DiveBase U-96

Tauchen rund um den Attersee … und einiges mehr

Die Hinkelsteine nach dem Hochwasser

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Heute unternehmen Volker und ich einen Tauchgang bei den Hinkelsteinen. Durch das Hochwasser der letzten Tage erwarten wir uns schon schlechte Sichtverhältnisse unter Wasser.
 

Am Tauchplatz angekommen bemerken wir den etwa 1,5m erhöhten Wasserstand. Das bemerke ich auch als ich in Wasser gehe, da ich bei der Treppe kaum noch stehen kann – dort steht mir normalerweise das Wasser nur bis zum Bauch.

Tauchprofil 572Der Tauchgang selbst verläuft unspektakulär. Die Sichtweite unter Wasser ist extrem schlecht – unter einem Meter. Trotzdem finde ich alle drei Hinkelsteine! 🙂
Unterhalb von 20m bilde ich mir ein, dass die Sicht auf etwa 1-2m ansteigt.

Beim zurücktauchen messe ich noch die Tiefe an der “Glücksplatztafel” – die Oberkante der Rohrkonstruktion liegt bei genau 10,0m. Ich werde, wenn der Wasserspiegel wieder auf das normalem Maß gesunken ist, erneut eine Messung vornehmen.

Den Ausstieg finden wir trotz der schlechten Sichtverhältnisse auf 10m genau.

Hochwasser am Attersee

Reitstall hinter unserer BasisDer seit mehreren Tagen anhaltende Regen macht sich mittlerweile auch am Attersee bemerkbar. Besonders der zusätzliche Starkregen seit gestern lässt die Bäche im Umkreis über die Ufer treten. Bei uns im Ort Weißenbach ist das der Weißenbach, der seit letzter Nacht für Reitstall hinter unserer BasisAufregung sorgt. Unsere Wetterstation zeigt 105mm Niederschlag innerhalb der letzten 24 Stunden an – und es regnet weiter.

 

Ich habe euch ein paar Tauchplätze am See fotografiert, damit ihr euch vom Wasserstand selber ein Bild machen könnt:

öffentlicher Badeplatz in Weißenbach

An der Ufermauer des öffentlichen Badeplatzes in Weißenbach sieht man gut, wie hoch der Wasserspiegel zur Zeit ist! Hier geht es normalerweise an die 2m die Leiter runter.

 

Parkplätze bei den HinkelsteinenBeim Tauchplatz Hinkelsteine stehen die Parkplätze unter Wasser, weil es keine Ablaufmöglichkeit mehr gibt.

 

 

Einstieg SchlierwandAn der Schlierwand ist der Privatsteg schon zur Gänze unter Wasser. Aber der ist privat und darf von den Tauchern nur in Ausnahmefällen benutzt werden.

 

Einstieg OfenDer Einstieg Ofen hat sich zwar durch die Umbauarbeiten etwas geändert, aber man sieht trotzdem deutlich den unüblich hohen Wasserstand.

 

Tauchplatz DixiBeim Tauchplatz Dixi sieht man den Einstieg für Taucher schon deutlich im See verschwinden. Noch 20cm mehr und die Wiese steht unter Wasser.

 

 

Einstieg UnterwasserwaldDer Unterwasserwald zeigt sich etwas weniger spektakulär. Aber wer den Platz kennt weiß, dass hier normalerweise noch kein Wasser ist und der Bach eher ein Gerinnsel ist!

 

 

Einstieg NöhmerAuch beim Einstieg Nöhmer ist der gestiegene Wasserspiegel erkennbar.

 

 

 

Dieses Foto vom Tauchplatz Hinkelsteine zeigt, dass sich die Sichtweiten im See demnächst etwas verschlechtern könnten – leider.
Bacheinmündung bei den Hinkelsteinen

BOB – Teil 3: Flaschen und Regler

Zuerst bereite ich die Regler vor – eine DS4 für den Sauerstoff und eine für die Diluentflasche. Dabei führe ich auch den anstehenden Service der Regler durch, natürlich gleich O2-rein.

DS4 für O2Der Regler für den Sauerstoff benötigt für den Betrieb in einem mCCR ein Paar Umbauen. Zum einen tausche ich die Feder, um einen höheren Mitteldruck einzustellen und zum zweiten wird die erste Stufe gekapselt, um einen konstanten Mitteldruck betreiben zu können – unabhängig von der Tauchtiefe. Anschließend montiere ich noch ein Überdruckventil und den Anschluss-Adapter für die Swagelok Schläuche.

DS4 für DiluentBeim Regler für das Diluent ist ein normaler Service ausreichend. Auch diese Stufe wird mit einem Überdruckventil und einem Anschluss-Adapter versehen.

 

 

FlaschenmontageZum Montieren der Flaschen verwende ich normale Niro-Flaschenschellen, welche ich durch die bereits gebohrten Löcher in der Röhre fädle.
Die Platzierung der Flaschen und das Bohren der Löcher will dabei wohl überlegt sein.

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BOB – Teil 2: hilfreiches Werkzeug

Zum Bauen und späterem Bedienen des BOB sind einige Werkzeuge hilfreich. Diese möchte ich euch in diesem Beitrag vorstellen:

Dremel 8200 Dremel 8200-1/35 Multifunktionsgerät 8200-1/35 Akku
Der ideale Begleiter zum Bohren, Fräsen und Schneiden der Carbon-Röhre.
 
flexibler sechskant Schrauber
Hazet 426-7 Flexible Sechskant-Steckschluessel
Ideal zum schnellen Öffnen und Schließen der Schlauchschellen. Durch den flexiblen Schaft immer schnell und unkompliziert zu bedienen.
 
Lochsäge DN100 Wolfcraft 5493000 1 Lochsäge BiM ø 100 mm inklusiv Schaft und Bohrer
Zum Bohren der Löcher für die Bedienung der Flaschenventile
Lochsäge DN45 Wolfcraft 5470000 1 Lochsäge BiM ø 45 mm inklusiv Schaft und Bohrer
Zum Bohren des Loches für das ADV
UHU Plus UHU PLUS ENDFEST 300 163G 45630
Zum Verkleben der Gewinde an den geknickten Towers
 
Edelstahlspachtel KS Tools 144.0626 Edelstahl-Spachtel, 60 mm, mit 2-Komponentengriff
Dieses Teil muss man kürzen und kann es dann als Schraubendreher für die Verschlusskappe am Kopf verwenden.
 
Schraubenschlüssel Mannesmann M19652 Gabel-Ringschlüsselsatz
benötigt wohl keine Erklärung 😉

Die Links führen euch zu den Produkten auf Amazon, wo ihr diese auch bestellen könnt.

BOB – Teil 1: Das Gehäuse

Diese Wochenende besucht mich Pascal und läutet damit den ersten Schritt in unserem BOB-Bastelprojekt ein.

Gehäuse für den SmirWir beginnen diese Wochenende mit dem Gehäuse, das aus zwei ca. 80cm langen Carbon-Halbschalen besteht. Der erste Schritt besteht darin, die Löcher für die Montage der Teile in die Röhre zu bohren. Dabei ist überlegt vorzugehen, da die Löcher nachher nicht mehr verändert werden können.

Für Folgendes sind Öffnungen in die Röhre zu bohren:

  • Scharniere
  • Flaschenschellen
  • Bedienöffnungen für die Flaschenventile
  • Kopfhalterung
  • ADV
  • diverse Schellenbefestigungspunkte

Zum Bearbeiten verwenden wir Bohrer verschiedenster Durchmesser, einen Kronenbohrer und einen Dremel zum Schneiden und Entgraten.

Scharniere mit Schellen Öffnung für die Ventilbedienung

Gehäuse

Nach dem Bohren der Löcher, der Montage der Scharniere und dem Verschließen der Röhre mit den Rohrschellen ergibt sich ein richtig stabiles Gehäuse.

Pascal ist etwas weiter als ich, da ich nebenbei unsere 4 erste Stufen (DS4) warte und zwei davon für O2 vorbereite (stärkere Feder und Kapselung).

Das nächste mal beginnen wir mit der Montage des Innenlebens.

Das U-Boot am Attersee

Logo U-Boot 200x200px blueDieses Wochenende habe ich mich dazu durchgerungen, das Video vom U-Boot am Attersee fertig zu schneiden! 🙂

Neueröffnung “Hotel Post” in Weißenbach

Hotel PostEine gute Nachricht für all unsere Tauchfreunde, die immer wieder ein Quartier rund um den Attersee suchen. Das “Hotel Post” in Weißenbach am Attersee eröffnet am 26. April 2013. Und das gute daran ist, dass es nur etwa 100m von uns entfernt liegt! 🙂

Hotel PostHotel Post am Attersee GmbH
Ischler Straße 1
A-4854 Weißenbach am Attersee
Tel.: +43 (7663) 8141
Mail: office@hotelpost-attersee.at

Ein schöner Tauchgang mit anschließendem Abendprogramm bei UnderPressure

EinstiegDiesen Samstag habe ich mich mit Volker, Christoph und Oliver zu einem Tauchgang verabredet. Da im Bereich von 10.8 – km 12.8 am Ostufer immer noch Tauchverbot herrscht, tauchen wir wieder am selben Platz wie letzte Woche. Diesmal etwas tiefer, um die Wand weiter unten zu inspizieren.

Wir beschließen einen Multilevel Tauchgang zu planen mit Tx12/62 als Diluent und Tx12/62, EAN40 und O2 als Bailout.

Tauchprofil 559Die erste Wand geht nicht so weit in die Tiefe, danach kommt ein Stück mit Schlammböschung um anschließend in eine Wand überzugehen, welche steil in die Tiefe abfällt. Dieses mal haben wir wesentlich weniger Strömung als letzte Woche, also hält sich der Rückweg zeitlich im selben Rahmen wie der hinweg.

Die Sichtverhältnisse unter Wasser sind relativ gut, teilweise etwas milchig. Nachdem wir aus dem Wasser sind, quatschen wir noch etwas am Tauchplatz. Danach macht sich Volker auf den Heimweg, Oliver auf zum Föttinger und Christoph und ich zurück in die Basis.

Am Abend entschließe ich mich mit Christoph bei UNDER PRESSURE vorbei zu schauen, da dort dieses Wochenende ein Testevent mit Livemusik stattfindet. Kaum angekommen, treffen wir auf Oliver und Gerhard. Wir plaudern bis tief in die Nacht hinein, bis wir uns irgendwann auf den Heimweg machen.
Party mit Livemusik bei UnderPressure

unser Ostertauchgang

Heute geht es mit Oliver und Christoph ins Wasser – eigentlich unser Ostertauchgang, da keiner von uns morgen ins Wasser kommt! 🙂

Tauchverbot Schwarze Brücke und OfenDa am Ostufer von km 10.8 – km 12.8 noch immer ein Tauchverbot wegen des vermissten Tauchers vom 23.03.2013 gültig ist, in welchem die “Schwarze Brücke” und der “Ofen” liegt, tauchen wir an einem Tauchplatz vor dem Ofen.

Tauchprofil 558

Der Tauchgang verläuft ohne Besonderheiten. Wobei wir eine deutlich spürbare Strömung feststellen. Beim tauchen in 60m Tiefe Richtung Süden bemerken wir eine deutliche Gegenströmung, welche wir uns 30 Minuten lang entgegen kämpfen. Der Rückweg dauert nur etwa 15 Minuten bis zum Ausstieg. Und dass, obwohl der Wind schon die ganze Woche von der anderen Seite kommt – von Nord nach Süd.

Außerdem sehen wir Unmengen von kleinen Fischschwärmen im 30m Bereich!