DiveBase U-96
Tauchen rund um den Attersee … und einiges mehr
Unterwasserwald am Attersee
Verfasst von - 15. August 2010
Heute ist ein Tauchgang am Unterwasserwald mit Christoph geplant. Er hat seine Freundin überreden können, dass er sich Zeit für einen Tauchgang nehmen kann.
Der Morgen beginnt ziemlich stürmisch. Vom Weißenbachtal bläst ein starker Föhn herein. Dieser hält uns jedoch nicht von unserem Vorhaben ab.
Beim Unterwasserwald angekommen, sehen wir, dass der Föhn und der entsprechende Wellengang die Sichtweite im Uferbereich doch stark eingetrübt haben. Aber wir lassen uns nicht abschrecken und starten unseren geplanten Tauchgang.
Kaum sind wir unter der 5m Marke beim Blasencheck, bemerken wir, dass die Sicht deutlich besser wird. Es herrschen für diese Jahreszeit sogar fast normale Sichtverhältnisse (ca. 5-6m).
Im 30m Bereich finden wir auch die deponierte Schatztruhe (Geochaching) und inspizieren den aktuellen Inhalt. Christoph konnte sich ein Lachen nicht verkneifen.
Nach fast 50 Minuten Grundzeit zwischen 37m und 25m beginnen wir gemütlich den Aufstieg mit einer Dekozeit von ca. 12 Minuten. Als wir die Oberfläche erreichen, ist der Föhn eingeschlafen, die Wolken verschwunden und es lächelt die Sonne in unser Gesicht.
Ein rundum gelungener Tauchgang 🙂
Mein erster Tauchgang im Attersee mit meinem neuen eCCR rEvo Rebreather
Verfasst von - 6. August 2010
Heute geht es das erste mal nach meinem Kurs bei Helmuth wieder in den Attersee zum Tauchen. Ich hoffe, es hat eine bessere Sicht unter Wasser als vor dem Kurs bei Helmuth!
Kurt, Jürgen und ich tauchen heute bei der Schwarzen Brücke. Die kürzlich fertiggestellte Treppe beim Einstieg vereinfacht den Tauchgang mittlerweile ungemein.
Geplant ist ein Tauchgang auf 40m für 20 Minuten Grundzeit. Kurt und Jürgen gehen noch etwas tiefer auf ca. 50m. So haben wir den Tauchgang auch durchgeführt. Auf meiner Zieltiefe muss ich bewusst abdrehen, um nicht wie gewohnt mit den anderen tiefer zu tauchen.
Die Sichtweiten haben sich in den letzten 2 Wochen doch um einiges gebessert. Für den Sommer gar nicht so übel – im oberen Bereich aber doch zu schlecht (1-2m).
Der Lichtkegel unserer Lampen ist immer gegenseitig sichtbar und am Ende des Tauchgangs treffen wir uns beim Auftauchen wieder. Ich mache die Deepstops von Jürgen und Kurt mit, obwohl mein erster Stop erst auf 12m beginnt. Im 3m-Bereich bleibe ich noch etwas länger und versuche die Tarierung zu verbessern.
Nach gut 60 Minuten verlasse auch ich das Wasser.
Ein gelungener erster Tauchgang mit meinem neuen eCCR rEvo III im Attersee 🙂
e/mCCR rEvo III Kurs bei Helmuth
Verfasst von - 5. August 2010
Letzte Woche war es soweit. Endlich konnte ich den Kurs bei Helmuth beginnen und somit auch mein gelben Deckel für mein rEvo in Empfang nehmen. 🙂
Den Kurs machte ich mit Matthias, der diese Gelegenheit für einen Crossover zum rEvo nutzte.
Für mich war es das erste mal, dass ich mit einem Rebreather ins Wasser ging. Nach kurzer Eingewöhnung lief die Tarierung jedoch schon einigermaßen.
Folgende Übungen haben wir unter Wasser unter anderem durchgeführt:
- Flossen unter Wasser aus- und wieder anziehen (zumindest versucht) ;(
- fliegender Stagewechsel mit 40cft und 80cft
- tauchen mit geschlossenen Ventilen
- tauchen als mCCR, hCCR und SCR
- freier Aufstieg ohne Referenz und danach mit dem Kompass zurück zur Wand.
- wechseln auf das Bailout
- Aufstieg mit Bailout
- … und vieles mehr
Lampen und Kompass werden natürlich überbewertet, deshalb meinte Helmuth vor dem Kurs zu uns wir brauchen die nicht!
… was im nachhinein doch etwas anders war 😉
Die Kurszeiten waren auch sehr ausgedehnt. Morgens hieß es um 8:30 bei der Tauchbasis zu sein, und selten verließen wir diese vor 22:00.
Unsere Unterbringung war im Ort “Einöd”. Um zu beweisen, dass der Ortsname dort nicht Programm ist meinten die Einheimischen wohl, sie müssen ein riesiges Fest feiern – zumindest klang es bis 3:00 morgens danach! Der nächste Kurstag begann dann mit deutlich weniger schlaf.
Folgend ein paar Auszüge aus unserem Tauchlog:
Einstieg um 18:18 Uhr im Starenberger See (Allmannshausen)
Am Anfang doch eine Umgewöhnung von OC auf CCR. Die ersten Minuten beim Abstieg waren doch eine Umstellung.
Tauchgang 5
Einstieg um 20:15 Uhr im Starenberger See (Allmannshausen)
Bei diesem Tauchgang klappte die Tarierung schon einigermaßen.
Im Flachwasser muss ich noch an meiner Tarierung arbeiten.
Natürlich benötigten wir keine Lampe – die werden überbewertet 😉
Tauchgang 8
Einstieg um 11:34 Uhr im Starenberger See (Allmannshausen)
Ein schöner und entspannter Abschlusstauchgang ohne Übungen – richtig zum genießen.
Zum Abschluss gab es noch ein Gruppenfoto von uns mit unseren Geräten.
Für mich war das ein gelungener Kurs, und Helmuth wird mich sicher bald wiedersehen! 🙂
“Early Morning Dive” bei den Hinkelsteinen
Verfasst von - 17. Juli 2010
Heute haben wir beschlossen, etwas früher ins Wasser zu gehen, um der Hitze etwas zu entgehen. Da es aber in der Nacht nur auf 24° abkühlte, war es nicht wirklich viel kühler!
Aufgestanden um 6:30 Uhr, als Frühstück einen Kaffee und viel Wasser – ich möchte ja mein Urinalventil heute erstmals testen. Um 07:15 geht es ab zum Tauchplatz, damit wir spätestens um 8:00 den Tauchgang beginnen können. Und so war es dann auch.
Punkt 8:00 stiegen wir in das 24° warme Wasser- ein kurzer Gedanke an meinen Halbtrockenanzug kam auf! 😉
Die Sicht kam mir besser vor, als geschildert wurde – aber leider nur bis zur Sprungschicht auf 4m. Schlagartig verkürzte sich die Sicht auf 1-2m und die Temperatur sank auf etwa 17°. Schnell weiter runter, da wird die Sicht hoffentlich etwas besser – auf 10m immer noch grausam bei mittlerweile 10°. Erst unterhalb von 25m wurde die Sicht besser bei 5° – der Gedanke an den Halbtrockenanzug war schon längst wieder verflogen!
Wir haben auf jeden Fall alle 4 Hinkelsteine gefunden und betaucht. Nach etwa 40 Minuten traten wir den Rückweg an – blieben aber im 10m Bereich, um nicht gegart zu werden mit unseren Trockenanzügen – es waren angenehme 10°.
Beim Austauchen machten wir auch noch diverse Übungen (GasShutdown, WetNotes, Maskenwechsel,…) um die Routine nicht zu verlieren.
Die Trockenhandschuhe habe ich heute nicht ausgezogen und geflutet, obwohl der Gedanke schon sehr verlockend war, als gegen Ende des Tauchganges wieder die 24° am Display erschienen.
Das Urinalventil habe ich allerdings umsonst aktiviert, denn nach über 70 Minuten Tauchzeit, Kaffee, und viel Wasser war es mir leider nicht möglich, die zur Benutzung erforderlichen natürlichen Bedürfnisse zu aktivieren. Dann halt das nächste mal noch länger tauchen, noch mehr Wasser und Kaffee. 🙂
Ein netter Tauchgang bei noch halbwegs angenehmen Außentemperaturen – denn mittlerweile hat es schon wieder 29°.
Rebreather eCCR rEvo III
Verfasst von - 11. Juli 2010
Tauchanzug „Xenon Front“
Verfasst von - 5. Juli 2010
Nun habe ich mir nach längerer Zeit und genauer Analyse meiner Bedürfnisse einen neuen Anzug zugelegt.
Es ist der Anzug “Xenon Front” mit dem Unterzieher “Nova” von der Firma Kallweit geworden.
Natürlich mit dem nötigen Kleinkram versehen (Wrack-Edition, Urinalventil, Trockenhandschuhe, 2 Beintaschen)
Beste Passform dank Maßanfertigung und sehr guter Tauchkomfort. Bisher habe ich ca. 15 Tauchgänge damit unternommen und bin sehr zufrieden.
Auch den Service kann ich nur loben. Eine kleine Änderung am Anzug wurde auf meinen Wunsch hin rasch erledigt.



Nicht wundern. Beim 2. und 3. Bild habe ich probiert, wie schnell ich den Trockenhandschuh unter Wasser ausziehen und das Röhrchen für den Druckausgleich entfernen kann. Funktioniert übrigens tadellos – es wird der Unterzieher nur am Ansatz etwas feucht.
Auf Grund der derzeitigen schlechten Sicht im Attersee sind die Fotos leider nicht sehr klar.
Tauchtag am Grünen See
Verfasst von - 14. Mai 2010
Heute heißt es früh aufstehen, um einen vernünftigen Parkplatz zu bekommen. Frühstück um 6:30 Uhr und Abfahrt um 7:00 Uhr, dann sind wir etwa um 8:30 Uhr beim Grünen See.
Dabei wäre dieser Tauchtag beinahe ins Wasser gefallen. Der Grüne See öffnet seine Pforten normalerweise am 1. Mai. Auf Grund des sehr niedrigen Wasserstandes war zu dieser Zeit jedoch noch nicht an Tauchen zu denken. Glücklicherweise wurde am 10. Mai mit einem Wasserstand von 4,60m die Taucherlaubnis erteilt, und unserem Tauchvergnügen stand nichts mehr im Weg.
Am See angekommen bezahlen wir unsere Tauchgebühr im Gasthof und beginnen, nach einer kurzen Plauderei mit den einheimischen Damen, unser Tauchgerödel herzurichten. Ein kurzes abklärendes Briefing, damit sich keiner im See verliert – was bei dem leider niedrigen Wasserstand kein Problem darstellt – und schon geht es ab in den See. Gleich zu Beginn begrüßt uns ein Fischschwarm, der im weiteren Tauchverlauf einen sicheren Abstand zu uns bewahrt.
Danach tauchen wir eine gemütliche Runde im See.



Auch etwas Spaß muss sein – leider waren die Wiesen mit 5m Wasserstand nicht unter Wasser.
Es war ein sehr entspannter Tauchgang



Das Wasser war, wie ich es vom Grünen See kenne – glasklar



Was macht Kurt denn hier? Tarieren kann er doch?!
Klar – er muss die tiefste Stelle im See finden! Und da dies nicht ganz 5m waren, muss Kurt etwas nachhelfen, um 5,1m auf seinen Tiefenmesser zu bekommen! 😉
Das war aber auch das einzige Mal, das Kurt etwas Sediment aufwirbelt – ein paar kleine Gewissensbisse plagten ihn dann doch. Aber es waren glücklicherweise kaum Taucher hier an diesem Tag.
Dann begegneten uns noch 2 ganz spezielle Taucher! Mit D12 und Stage bewaffnet durchquerten Sie den 5m tiefen See. Sie wollten die Tauchgebühr wohl gründlich ausnützen und den See mehrmals umrunden. 🙂
Später stellte sich heraus, dass ich sie sogar kannte.
Auf der Stage kann der eine oder andere vielleicht einen bekannten Namen erkennen! 🙂
Am Abend ging es im Zuge der Heimreise noch auf ein gemeinsames Abendessen in Liezen, bevor sich unsere Wege wieder trennten.
Ein aus meiner Sicht gelungener Tauchausflug – wenn uns auch die Sonne im Stich gelassen hat!
Tauchtag am "Erlaufsee"
Verfasst von - 13. Mai 2010
Heute geht es ab zum Erlaufsee. Kurt, Dieter und ich wollen auf dem Weg zum Grünen See den Erlaufsee betauchen.
Elisabeth und ich treffen Annette und Kurt bei der Raststation Ansfelden und nach einem knappen Frühstück machen wir uns um ca. 07:30 Uhr auf die 2 Stunden lange Anreise.
Am Erlaufsee beim ersten Tauchplatz “Harrys Bootssteg” angekommen treffen wir auf unsere nächsten Gruppenmitglieder Babsi und Dieter.
Und schon beginnt die intensive Tauchgangsvorbesprechung. Nachdem Dieter hier seinen IDC gemacht hat, überlassen wir ihm die Führung. Er will auch fotografieren … mal sehen, was zu kurz kommt! Er kennt anscheinend auch nur die 3 Plattformen von der Ausbildung.
Während unserem Tauchgang umrunden unsere nichttauchenden Damen den Erlaufsee. Das Wetter zeigt sich leider nicht von der guten Seite – meistens regnet es.
Beim Abtauchen sehe ich schon, dass Dieter nicht von der Stelle kommt. Die Kamera nimmt ihn wohl doch etwas in Anspruch. Kurzerhand übernehme ich die Führung, um etwas zügiger nach unten zu kommen. Auf ca. 30 Meter Tiefe entdecken wir ein altes Tretboot und gleich daneben eine sehr verschlammte Zille.
Danach geht es nach rechts weiter unter langsamem Aufstieg. Zur Halbzeit kehren wir um und treffen nach kurzer Zeit auf zwei der drei Plattformen in 7m und 5m Tiefe. Anschließend geht es zurück zum Steg.
Die Nachbesprechung fällt gewohnt detailreich aus. Mancher vergisst dabei sogar das Ablegen seiner Ausrüstung.
Nach einem guten Mittagessen im Herrenhaus geht es weiter zum zweiten Tauchplatz – Das “Schwabelland”.

Das Gelände ist sehr unübersichtlich – ein auf und ab zwischen den Hügeln. Dieter führt dieses mal wirklich – und er bringt uns auch verlässlich wieder zum Ausstieg.
Die Sicht ist sehr trüb. Die Hügel bestehen meistens nur aus Schlamm, daher wohl auch die schlechte Sicht.
Nachdem wir alles wieder verstaut haben, geht es zu unserem Quartier für diese Nacht. Nach einem guten Abendessen freuen wir uns schon auf den morgigen Tauchtag am Grünen See …
Erweiterung unserer Füllanlage
Verfasst von - 4. Mai 2010
Letztes Wochenende war es soweit. Der Startschuss für die Umbauarbeiten an unserer Füllanlage haben begonnen. Es wurde das ganze Wochenende Löcher in die Wände gebohrt, Leitungen gebogen, Verbindungen verschraubt, Zusatzfilter montiert und alles gereinigt. Christoph und ich vergaßen sogar, dass wir zwischendurch doch auch mal etwas essen sollten. Meistens blieb es bei einem Kaffee mit Mozartkugel.
Irgendwann am Sonntag Abend klingelten dann die Telefone und es wurden Stimmen laut die hinterfragten, warum wir noch immer am See sind, obwohl der Autofreie Tag schon lange vorbei ist!? Tja, die Zeit verflog wie im Flug.
und nun die Fakten:
Unser Bauer Kompressor mit 300 Lt./Min. Fülleistung wird in Zukunft von einer Speicherkaskade mit ca. 56.000 Liter Fassungsvermögen unterstützt. Das entlastet unseren Kompressor und beschleunigt unsere Füllzeiten.
Auch die Filterleistung wurde verbessert. Wir haben diese vervierfacht, um unsere Luftqualität weiter zu steigern. Ab nächstem Wochenende sind 8 Filterpatronen in 4 Zylindern in Serie vor den Speicherflaschen montiert.
Die aktuelle Luftgütemessung unserer Kompressorluft könnt ihr Hier einsehen. Das ist noch vor dem Umbau mit 2 Filterpatronen+Personal Filter.
Um den Füllvorgang bequemer zu gestalten haben wir eine neue Fülleiste in der nähe des Eingangs montiert, um die Flaschenschlepperei zu reduzieren. Das mach das Füllen gleich viel angenehmer. 2 Abgänge mit 200 Bar.
Es wurde auch ein 300 Bar Abgang installiert, damit wir unsere (viel verbreiteten 😉 ) 300Bar Flaschen endlich auch einmal ganz füllen können.
Natürlich bleibt auch unser 300 Bar Booster weiter in Betrieb. Ein nicht mehr wegzudenkendes Hilfsinstrument um unseren immer vorhandenen Vorrat an O2, Helium und Argon bis aufs letzte zu nutzen.
Nächstes Wochenende wird die ganze Anlage an unseren Kompressor angeschlossen. Zum Abschluss wird noch der Start/Stop Taster zur Fülleiste verlegt.
Wir freuen uns schon darauf nächstes Wochenende unsere Flaschen mit der erweiterten Füllanlage vollzupumpen. 🙂
Geländer am Einstieg “Schwarze Brücke” am Attersee fertiggestellt.
Verfasst von - 27. April 2010

























