DiveBase U-96
Tauchen rund um den Attersee … und einiges mehr
Kategorie-Archiv: Rebreather
Sammelbestellung Sofnolime 797
Verfasst von - 19. Dezember 2011
Wir geben im neuen Jahr wieder eine Sammelbestellung für Atemkalk auf. Es handelt sich um den Sofnolime Type 797 in 20kg bzw. 4,5kg Kanistern (je nach Preis). Dieser ist bei Lieferung am Attersee abholbar.
Wenn jemand von Euch Interesse hat sich anzuhängen, dann meldet Euch unter: divebase@U-96.at
Ein undichtes GolemGear Shrimp
Verfasst von - 12. November 2011
Heute habe ich einen Tauchgangsabbruch wegen einem undichten BOV (GolemGear Shrimp).
Kurz nach dem Abtauchen – beim Bubble Check – kommen Gasblasen aus dem Blasenabweiser der 2. Stufe (BOV), obwohl ich im CCR-Modus bin. Ich verliere Gas vom Kreislauf über die OC-Stufe des BOV. Außerdem höre ich bei “Kopf unten” Position ein zischen. Es spricht die 2. Stufe vom GolemGear Shrimp an und drückt Gas aus der OC Stufe in den Loop. Es kommen auch Gasblasen aus der 2. Stufe, als ich diese vom Diluent trenne.
Nach einem kurzen Check an der Wasseroberfläche kann ich den Fehler nicht finden. Das heißt für mich “Tauchgangsabbruch” – Volker muss heute ohne mich abtauchen.
Ich habe nachher das BOV zerlegt. Nach dem Entfernen der Flatterventile habe ich die Ursache lokalisiert. Eine Dichtung ist etwas heraus gerutscht und so ist der OC und der CCR Kreislauf voneinander unzureichend abgeschottet gewesen. Beim Dichtheitstest (Unter- und Überdrucktest) hat sich das
nicht bemerkbar gemacht. Das BOV auseinander genommen, die Dichtungen eingeschmiert und neu verlegt – und schon funktioniert das BOV wieder.
Ich vermute den Grund für den Zwischenfall gefunden zu haben:
Nach dem letzten Tauchgang habe ich den Hebel vom Mundstück in der Stellung halb OC – halb CCR gestellt und ca. 2 Wochen gelagert. Ich vermute, dass ein Teil der Dichtung keinen Widerstand hatte und sich so etwas ausdehnen konnte. Beim Vorbereiten zum nächsten Tauchgang – als ich das BOV ganz geschlossen habe – ist mir die Dichtung vermutlich ein Stückchen herausgerutscht.
In Zukunft werde ich mein BOV immer offen ODER geschlossen lagern – aber nicht mehr in einer halb offenen/geschlossenen Position!
Amoco Milford Haven – Der Trailer
Verfasst von - 25. September 2011
Als Vorgeschmack zu unserer Haven-Tour ein kurzer Videotrailer von mir.
3. Internationales Rebreathertreffen Attersee
Verfasst von - 10. September 2011
Heute ist es so weit. Wir sind am Attersee und besuchen die Ausstellung des Rebreathertreffens bei der Nixe in Weißenbach.
Es sind einige Hersteller vertreten. Unter anderem Bonex, rEvo, Submatrix, Dtuag, Iart, WetNotes, … und einige mehr. Das Zelt, das für die Ausstellung neben der Nixe aufgebaut ist, habe ich mir zwar etwas größer vorgestellt, aber es hatten darin alle Platz.
Da mir im Vergleich zum letzten Jahr einiges bekannt ist, picke ich mir zwei Punkte gezielt heraus: Bonex und Submatrix.
Ich warf einen Blick auf den ausgestellten Quantum den ich nur von Fotos kannte. Am meisten interessiert mich aber der Sidemount Rebreather von Submatrix. Leider war kein Submatrixvertreter an deren Stand, obwohl ich mehrmals vorbei schaute.
Bei Bonex gibt es ein kleines Facelift an den Scootern. Die Anordnung der Dichtringe an der Tube wurde geändert. Es dichtet jetzt eine Dichtung axial und eine radial.
Die Kerben an der Tube zum korrekt ausgerichtetem schließen gibt es nicht mehr. Der Kopf greift jetzt mit zwei Dorne in das innere Quergestänge.
Des weiteren gibt es an Scooterkopf zwei neue Bohrungen, an denen eine Schnur befestigt werden kann, um den Scooter mittels einem Karabiner wegzuhängen.
Natürlich war ich auch am rEvo-Stand und habe Stefan besucht. Neben der Plauderei tauschen wir noch T-Shirts aus. Jetzt habe ich immer einen Rebreather am Shirt! ![]()
Ein AfterWorkDive in die Dämmerung
Verfasst von - 24. August 2011
Christoph und ich treffen uns heute Abend zu einem AfterWorkDive beim Wandl am Attersee.
Wir planen einen Scootertauchgang mit unseren Rebreathern (rEvo & Hammerhead). Christoph nimmt seinen Multitec-Scooter und ich meinen Bonex Reference.
Wir tauchen mit Luft als Diluent und vereinbaren eine maximale Tiefe von 40m.
Gegen 19:20 Uhr tauchen wir ab. Gleich beim abtauchen verlieren wir uns auf Grund der sehr schlechten Sichtverhältnisse. Ich tauche nach einer Minute nochmal auf um zu sehen wo Christoph ist. Von Land aus deuten mir Taucher an, dass er schon aufgetaucht war, aber bereits wieder abgetaucht ist.
Ich tauche ebenfalls wieder ab und gehe auf die vereinbarte Zieltiefe, in der Hoffnung dort Christoph wieder zu treffen. Nach ca. 10 Minuten trifft das auch zu. Wir scootern gemeinsam weiter. Nach 38 Minuten kehren wir um und beginnen mit dem Aufstieg. Zu diesem Zeitpunkt zeigte mein Kompass schon in Richtung Norden – wir müssen ganz schön weit Richtung Unterach gekommen sein.
In den oberen 10m ist die Sicht wieder Schlecht – kaum 1-2 Meter. In den letzten 10 Minuten verlieren wir uns wieder – und finden uns schlussendlich gemeinsam am Einstieg wieder.
Gegen 22:00 Uhr mache ich mich wieder auf den Heimweg – morgen wird ja wieder gearbeitet.
O2-Sensoren Überprüfung mit dem Cell-Checker
Verfasst von - 19. August 2011
Genau ein Jahr sind die 5 O2- Zellen von Teledyne (R22D) in meinem eCCR rEvo III in Betrieb. Grund genug, diese einmal genauer zu überprüfen.
Wir prüfen bei uns in der Basis U-96 die O2-Zellen mit dem Mini-Check von “Narked at 90”. Dieses Gerät hat sich schon seit längeren bei uns bewährt.
Mit diesem Gerät können bis zu 3 Sensoren gleichzeitig geprüft werden. Da ich in meinem rEvo 5 Sensoren verwende, muss ich den Test zwei mal durchführen, damit ich alle Sensoren überprüfen kann.
Es wird die Spannung (mV) der Sensoren bei Luft und bei 100% O2 – bei verschiedenen Drücken von 1 Bar (Umgebungsdruck) bis 2 Bar gemessen.
Das genügt in der Regel, da mit einem Setpoint von max. 1,3 Bar getaucht wird und somit auch noch ein Puffer nach oben hin bleibt.
Mit dieser Messung wird überprüft, ob die Linearität der Sauerstoffsensoren bei steigendem Druck noch gegeben ist. Das Ergebnis muss eine gerade Linie im Diagramm ergeben. Flacht die Linie im oberen Bereich ab, weist dass auf eine gealterte bzw. defekte Zelle hin. So eine Zelle erzeugt bei hohem O2-Anteil und steigendem Druck zu wenig Spannung (mV) und lässt einen im Irrglauben eines zu niedrigen ppO2 als wirklich vorhanden ist.
Die Überprüfung meiner Sensoren ergibt saubere Messwerte. Sie zeigen noch die gleiche Spannung an, welche ich vor einem Jahr gemessen habe.
Da die Sensoren jedoch mittlerweile ein Jahr im Einsatz sind, werde ich sie genauer im Auge behalten und im Laufe der nächsten Monate austauschen. Ersatz liegt bereits in meiner Werkzeugkiste! ![]()
Ein Tauchgang mit Helmut
Verfasst von - 7. August 2011
Vor kurzem habe ich Helmut kennen gelernt. Wir haben uns heute zu einem Kennenlerntauchgang am Attersee bei den Hinkelsteinen verabredet.
Ich tauche mit meinem eCCR rEvo III ab und er mit seinem Inspiration Vision.
Wir betauchen alle vier Hinkelsteine, dadurch ergibt sich ein etwas holpriges Profil. Aber mit unseren Kreisel haben wir immer das BestMix dabei! Ein netter entspannter Tauchgang.
Nach dem Tauchgang fahren wir noch in unsere Basis und genießen eine Tasse Kaffee. Als Gastgeschenk spendiert uns Helmut einen Flaschenportionierer. Dieser wird natürlich sofort mit Aperol bestückt und in Betrieb genommen!
BOV GolemGear Shrimp zerlegen
Verfasst von - 2. Juli 2011
Nach fast einem Jahr Taucheinsatz und etwa 110 Tauchstunden muss mein BOV von GolemGear Shrimp einfach einmal zerlegt werden! Ein weiterer Grund ist auch, das Volkers nagelneues GolemGear Shrimp sich wesentlich leichter umschalten lässt.
Auch das derzeit vorherrschende Wetter am Attersee lädt zu solchen Servicearbeiten geradezu ein!
… Lufttemperaturen zwischen 9°-16°C und Wasser in Mengen, aber leider von oben.
Nachdem ich mein GolemGear Shrimp zerlegt und ausgebreitet habe, wird mir bewusst, wie viele Teile das Ding hat. Beiliegend ein Foto der Teile.
Dabei ist das Innenleben der 2. Stufe (Apeks) noch nicht zerlegt.
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… auch die Flatterventile sind nicht demontiert.
Nun mache ich mich daran die Teile zu reinigen, fetten und wieder zusammen zu bauen – natürlich in der Erwartung, dass es sich nachher genau so leicht umschalten lässt wie Volkers neues Teil! ![]()
Wiedereinbau der Elektronik in mein eCCR rEvo III
Verfasst von - 21. Mai 2011
Am Freitag ist das Paket mit meiner Elektronik vom rEvo wieder eingetroffen. Ich freue mich schon wieder auf einen Tauchgang damit. Leider stelle ich fest, das Paul die Dichtungen des Batteriefaches nicht beigelegt hat. Somit muss ich noch ein paar Tage ohne rEvo auskommen, bis mir Paul die Dichtungen nachschickt.
Aber es ist alles vorhanden, um mein Gerät wieder zusammenzusetzten. Es dauert einige Zeit, bis ich den ganzen Kabelsalat im Gerät verstaue! Die 5 Sensoren werden wieder an die zwei Tauchcomputer (Shearwater, DR5) und dem HUD (rEvodream) angeschlossen – das wird mit 2 Splitterkabel bewerkstelligt. Auch das Magnetventil in der Ausatemlunge wird angeschlossen. Und auch die 3 Kabeldurchführungen ins Gerät werden festgezogen. Zum Schluss noch das Batteriefach zwischen den beiden Kalkbehältern in Position gebracht und fixiert.
Den Paketversand zwischen Paul und mir nutze ich auch, um die aktuelle CE-Plakette zu ordern und diese auf meinem Gerät zu montieren. Diese ist ganz einfach mit 6 Schrauben zu wechseln.
Neugierig wie ich bin, nutze ich die Gelegenheit, das Gerät einmal komplett zu zerlegen. Es ergeben sich interessante Einblicke ins Innenleben.
Am Foto sieht mal das geöffnete Gerät. Deutlich sind die beiden Gegenlungen im Gerät und wie die Kabeln verlaufen erkennbar – ok, die meisten Kabeln sind noch nicht wieder eingebaut am Foto.
Nachdem ich das Gerät wieder zusammengebaut habe, führe ich noch einen Über- und Unterdrucktest durch. Dieser verläuft wie erwartet erfolgreich – alles scheint dicht zu sein. Anschließend noch eine erneute Sensorkalibirierung meines Shearwater Predators, des rEvodreams und des DR5 und schon steht mein eCCR rEvo III wieder einsatzbereit am Tisch – und wartet auf seine Dichtungen fürs Batteriefach!
Ausbau der Elektronik aus meinem eCCR rEvo III
Verfasst von - 9. Mai 2011
Heute baue ich die Elektronik aus meinem rEvo aus, da ich sie zur Überprüfung an Paul schicke. Kein einfaches unterfangen, wenn man das zum ersten mal macht.
Folgend eine kleine Fotoserie vom Ausbau:
Die Kabeldurchführungen auf der Einatemseite, die mit der CE-Plakette abgedeckt wird. Diese Kabel gehen alle drei zu den Sensoren (Shearwater, DR5 und rEvodream). die ersten beiden müssen raus. Das Kabel des rEvodream belasse ich, muss die Durchführung jedoch öffnen, da diese sehr eng beieinander liegen.
Dazu müssen auch die Sensoren abgesteckt werden. Die 5 Sensoren sind mittels 2 Splitterkabel an meine 2 Computer und HUD angeschlossen.
Die Kabeldurchführung auf der Ausatemseite. Diese wird mit dem Überdruckventil abgedeckt, und lässt sich durch entfernen der 6 Schrauben öffnen.
Nach dem Entfernen des Überdruckventils sieht man das Kabel, welches zum Magnetventil geht. Dieses muss ebenfalls raus.
Sämtliche Kabel münden im externen Batteriefach. Nachdem alles ausgebaut ist, wird es ordentlich verpackt und zu Paul zum Überprüfen geschickt.

