DiveBase U-96
Tauchen rund um den Attersee … und einiges mehr
Kategorie-Archiv: Ausrüstung
3. Internationales Rebreathertreffen Attersee
Verfasst von - 10. September 2011
Heute ist es so weit. Wir sind am Attersee und besuchen die Ausstellung des Rebreathertreffens bei der Nixe in Weißenbach.
Es sind einige Hersteller vertreten. Unter anderem Bonex, rEvo, Submatrix, Dtuag, Iart, WetNotes, … und einige mehr. Das Zelt, das für die Ausstellung neben der Nixe aufgebaut ist, habe ich mir zwar etwas größer vorgestellt, aber es hatten darin alle Platz.
Da mir im Vergleich zum letzten Jahr einiges bekannt ist, picke ich mir zwei Punkte gezielt heraus: Bonex und Submatrix.
Ich warf einen Blick auf den ausgestellten Quantum den ich nur von Fotos kannte. Am meisten interessiert mich aber der Sidemount Rebreather von Submatrix. Leider war kein Submatrixvertreter an deren Stand, obwohl ich mehrmals vorbei schaute.
Bei Bonex gibt es ein kleines Facelift an den Scootern. Die Anordnung der Dichtringe an der Tube wurde geändert. Es dichtet jetzt eine Dichtung axial und eine radial.
Die Kerben an der Tube zum korrekt ausgerichtetem schließen gibt es nicht mehr. Der Kopf greift jetzt mit zwei Dorne in das innere Quergestänge.
Des weiteren gibt es an Scooterkopf zwei neue Bohrungen, an denen eine Schnur befestigt werden kann, um den Scooter mittels einem Karabiner wegzuhängen.
Natürlich war ich auch am rEvo-Stand und habe Stefan besucht. Neben der Plauderei tauschen wir noch T-Shirts aus. Jetzt habe ich immer einen Rebreather am Shirt! ![]()
Ein AfterWorkDive in die Dämmerung
Verfasst von - 24. August 2011
Christoph und ich treffen uns heute Abend zu einem AfterWorkDive beim Wandl am Attersee.
Wir planen einen Scootertauchgang mit unseren Rebreathern (rEvo & Hammerhead). Christoph nimmt seinen Multitec-Scooter und ich meinen Bonex Reference.
Wir tauchen mit Luft als Diluent und vereinbaren eine maximale Tiefe von 40m.
Gegen 19:20 Uhr tauchen wir ab. Gleich beim abtauchen verlieren wir uns auf Grund der sehr schlechten Sichtverhältnisse. Ich tauche nach einer Minute nochmal auf um zu sehen wo Christoph ist. Von Land aus deuten mir Taucher an, dass er schon aufgetaucht war, aber bereits wieder abgetaucht ist.
Ich tauche ebenfalls wieder ab und gehe auf die vereinbarte Zieltiefe, in der Hoffnung dort Christoph wieder zu treffen. Nach ca. 10 Minuten trifft das auch zu. Wir scootern gemeinsam weiter. Nach 38 Minuten kehren wir um und beginnen mit dem Aufstieg. Zu diesem Zeitpunkt zeigte mein Kompass schon in Richtung Norden – wir müssen ganz schön weit Richtung Unterach gekommen sein.
In den oberen 10m ist die Sicht wieder Schlecht – kaum 1-2 Meter. In den letzten 10 Minuten verlieren wir uns wieder – und finden uns schlussendlich gemeinsam am Einstieg wieder.
Gegen 22:00 Uhr mache ich mich wieder auf den Heimweg – morgen wird ja wieder gearbeitet.
O2-Sensoren Überprüfung mit dem Cell-Checker
Verfasst von - 19. August 2011
Genau ein Jahr sind die 5 O2- Zellen von Teledyne (R22D) in meinem eCCR rEvo III in Betrieb. Grund genug, diese einmal genauer zu überprüfen.
Wir prüfen bei uns in der Basis U-96 die O2-Zellen mit dem Mini-Check von “Narked at 90”. Dieses Gerät hat sich schon seit längeren bei uns bewährt.
Mit diesem Gerät können bis zu 3 Sensoren gleichzeitig geprüft werden. Da ich in meinem rEvo 5 Sensoren verwende, muss ich den Test zwei mal durchführen, damit ich alle Sensoren überprüfen kann.
Es wird die Spannung (mV) der Sensoren bei Luft und bei 100% O2 – bei verschiedenen Drücken von 1 Bar (Umgebungsdruck) bis 2 Bar gemessen.
Das genügt in der Regel, da mit einem Setpoint von max. 1,3 Bar getaucht wird und somit auch noch ein Puffer nach oben hin bleibt.
Mit dieser Messung wird überprüft, ob die Linearität der Sauerstoffsensoren bei steigendem Druck noch gegeben ist. Das Ergebnis muss eine gerade Linie im Diagramm ergeben. Flacht die Linie im oberen Bereich ab, weist dass auf eine gealterte bzw. defekte Zelle hin. So eine Zelle erzeugt bei hohem O2-Anteil und steigendem Druck zu wenig Spannung (mV) und lässt einen im Irrglauben eines zu niedrigen ppO2 als wirklich vorhanden ist.
Die Überprüfung meiner Sensoren ergibt saubere Messwerte. Sie zeigen noch die gleiche Spannung an, welche ich vor einem Jahr gemessen habe.
Da die Sensoren jedoch mittlerweile ein Jahr im Einsatz sind, werde ich sie genauer im Auge behalten und im Laufe der nächsten Monate austauschen. Ersatz liegt bereits in meiner Werkzeugkiste! ![]()
Ein Tauchgang mit Helmut
Verfasst von - 7. August 2011
Vor kurzem habe ich Helmut kennen gelernt. Wir haben uns heute zu einem Kennenlerntauchgang am Attersee bei den Hinkelsteinen verabredet.
Ich tauche mit meinem eCCR rEvo III ab und er mit seinem Inspiration Vision.
Wir betauchen alle vier Hinkelsteine, dadurch ergibt sich ein etwas holpriges Profil. Aber mit unseren Kreisel haben wir immer das BestMix dabei! Ein netter entspannter Tauchgang.
Nach dem Tauchgang fahren wir noch in unsere Basis und genießen eine Tasse Kaffee. Als Gastgeschenk spendiert uns Helmut einen Flaschenportionierer. Dieser wird natürlich sofort mit Aperol bestückt und in Betrieb genommen!
BOV GolemGear Shrimp zerlegen
Verfasst von - 2. Juli 2011
Nach fast einem Jahr Taucheinsatz und etwa 110 Tauchstunden muss mein BOV von GolemGear Shrimp einfach einmal zerlegt werden! Ein weiterer Grund ist auch, das Volkers nagelneues GolemGear Shrimp sich wesentlich leichter umschalten lässt.
Auch das derzeit vorherrschende Wetter am Attersee lädt zu solchen Servicearbeiten geradezu ein!
… Lufttemperaturen zwischen 9°-16°C und Wasser in Mengen, aber leider von oben.
Nachdem ich mein GolemGear Shrimp zerlegt und ausgebreitet habe, wird mir bewusst, wie viele Teile das Ding hat. Beiliegend ein Foto der Teile.
Dabei ist das Innenleben der 2. Stufe (Apeks) noch nicht zerlegt.
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… auch die Flatterventile sind nicht demontiert.
Nun mache ich mich daran die Teile zu reinigen, fetten und wieder zusammen zu bauen – natürlich in der Erwartung, dass es sich nachher genau so leicht umschalten lässt wie Volkers neues Teil! ![]()
Umfrage: Trockentauchhandschuhe
Verfasst von - 30. Juni 2011
Auf Grund meines Hier erstellten Berichtes verschiedener Trockentauchhandschuhe, ist die Idee einer Umfrage geboren! 🙂
Trockenhandschuhe im Vergleich
Verfasst von - 23. Juni 2011
Heute möchte ich euch von meinen Erfahrungen mit Trockentauchhandschuhen berichten. Persönliche Erfahrungen habe ich mit folgenden Systemen:
- Pro DS
- DryGlove (Kallweit)
- RoLock (Aquatool)
ergänzt mit Erfahrungsberichten über:
- Checkup (Autor: Manfred)
- SiTech (Autor: Manfred)
- Stief (Autor: Harald)
- Viking (Autor: Thomas)
PRO DS (Vertrieb Aqualung)
Meine ersten Trockentauchhandschuhe waren die “Pro DS”. Diese hatte ich damals an meinem Trockenanzug “Northern Diver Vortex”. Die Handschuhe sind sehr stabil. Der Verschluss sieht etwas brachial aus und kann kaum versehentlich geöffnet werden. Er ist mit einer Hand sehr leicht zu bedienen. Der Innenhandschuh ist fest verbaut, daher kann man ihn nicht ohne weiteres waschen. Der Anzugring wird nur geklemmt, ohne O-Ring. Dadurch lässt sich das Ringsystem relativ schnell und ohne Aufwand montieren und demontieren. Der Nachteil daran ist, dass der Anzugring bei unachtsamem Anziehen schon mal etwas verrutschen kann, bis das System geschlossen ist. Dann hält es aber bombenfest.
| Ringaussendurchmesser: | 120 mm |
| Länge des Ringsystems: | 72 mm |
| Verschlusssystem: | Metallklammern |
| Latexmanschette: | dichtet am Arm ab |
Danach kamen längere Versuche mit Halbtrockenhandschuhen, bei denen ich dann bei den Handschuhen von ScubaPro, den “K-Grip” landete.
DryGlove (Kallweit)
Mit dem Kauf meines aktuellen Trockenanzuges von Kallweit, den “Xenon Front” habe ich das Trockenhandschuhsystem “DryGlove” von Kallweit mitbestellt. Es hält gut, lässt sich mit einer Hand bedienen und ist günstig. Der rote O-Ring am Anzug sollte – gerade im Winter – alle paar Tauchgänge geschmiert werden, sonst kann das Anziehen mühselig werden. Die Handschuhe sind sehr dünn, dadurch hat man ein gutes Gefühl damit. Der Nachteil dadurch ist, dass sie empfindlich gegen Beschädigung sind. Mir ist beim Stage anlegen schon ein Handschuh am Daumen eingerissen. Das System ist mit 35mm Länge sehr kurz, jedoch hat es mit 129mm einen sehr großen Außendurchmesser. Das war auch der Grund, warum ich es nach einiger Zeit wieder wechselte. Diese Größe hat mich beim Schließen der Ventile etwas behindert! – auch wenn’s nur CCR Ventile sind. ![]()
| Ringaussendurchmesser: | 130 mm |
| Länge des Ringsystems: | 35 mm |
| Verschlusssystem: | gesteckt mit O-Ring |
| Latexmanschette: | dichtet am Arm ab |
Im Anschluss versuchte ich wieder Halbtrockenhandschuhe. Dieses mal mit dem wohl klingendem Namen “5 Finger Trockenhandschuhe” von Kallweit. Der Name täuscht etwas, denn man wird nass damit. Es sind gute Halbtrockenhandschuhe, mit denen ich auch schon tiefere Tauchgänge mit 150 Minuten Tauchzeit im kalten Wasser (Attersee, Starnberger See) gemacht habe. Außerdem behinderten mich keine Ringe beim Handeln der Ausrüstung.
Aber die Tauchgänge werden immer länger und der Komfort des leichten Anziehens hat mich wieder zu den Trockentauchhandschuhen getrieben. Diesmal ein Modell mit relativ kleinem Ringdurchmesser.
RoLock (Aquatool)
Beim aktuellen Ringsystem bin ich beim “RoLock” von Aquatool gelandet. Grund ist der kleine Ringdurchmesser, und das gut schließende Ringsystem, das sich eigentlich nicht versehentlich öffnen lässt. Außerdem dichten die Latexmanschetten auch bei montiertem Ringsystem – aber das taten auch die oben genannten Systeme. Diese Handschuhe habe ich bei Deepstop gekauft, da dort das System mit den schwarzen Handschuhen (anstatt der blauen) angeboten wird.
| Ringaussendurchmesser: | 108 mm |
| Länge des Ringsystems: | 43 mm |
| Verschlusssystem: | Bajonettverschluss |
| Latexmanschette: | dichtet am Arm ab |
Zum Überblick noch ein Foto von allen drei Ringsystemen mit den Ringdurchmessern.
Gelegentlich wechsle ich immer wieder auf meine Halbtrockenhandschuhe von Kallweit oder ScubaPro – speziell wenn es zu Wracks geht, oder wenn die Temperaturen doch mal über 4° liegen.
Ergänzung vom 24.06.2011:
Ergänzend noch zwei Erfahrungsberichte von Manfred Gleichweit, welche er mir freundlicherweise über das System von CheckUp und SiTech zukommen ließ.
CheckUp (?)
Ich tauchte von Beginn an in Trockenanzügen mit dem Checkup System. Bei regelmäßiger Schmierung des O-Rings geht das Anziehen auch sehr gut. Die Ringe sind auch bedeutend kleiner als z.B. dem Pro DS. Der Nachteil an diesem System ist, dass die Ringe sehr heikel zu handeln sind. Lässt man z.B. die Ringe in der Sonne liegen (auch nur kurz), kann es sein, dass sie sich verziehen und nicht mehr auf den Gegenring passen. Es gibt sie mit festem und losem Innenfutter. Ebenso kann man wählen zwischen schwarz gerippten und den normalen blauen Handschuhen, die aber ein wenig dick sind als die schwarzen.
SiTech (?)
Bei der Bestellung meines Otter Skin Tecs hatte ich mir das SiTech System mitbestellt. Das System fiel bei mir komplett durch. Es funktioniert mit einem konischen Ring am Handschuh und einem entsprechenden Gegenstück am Anzug. Bei der Montage des Handschuhs muss man den Ring genau zentriert und gleichmäßig auf den Anzugring drücken. Verkantet man (was mir sehr oft passierte!), ist der Handschuh undicht. Nach ca. 5 Tauchgängen wechselte ich zurück zum Checkup System.
Danke an Manfred Gleichweit für seine Beiträge! ![]()
Ergänzung vom 24.06.2011 – 22:45 Uhr
Ergänzend noch ein Erfahrungsbericht von Harald Schmitz zum Ringsystem von Stief.
Stief Handschuhsystem (Stief)
Ich habe mir vor einiger Zeit das Original Stief-Handschuhsystem, welches in den Ringgrößen 81mm u. 91mm erhältlich ist, zugelegt. Es kann auch gegen Festauftrag eine Sonderanfertigung mit der Ringgröße 96mm bestellt werden. Das System ist modular aufgebaut und kann mit folgenden Handschuhen kombiniert werden: Latexhandschuhe in den Größen 9, 10, 11 und schwarze Buthylhandschuhe in den Größen 8, 9, 10 und 11. Die Buthylhandschuhe fallen etwas größer aus als die beigen Latexhandschuhe. Ich habe das System mit 81mm und den beigen Latexhandschuhen. Der geringe Durchmesser erleichtert das Anziehen und behindert auch das Bedienen der Ventile nicht. Das System wird über O-Ringe abgedichtet und kann mühelos ohne Hilfe an- und ausgezogen werden. Beim Verwenden von Nasstauchhandschuhen muss das Ringsystem am Anzug bei der Verwendung von Latexmanschetten nicht entfernt werden. Als Wärmeschutz können alle Arten von Handschuhen angezogen werden. Weder beim Eistauchen noch im Hochsommer gibt es Dichtheitsprobleme, man muss nur regelmäßig die O-Ringe fetten. Es können auch sämtliche Alu-Ringe und O-Ringe einzeln nachbestellt werden. Habe das System nun schon einige Jahre und habe mir erst letzte Woche zum ersten Mal die Latexhandschuhe nachbestellt und die habe ich mir selber durch Unachtsamkeit beschädigt. Die Nachbestellung war genauso problemlos wie die Erstanschaffung. Durch die beige Farbe der Handschuhe sind, nach Aussagen meiner Tauchpartner, die Handzeichen unter Wasser super zu sehen. Ein tolles System, was ich ohne Einschränkung weiter empfehlen kann. Preis und Leistung sind unschlagbar.
Danke an Harald Schmitz für seinen Beitrag! ![]()
Ergänzung vom 26.06.2011
Ergänzend noch ein Erfahrungsbericht von Thomas Tschöpe zum Ringsystem von Viking.
Viking Handschuh System
Nach diversen Versuchen mit Kallweit, Blue Point und anderen Handschuhsystemen bin ich seit ca. 5Jahren äußerst zufrieden mit den Viking System.
Produktinformation: Viking Handschuh – System (für Latexmanschette)
- Das Trockentauchhandschuhsystem von Viking wird u.a. auch von Berufstauchern verwendet.
- Einfache Montage; lässt sich auch schnell wieder abbauen.
- Armmanschette bleibt erhalten und wird nicht überdehnt; erhöht somit die Lebensdauer der Manschette.
- ca. 10 cm Ringdurchmesser; somit auch für Taucher mit großen Hände bestens geeignet.
- Der Gummihandschuh wird beim Anziehen einfach über den Außenring gestülpt.
- Lange Gummihandschuhe, die zusätzlich die Manschetten vor Beschädigung schützen.
- Griffige Handschuhe mit dünneren Fingern als bei herkömmlichen Systemen. Somit hat man ein besseres Feingefühl in den Fingern.
- Das Viking Ringsystem benötigt keine O-Ringe
- Die Handschuhe sind wahlweise in den Größen 10 und 11 erhältlich
- Lieferumfang:
2x Innenringe
2x Außenringe
2x Gummihandschuhe
2x Unterziehhandschuhe
2x Sicherungsgummiband
Ein Video zur Anzugmontage von Tom seht ihr Hier
Danke an Thomas Tschöpe für seinen Beitrag! ![]()
Abschließend möchte ich noch Trockenhandschuhsysteme erwähnen, die ich zwar kenne, mit denen ich jedoch keine persönlichen Erfahrungen habe. Falls jemand von euch mehr über folgende Systeme – oder mir unbekannte – berichten kann, würde es mich freuen, wenn ihr in den Kommentaren zu diesem Bericht darüber schreibt.
DryGlove System (Northern Diver) 
Therma Dry Gloves (Northern Diver) 
Kubi Dry Glove (Kubi) 
Baden mit dem Bonex–auch das geht!
Verfasst von - 16. Juni 2011
Heute legen Volker und ich einen tauchfreien Tag ein, da Volkers Ohr etwas beleidigt ist – aber das heißt bei uns nichts Normales! ![]()
Volker bastelt etwas an seinem Scooter – und heraus kommt ein badetauglicher Bonex!
Außerdem besucht mich heute Elisabeth. Also entschließen wir uns, zum Badeplatz in Weißenbach zu gehen, um unsere neue Badekonfiguration zu testen.
Wir schmeißen uns mit unseren Scootern ins Wasser und können uns vor Begeisterung kaum noch bremsen. Wir flitzen im Wasser entlang, an Booten vorbei und unter den Stegen durch. Den Halbtrocki lege ich bald ab, da er zu viel Auftrieb hat und ich keinen Bleigurt dabei habe.
Zwischendurch wärmen wir uns bei einem Sonnenbad wieder auf, da es ab 3m Tiefe doch etwas frischer wird.
Diesen Spaß werden wir sicherlich in Kürze wiederholen.

Wiedereinbau der Elektronik in mein eCCR rEvo III
Verfasst von - 21. Mai 2011
Am Freitag ist das Paket mit meiner Elektronik vom rEvo wieder eingetroffen. Ich freue mich schon wieder auf einen Tauchgang damit. Leider stelle ich fest, das Paul die Dichtungen des Batteriefaches nicht beigelegt hat. Somit muss ich noch ein paar Tage ohne rEvo auskommen, bis mir Paul die Dichtungen nachschickt.
Aber es ist alles vorhanden, um mein Gerät wieder zusammenzusetzten. Es dauert einige Zeit, bis ich den ganzen Kabelsalat im Gerät verstaue! Die 5 Sensoren werden wieder an die zwei Tauchcomputer (Shearwater, DR5) und dem HUD (rEvodream) angeschlossen – das wird mit 2 Splitterkabel bewerkstelligt. Auch das Magnetventil in der Ausatemlunge wird angeschlossen. Und auch die 3 Kabeldurchführungen ins Gerät werden festgezogen. Zum Schluss noch das Batteriefach zwischen den beiden Kalkbehältern in Position gebracht und fixiert.
Den Paketversand zwischen Paul und mir nutze ich auch, um die aktuelle CE-Plakette zu ordern und diese auf meinem Gerät zu montieren. Diese ist ganz einfach mit 6 Schrauben zu wechseln.
Neugierig wie ich bin, nutze ich die Gelegenheit, das Gerät einmal komplett zu zerlegen. Es ergeben sich interessante Einblicke ins Innenleben.
Am Foto sieht mal das geöffnete Gerät. Deutlich sind die beiden Gegenlungen im Gerät und wie die Kabeln verlaufen erkennbar – ok, die meisten Kabeln sind noch nicht wieder eingebaut am Foto.
Nachdem ich das Gerät wieder zusammengebaut habe, führe ich noch einen Über- und Unterdrucktest durch. Dieser verläuft wie erwartet erfolgreich – alles scheint dicht zu sein. Anschließend noch eine erneute Sensorkalibirierung meines Shearwater Predators, des rEvodreams und des DR5 und schon steht mein eCCR rEvo III wieder einsatzbereit am Tisch – und wartet auf seine Dichtungen fürs Batteriefach!
Miflex Xtreme-hi Hochdruckschlauch geborsten
Verfasst von - 20. Mai 2011
Wie bereits Hier berichtet, ist mir an der Stage ein Hochdruckschlauch Miflex Xtreme-hi (L=15cm) geborsten.
Ergänzend hierzu noch die Fotos vom kaputten HD-Schlauch.
Der 15cm lange Schlauch war an einem Stageregler in Verwendung. Gebrochen ist er nicht am Knick und auch nicht an der Verpressung, sondern im geraden Schlauchbereich. Ich vermute, dass der Schlauch am Stagerigging gescheuert hat und dadurch die äußere Hülle beschädigt wurde.
Eine Kontrolle meiner anderen Stageregler ergibt, dass auch an meinem O2-Regler der Miflex Xtreme-hi HD-Schlauch scheuerspuren aufweist und durch den schwarzen Schutzmantel der innere Schlauch bereits leicht gelblich durchschimmert. Den Schlauch werde ich vorbeugend auch noch vor dem nächsten Tauchgang wechseln.
Es scheint so, dass der Schutzmantel der Miflex Xtreme-hi HD-Schläuche den mechanischen Beanspruchungen an Stages bei anspruchsvollen Tauchgängen auf Dauer nicht stand hält. Meine Miflex Xtreme-hi HD-Schläuche (l=15cm) waren gerade mal 1 Jahr im Einsatz.

