abend meldet sich Gerhard W. und fragt, ob wir nicht morgen am U-Boot tauchen wollen. Er hat mit einigen seiner Freunde aus Graz einen Tauchgang vereinbart. Wir schließen und dieser Einladung gerne an und freuen uns schon auf das U-Boot morgen.
Ein Tauchgang am Kohlbauernaufsatz mit Folgen
Verfasst von - 18. Februar 2011
Heute Nachmittag treffe ich Volker, um mit Ihm einen Tauchgang am Kohlbauernaufsatz zu machen. Als er gegen 14:00 Uhr eintrifft, sieht es jedoch schlecht aus, da er eine heraufziehender Verkühlung spürt, und sich lieber etwas auskuriert, um morgen mit Christoph B. und mir tauchen zu können.
Also bastle ich an meinem Gerät weiter, um die Aluflaschen zu montieren. Pauls Paket ist mittlerweile eingetroffen – und somit steht dem nichts mehr im Wege.
Die linke zusätzliche 3lt. Alu-Flasche dient als Tariergas für den Anzug und das Wing. Der ursprüngliche Inflatorschlauch vom Diluent bleibt, um im Bedarfsfall umstecken zu können.
Die rechte zusätzliche 3lt. Alu-Flasche ist ein O2-Bailout für OC (mit 2. Stufe) und Inflatorschlauch für eine Möglichkeit zur Einspeisung in den Loop.
Da sich Volker währenddessen etwas ausgeruht hat und durch meine Bastelarbeiten angeregt, will er nun doch den Tauchgang durchführen. Ich bin natürlich auch sofort dafür, da ich so meine Adaptierungen Probetauchen kann.
Wir bleiben beim Tauchplatz Kohlbauernaufsatz und haben diesen heute auch ganz alleine für uns. Wir tauchen zuerst die linke Runde am Hai vorbei, um anschließend die Steilwand zu besuchen und am Boot dem Fisch “Hallo” zu sagen. Beim auftauchen geht es an den beiden Plattformen vorbei wieder zurück an den Ausstieg.
Es wird ein gemütlicher Tauchgang, in dem ich folgendes feststelle:
- Die 3lt. Aluflaschen müssen höher, damit ich an die Flaschenventile vom Diluent und O2 besser ran komme.
- 3lt. Aluflaschen mit Regler sind im Wasser nicht Gewichtsneutral.
Leider ist anscheinend vom letztwöchigen Ölunfall am Attersee (wie hier Berichtet) doch etwas Öl in den See gelangt. Volker und ich haben beide einen schmierigen grauen Schleier an den Flaschen! Bei der Nachbereitung spülen wir unsere gesamte Ausrüstung sicherheitshalber gründlich mit lauwarmen Wasser ab.
Fast schon um Mitternacht empfangen wir noch Christoph Brieger, der eine mehrstündige Anreise hinter sich hat, nur um ein Wochenende am Attersee zu tauchen. Nach der Begrüßung und einer kurzen Plauderrunde legen wir uns dann doch alle nieder und freuen uns auf den morgigen Tauchgang.
PS: Volker hat hier etwas zum Tauchgang geschrieben
Tauchgang Autowrack ATTERSEE
Verfasst von - 12. Februar 2011
Tauchgang Attersee 06.02.2011 Autowrack
Nach einem Wochenende in der Basis U-96 Weißenbach, habe ich mich nach einem Tauchgang mit Jürgen am Vormittag entschlossen, vor der Heimfahrt nochmals einen Versuch zu Starten, das Autowrack wieder zu finden. Vor 7-8 Jahre machte ich dort meinen Gold bei VDTL.
Mit dabei war natürlich meine neue alte Kamera von Michael. Der Einstieg zum Tauchplatz war sehr beschwerlich.
Wie auf den folgenden Fotos zu sehen ist, habe ich das Autowrack, das auf der linken Seite liegt in 29m Tiefe gefunden. Der Zustand ist sehr schlecht, außer den Achsen, Lenkrad, ist das Wrack ziemlich ausgeschlachtet. An der Karosserie hat der Zahn der Zeit genagt.
Achse vorn Luftführung-Kotflügel
Die Fotos sind nicht so besonders, es sind die ersten Bilder mit der Kamera. Die Sichtverhältnisse waren auch nicht gut. (5-8m ca.)
Nach 48 min beendete ich den Tauchgang. Wie schon erwähnt war der Rückweg zum T4 Bus beschwerlich. Ich musste eine ziemliche Stecke im Tiefschnee zurücklegen u. dann noch ca…. 1,5m Schneemassen überwinden.
Vielleicht kann mir jemand sagen wo
sich das Autowrack befindet.
Grüße Methusalix
Die Hinkelsteine und ein undichtes Kameragehäuse
Verfasst von - 11. Februar 2011
Dieses Wochenende ergibt sich spontan ein Tauchgang mit Volker, da unser Skitag für Samstag abgesagt wurde.
Wir entscheiden uns für einen Tauchgang bei den Hinkelsteinen. Ich krame meinen alten NorthernDiver Anzug hervor, da ich meinen Xenon Front beim Service habe. Das so ein Neoprenanzug immer schrumpft, wenn er länger liegt wird mir immer ein Rätsel bleiben.
Volker testet zum zweiten mal die Dichtheit seines Kameragehäuses “Athena Olympus EP2 Gehäuse” – natürlich mit Kamera – und muss leider bei 9m Wassertiefe feststellen, dass schon wieder Wasser im Gehäuse ist. Also Tauchgang abbrechen und retour an die Oberfläche. Nachdem die Kamera im Auto verstaut ist, wird es aber doch noch ein entspannter Tauchgang.
Volker hat das einzige Foto, das bei dem Tauchgang entstanden ist auf seinem Blog.
[Hier klicken]
Heizöl floss in Attersee
Verfasst von - 10. Februar 2011
In Attersee haben am Mittwoch drei Feuerwehren daran gearbeitet, ausgetretenes Öl in einem Bach zu binden. Ölsperren verhinderten, dass weiteres Öl vom Bach in den Attersee gelangen konnte.
Hinter dem Yachtclub wurden jedoch Fischteiche verschmutzt. Die Einsatzkräfte stehen noch vor einem großen Problem: Sie wissen nicht, woher das Öl stammt. Möglich ist laut Polizei, dass es sich um Heizöl handelt, das aus einem undichten Tank sickert.
Keine Gefahr für die Umwelt
Die Arbeiten werden vermutlich den gesamten Tag über dauern. Wie viel Öl bereits ausgetreten ist, kann nicht gesagt werden. Laut Feuerwehr herrscht derzeit keine Gefahr für die Umwelt.
Einmal Madonna und retour
Verfasst von - 5. Februar 2011
Am Nachmittag machen sich Jürgen, Kurt und ich auf dem Weg zum Tauchplatz Ofen, um der Madonna einen Besuch abzustatten.
Vom gestrigen Tauchgang wissen wir ja mittlerweile, wo wir hier parken dürfen. Unsere Autos fädeln sich wieder an der Rampe hoch. Außerdem arbeiten die Forstbeamten am Samstag glücklicherweise nicht mehr.
Wir kramen unser Tauchzeug heraus und rödeln uns auf.
Jürgen bemerkt schon beim abtauchen, dass sein Trockenhandschuh undicht ist, aber er will trotzdem weiter abtauchen.
Kaum bei der Madonna angelangt, signalisiert Jürgen, dass ihm jetzt doch zu kalt wird, und er den Tauchgang abkürzen will. Ich mache noch schnell ein paar Fotos von der Madonna mit Kurts lichtstarker Unterstützung. Dann begeben wir uns auf den Rückweg.

