DiveBase U-96
Tauchen rund um den Attersee … und einiges mehr
Schlagwort-Archiv: Michael
Der Wiedereingewöhnungstauchgang für Volker
Verfasst von - 4. September 2011
Nachdem Volker nun schon seit 5 Wochen nicht im Wasser war, ist es heute endlich wieder so weit. Sein Sohn hat nun endlich das Licht der Welt erblickt und Volker traut sich wieder unter Wasser.
Wir planen einen gemütlichen Eingewöhnungstauchgang mit Luft. Wir müssen Volkers trockene Zeit etwas aufholen, und so planen wir eine längere Tauchzeit mit etwa 120 Minuten.
Wir steigen um 10:48 Uhr ins Wasser und tauchen ab. Auf 10m ein
Bubble Check bei schlechter Sicht (ca. 2m), dann geht’s weiter hinab. Nach 4 Minuten erreichen wir unsere Zieltiefe von 42m. Die dort herrschenden 4° Wassertemperatur sind eine richtig willkommene Abkühlung zur Hitze an der Oberfläche. Auch die Sichtweiten sind hier unten wesentlich besser. Wir tauchen die Wand entlang, besuchen die Madonna und an der Schwarzen Brücke vorbei. Volker und ich genießen die Grundzeit, bis wir nach 60 Minuten umkehren und mit dem Aufstieg beginnen. Dieser dauert etwa weitere 60 Minuten. Ab 18m beginnt die Sicht wieder deutlich schlechter zu werden – dafür wird es wieder wärmer. Nach etwa 105 Minuten Tauchzeit tauchen wir im 6m Bereich am Einstieg der Schwarzen Brücke vorbei. Dieser lässt sich leicht erkennen, da von der Stiegenbaumaßnahme noch einiger Bauschutt am Hang liegt. Nach 120 Minuten erreichen wir unseren Ausstieg. Wir warten noch unsere letzten Minuten Deko ab bevor wir das Wasser verlassen.
Ein Rundum gelungener Tauchgang, der Volker und mir das Grinsen ins Gesicht schrieb!
Ein AfterWorkDive in die Dämmerung
Verfasst von - 24. August 2011
Christoph und ich treffen uns heute Abend zu einem AfterWorkDive beim Wandl am Attersee.
Wir planen einen Scootertauchgang mit unseren Rebreathern (rEvo & Hammerhead). Christoph nimmt seinen Multitec-Scooter und ich meinen Bonex Reference.
Wir tauchen mit Luft als Diluent und vereinbaren eine maximale Tiefe von 40m.
Gegen 19:20 Uhr tauchen wir ab. Gleich beim abtauchen verlieren wir uns auf Grund der sehr schlechten Sichtverhältnisse. Ich tauche nach einer Minute nochmal auf um zu sehen wo Christoph ist. Von Land aus deuten mir Taucher an, dass er schon aufgetaucht war, aber bereits wieder abgetaucht ist.
Ich tauche ebenfalls wieder ab und gehe auf die vereinbarte Zieltiefe, in der Hoffnung dort Christoph wieder zu treffen. Nach ca. 10 Minuten trifft das auch zu. Wir scootern gemeinsam weiter. Nach 38 Minuten kehren wir um und beginnen mit dem Aufstieg. Zu diesem Zeitpunkt zeigte mein Kompass schon in Richtung Norden – wir müssen ganz schön weit Richtung Unterach gekommen sein.
In den oberen 10m ist die Sicht wieder Schlecht – kaum 1-2 Meter. In den letzten 10 Minuten verlieren wir uns wieder – und finden uns schlussendlich gemeinsam am Einstieg wieder.
Gegen 22:00 Uhr mache ich mich wieder auf den Heimweg – morgen wird ja wieder gearbeitet.
Ein Tauchtag an der Dixi
Verfasst von - 21. August 2011
Heute legen wir einen Bade/Tauchtag ein. Bernhard kommt mit Claudia und Markus zum Attersee und auch Dieter schaut mit Babsi vorbei.
Das Wetter wird traumhaft – Sonnenschein bei über 30°.
Wir treffen uns um 9:00 beim Badeplatz Dixi. Fast schon zu spät, es sind kaum noch Parkplätze frei. Es habe wohl mehrere die Idee baden zu gehen.
Wir schlagen unser Lager auf. Am meisten fällt natürlich das Zelt von Markus auf!
Er fühlt sich pudelwohl in seinem Traumschloss, muss sich den Platz vom Papa allerdings des Öfteren freikämpfen.
Natürlich dürfen auch die notwendigsten Ausrüstungs-gegenstände für so einen Tag nicht fehlen. Der Scooter ist natürlich fürs Baden zwischendurch gedacht! ![]()
Tauchgang 1
Der erste Tauchgang gegen 11:00 Uhr führt Bernhard und mich links weg bis in den 18m Bereich. Ein Schelm wer denkt dass dort die Sprungschicht liegt! Ein netter 60 minütiger Eingewöhnungstauchgang für Bernhard, auch wenn die Sichtweiten etwas besser sein können.
Oberflächenpause
In der Oberflächenpause kühlen wir uns im Wasser ab. Babsi, Elisabeth, Dieter und ich plantschen fast eine Stunde lang im Wasser. Natürlich darf dabei der BadeBonex nicht fehlen.
Tauchgang 2
Beim 2. Tauchgang tauchen wir gegen 16:00 Uhr nach rechts. Leider bemerkt Bernhard beim Abtauchen Druckausgleichprobleme. Daher wählen eine maximale Tiefe von 12m und bleiben somit auch in Wassertemperaturen von 17°C. Wir treffen beim Rückweg auch auf die altbekannte Badewanne.
Ein schöner Badetag geht zu Ende.
Für mich war es eine nette Abwechslung, einmal wieder einen ganzen Tag (mit 2 Tauchgängen) an einem Badeplatz zu verbringen.
PS: Natürlich bin ich mit meinem rEvo getaucht – etwas anderes kenne ich nicht mehr! ![]()
Ein Tauchgang mit Helmut
Verfasst von - 7. August 2011
Vor kurzem habe ich Helmut kennen gelernt. Wir haben uns heute zu einem Kennenlerntauchgang am Attersee bei den Hinkelsteinen verabredet.
Ich tauche mit meinem eCCR rEvo III ab und er mit seinem Inspiration Vision.
Wir betauchen alle vier Hinkelsteine, dadurch ergibt sich ein etwas holpriges Profil. Aber mit unseren Kreisel haben wir immer das BestMix dabei! Ein netter entspannter Tauchgang.
Nach dem Tauchgang fahren wir noch in unsere Basis und genießen eine Tasse Kaffee. Als Gastgeschenk spendiert uns Helmut einen Flaschenportionierer. Dieser wird natürlich sofort mit Aperol bestückt und in Betrieb genommen!
Ein Tauchgang an der „Schwarzen Brücke“
Verfasst von - 23. Juli 2011
Heute geht es an der “Schwarzen Brücke” am Attersee ins Wasser. Wir führen einen entspannten Tauchgang mit Luft durch mit einen maximalen Tiefe von 40m. Die Tauchzeit dehnen wir etwas aus.
Bis in etwa 18m Tiefe ist die Eintrübung deutlich sichtbar. Darunter ist die Sichtweite jedoch noch deutlich besser.
Volker testet bei diesem Tauchgang auch seine neue Stecker Verbindung (S8-Buchse statt Fisher) an seinem DR5 – und ist sehr zufrieden.
Ich teste mein BOV GolemGear Shrimp im OC-Modus einige Minuten um dessen Funktion zu prüfen. Ich habe es ja letzte Woche zerlegt, gereinigt und geschmiert.
Mit Kurt bei den Hinkelsteinen
Verfasst von - 24. Juni 2011
Heute planen Kurt und ich einen Scootertauchgang mit unseren Bonex Reference bei den Hinkelsteinen am Attersee. Wir treffen uns gegen 10:00 Uhr – und verplaudern uns über eine Stunde, bis wir gegen 11:45 ins Wasser kommen.
Auf 25m führe ich einen Maskenwechsel durch – und wechsle nebenbei meinen Shearwater auf Luft, der noch vom letzten Tauchgang auf Tx12/55 eingestellt war.
Danach geht es weiter hinab. Wir treffen auf einige nette Felslandschaften im 40m Bereich. Nach ca. 26 Minuten kehren wir um und beginnen langsam unseren Aufstieg. Am Rückweg kommen wir auch im 20m Bereich wieder an Felsformationen vorbei.
Gegen Ende des Tauchganges versuchen wir noch das gegenseitige Abschleppen – speziell um Kurts Scooter mal leer zu fahren. Er ging mit etwa 60% Akkuleistung seines Bonex Reference ins Wasser … wir haben es nicht geschafft!
Zurück an der Basis messen wir die Akkuleistung von Kurts Bonex Reference Scooters. Er hat noch fast 40%.
Dann lässt es sich Kurt nicht nehmen, dass er noch ein paar Arbeiten bei uns verrichtet und die Schutzwinkel an unseren Ablagen montiert.
Danke Kurt ![]()
Heute geht’s zum Ofen am Attersee
Verfasst von - 4. Juni 2011
Heute tauchen Kurt (OC), Volker (mCCR) und ich (eCCR) am Ofen. Wir haben wohl nicht als einzige die Idee, der Parkplatz ist voll. Das ist auch kein Wunder, wenn sich alle der Länge nach auf den riesigen Parkplatz stellen! ![]()
Wir planen den Tauchgang auf 80m mit einer Grundzeit von 18 Minuten. Der Tauchgang verläuft sehr entspannt und so wie er sein soll. Schön langsam wird der Attersee angenehm warm in den Dekotiefen.
Ein lehrreicher Tauchgang am Traunsee
Verfasst von - 8. Mai 2011
Heute tauchen wir (Volker, Christoph und ich) am Traunsee bei der Tauchschule Traunsee in Traunkirchen. Wir planen eine Tiefe von 70m mit einer Grundzeit von 25 Minuten.
Doch dieses mal läuft alles anders.
Kaum sind wir alle im Wasser seufzt Christoph auf. Bei seinem Hammerhead reagiert der Controller auf die Tasten nicht mehr. Somit kann er seinen ppO2 nicht umstellen – was soll’s taucht er halt manuell – kann er ja.
Gleich darauf flucht Volker. Sein DR5 zeigt die O2 Sensoren nicht mehr an. Und nur mit dem Backup (rEvodream), der 2 Sensoren anzeigt will er verständlicherweise nicht auf 70m. Ok – Volker und ich tauschen unsere DR5 aus, damit er alle ppO2 Sensoren sehen kann.
Beim abtauchen bemerke ich dann, dass Volkers DR5 nicht nur keine Sensoren anzeigt, sondern dass er sich gar nicht in den Tauchmodus schaltet – ok – ich habe ja noch den Shearwater und den rEvodream.
Als wir weiter abtauchen wollen stoppt Christoph plötzlich. Er fühlt sich deutlich unwohl. Später erfahre ich, dass er an seiner Trimmung etwas verändert hat. Er hat sich 2kg am Kopf des Gerätes montiert, was aber zu einer deutlichen Kopflastigkeit geführt hat. Das ist zu viel für Christoph – er bricht den Tauchgang ab und taucht wieder auf. Volker und ich tauchen weiter ab, beschließen aber, die Grundzeit zu kürzen und den Tauchgang auf ca. 60 Minuten zu beschränken.
Wir tauchen an der ersten Wand im 30m Bereich vorbei und stoßen bei etwa 70m auf eine weitere Kante. Der Grund ist ziemlich schlammig und die Sicht kein vergleich zum Attersee.
Daher bereuen wir auch beide nicht die verkürzte Grundzeit und beginnen den Aufstieg.
Bei 60m macht es auf einmal einen Knall und ich bemerke deutlich, wie Gasblasen an mir vorbeischießen – ich checke meine Ausrüstung und bemerke, einen massiven Gasaustritt im Hochdruckschlauch (MiFlex) meines Finis an der Offboard-Diluentstage (=Grundgasbailout). Ich schließe das Ventil und signalisiere Volker, dass wir besonders darauf achten zusammen zu bleiben, da mein Grundgasbailout deutlich reduziert zur Verfügung steht. Wenn ich die Stage im Bailoutfall (OC) benötige, dann geht ein Großteil des Gases ungenutzt ins Wasser. Aber zum Aufstieg bis 30m reicht es, um auf meine 2 Stage mit EAN40 zu wechseln.
Genau zu diesem Zeitpunkt muss mir natürlich auch noch der Film “Sanctum” mit der ersten Tauchszene in den Kopf schießen. War nicht unbedingt hilfreich!
Als wir die 30m Marke erreichen (und ich wieder im Bewusstsein eines funktionierenden Bailouts bin (EAN40)) genießen wir bei der Deko noch die Steilwand im 30m Bereich und erkunden die etwas skurrile Plattform im Wasser.
Als wir Auftauchen sehen wir gerade noch wie Christoph vom Parkplatz fährt. Ihm wurde das Warten wohl zu lange.
Beim Verstauen der Ausrüstung bemerke ich noch, dass mein Kompass vom Karabiner gerissen ist und ich ihn wohl verloren habe, und Volker vermisst seine Abdeckkappe vom Fisher-Connector.
Ein sehr aufschlussreicher Tauchgang für mich. Mich beruhigt es, dass ich in so einer realen Situation absolut nicht die Ruhe verloren habe und alles routiniert ablief.
Aber das Materialthema “MiFlex-Schläuche” werde ich bei meiner Ausrüstung nochmal überdenken! Geborsten ist ein 20cm MiFlex Hochdruckschlauch nahe der Biegung, so wie normalerweise halt die Finis befestigt sind – gebogen – nicht geknickt!
Kurz bevor wir aufbrechen kommt mir der Gedanke, ob es nicht besser gewesen wäre heute die Sonne an der Seeterrasse nebenan zu genießen, anstatt diesen mit Missgeschicken gespickten Tauchgang durchzuführen ……
…. und schon war dieser Gedanke wieder vom Wind verweht! ![]()
Schwarze Brücke – flach, aber dafür länger
Verfasst von - 7. Mai 2011
Heute haben sich Volker und ich für den Tauchplatz “Schwarze Brücke” entschieden. Dieses mal zur Abwechslung mit Luft als Diluent in unseren rEvo’s.
Wir steigen um 15:19 Uhr ins Wasser, tauchen ab und bleiben für etwas über 40 Minuten auf 40m. Die Wand an dem Tauchplatz ist leider bei weitem nicht so lange. Als wir den Aufstieg beginnen zeigen unsere Computer an die 55 Minuten Dekompressionszeit. Als wir aus dem Wasser steigen sind 110 Minuten vergangen.
Auch Volker, der den Tauchplatz zum ersten mal betaucht hat, ist begeistert.
Seit langem wieder einmal der Kohlbauernaufsatz
Verfasst von - 30. April 2011

